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SPD-Entwurf für Einwanderungsrecht: Oppermann fordert Punktesystem für Einwanderer
DPA

Deutschland gehen die Fachkräfte aus; die SPD will deshalb Hunderttausende qualifizierte Einwanderer ins Land locken. SPD-Fraktionschef Oppermann setzt auf ein Punktesystem und Quoten.

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nec ora 03.03.2015, 08:02
40. Super Idee...

aber können wir diese Quote auch für Deutschländer und EU-Bürger einrühren? Und wer die für das Jahr festgelegte Quote unterschreitet muss gehen , bis er wieder drüber kommt? Für den Punktestand könnte ja der standardisierte Einbürgerungstest herangezogen werden. Aber welches Land nimmt jetzt 6 Mio. Bildleser auf?... XoXo

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karl.kunze76 03.03.2015, 08:03
41. Peinlich, peinlich, peinluch...

Nun muss auch die SPD auf die Linie der AfD einschwenken. Diese hat die Forderung eines Punktesystems fuer Einwanderung nach kanadischem Vorbild schon seit Bestehen im Wahlprogramm. Die Vernunft bricht sich so langsam Bahn. Vor 2 wurde gegen die AfD wegen sowas die Nazikeule herausgeholt. Kuenftig ein bisschen vorsichtiger damit umgehen o.k.?

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vox veritas 03.03.2015, 08:03
42.

Wie wär's mit einer besseren Familienpolitik, sicheren Arbeitsplätzen und einem Gehalt / Lohn von dem man Leben kann? dann klappt's auch mit dem Nachwuchs!

Das ist übrigens eine gesellschaftliche Aufgabe, die nicht nur von der Politik, sondern auch von den Unternehmen gestemmt werden muß ... und nicht zu vergessen, den der hedonistischen Bevölkerung, die bereits jetzt schon jammert, daß sie immer länger arbeiten muß.

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gixxerk5 03.03.2015, 08:03
43.

"Wir müssen unser leider nach wie vor noch präsentes Image im Ausland als Nicht-Einwanderungsland loswerden..." in welchem Universum haben wir dieses Image?

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lofotenmann 03.03.2015, 08:08
44. Was erlaube Oppermann?

Wann kam von diesem Mann jemals etwas Vernünftiges?

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wahr_oder_falsch 03.03.2015, 08:08
45. Ob das alles so gut klappt?

Ich bin in Deutschland zur Schule gegangen und habe ebenfalls hier studiert. Seit 2 Jahren arbeite ich als Ingenieur. Vielleicht ist es meine subjektive Wahrnehmung aber ich habe bei der Arbeitssuche nichts von Fachkräfte Mangel mitbekommen außer bei Zeitarbeitsfirmen da ist man gerne gesehen und kriegt sogar den Mindestlohn... (Ironie aus) Wenn ein Unternehmen eine gut bezahlte Stelle anbietet dann wird es kein Problem sein diese zu besetzen, es wird genug Bewerber geben (Es gibt nur nicht genug Fachkräfte die für paar euro am Tag bereit sind zu arbeiten, das ist eher das Problem). Zu nicht EU Abschlüssen stehe ich etwas skeptisch gegenüber denn ein entfernter Verwandter studiert in Kasachstan, da gibt es Preislisten an der Uni zB Schein für nicht bestandene Prüfung 20? für 800? kann man direkt den Doktortitel kriegen. Woanders ist es sicherlich nicht viel besser. Deswegen ist es gar nicht so einfach zu bestimmen wer tatsächlich eine Fachkraft darstellt.

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Atheist_Crusader 03.03.2015, 08:09
46.

Schon allein der Titel treibt mir die Kotzkrämpfe hoch. "gute Ausländer, böser Ausländer". Wieso zum Henker zählt es schon als rechte Propaganda, wenn man sagt, dass gewisse Leute hier nichts verloren haben? Es ist absolut legitim, Leute abzulehnen und nicht unter sich leben haben zu wollen. Die Gründe sind es, die entscheiden zwischen "rational" und "rassistisch".

Also ich bin grundsätzlich für so ein System. Aber es sollte noch erweitert werden um eine soziale/politische Komponente. Hat die Person deutsche Freunde? Geht sie mit unseren Werten konform? Ist sie kriminell?
Viele dieser Faktoren sind zwar für die Erstbewertung kaum zu erfassen, aber für die weiteren durchaus.

