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SPD-Fraktion: Schulz fährt aus der Haut
HAYOUNG JEON/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Unruhe in der SPD: Hinter den Kulissen ist nach SPIEGEL-Informationen zu einem Wutausbruch von Ex-Kanzlerkandidat Martin Schulz gekommen. Der Fall legt Spannungen bei den Genossen offen.

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kuac 12.04.2019, 19:30
130.

Zitat von rudig
Treffen schon aber nicht das nachplappern, das Macron vorgibt! Diesen Macron wollen sogar die Franzosen nicht mehr haben!
ich frage nochmal, welchen Schaden?

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touri 12.04.2019, 19:41
131.

Zitat von Neandiausdemtal
Das genaue Gegenteil ist der Fall. Die SPD Spitze um Schulz herum hat ihm in der Zeit als Kanzlerkandidat schwersten Schaden zugefügt und der gesamten SPD gleich mit. Schulz Start war klasse und seine klare Sprache inkl. der Gegerechtigkeitsbotschaft kam gut an. Erst als das gerade auch von den Seeheimern sabotiert wurde, ging es bergab. Danach allerdings, das muß ich zugeben, hat auch Schulz dicke Fehler gemacht.
Nö, es ging bergab, als er mal liefern musste, was er genau mit seiner "Gerechtigkeitsbotschaft" meinte. Und seine