Wir haben einfach nicht den Luxus, uns noch mehr Leute ins Land zu holen, die zwar in Deutschland leben wollen, aber nicht unter deutschen Gesetzen, deutscher Kultur und mit den Deutschen. Das haben wir in der Vergangenheit gemacht und es hat nicht funktioniert. An den Folgen knabbern wir immer noch. Oder kann mir Jemand einen europäischen Staat nennen, der Massen an Migranten - egal ob Flüchtlinge, Gastarbeiter oder Ex-Kolonialbürger - gut verdaut hat und heute keine gesellschaftlichen Probleme daraus trägt? Also mir fällt keiner ein. Nichtmal die so viel gelobten Skandinavier.

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IdefixX 03.03.2015, 08:10
47. Stärkung im eigenen Land!

Erst wird ein Minedstlohn verabschiedet und jetzt werden qualifizierte Kräfte aus dem Ausland gelockt.
Wo soll das noch hinführen?
Warum wird das eigene Land, die eigenen Azubis nicht "gelockt"?
Es krankt im System aber die Symptome werden nicht bekämpft!
Habt Ihr Euch mal gefragt, warum es "so wenig" Fachkräfte in Deutschland gibt?
Es müssen mehr Anreize her bezüglich der Zukunftssicherheit. Somit könnte man mehr Azubis gewinnen.
Die Misére mit G8 in Gymnasien war ein absoluter Fehlschuss, der eigentlich bestraft gehört!

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kimmberlie67 03.03.2015, 08:11
48. Das ist der Fluch der bösen Tat

denn unter Kohl konnten sich die Unternehmen von derAusbildung frei kaufen.
Jetzt sollen Ausländer es richten. Tolles Deutschland.

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brdistmist 03.03.2015, 08:12
49. Unglaubwürdige Argumentationen

Zitat: mehr Anreize für eine dauerhaft hohe Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften. Deutschland werde den demografisch bedingten Rückgang des Arbeitskräfteangebots "nur meistern, wenn es uns gelingt, die Einwanderung annähernd auf dem Niveau der letzten Jahre zu halten.
Ich stelle mr die Fragen: Anreize trotz 14 Millionen Arbeitslose?
Demografischer Rückgang der Arbeitskräfte trotz 14 Millionen Arbeitslose?
Nichts von dem entspricht doch der Realität....sondern nur der von einer Wirtschaft suggerierten legetimität weitere Entsolidaritäts Faktoren die in Deutschland einreisen zu lassen.
Es ist ein irrglaube, das wir 2025 bis zu 6,7 Millionen Erwerbsfähige verlieren, dass kann schon alleine deswegen nicht sein, da viele Altersarmut vermeiden müssen, und weiter Arbeiten werden.
Komisch klingt und auch sehr schwammig das es Arbeitsverträge geben sollten, die einen mindestens tarifliches Lohnniveau garantiert....welches Lohnniveau ist gemeint? etwa 8,50 € Mindestlohn? (bzw 2025 dann 9,50 €)
Und zu behaupten, das Freizügigkeit für Arbeitnehmer in der EU sei für Deutschland ein großer Glücksfall, die Einwanderer seien überwiegend gut ausgebildet, kann man nur wiedersprechen!
Erwiesener maßen, kommen diese überwiegend gut ausgebildeten Arbeitnehmer nicht über den Mindestlohn (oder weniger) heraus...wie eben halt auch immer mehr "gut" Qualifizierte Einheimische Arbeitnehmer.

Eine bessere und schnellere Anerkennung ausländischer Abschlüsse, welche gar nicht vergleichbar mit dem Dualen - Ausbildungssystem bzw. Studierenden in Deutschland ist.Das zeigt doch derzeit, dass 300.000 bis 500.000 Einwanderer unterhalb ihrer Qualifikation arbeiten müssen, weil sie eben nicht "gut" Ausgebildet sind.
Die oben aufgeführten Argumente sagen nur eins...eine Verschärfung des Arbeitsmarktes, wo letztendlich durch Lohndumping wir alle Ausgespielt werden sollen!Die Wirtschaft braucht Fachkräfte - das stimmt nur zur hälfte....den die Wirtschaft will "Billige" Fachkräfte!

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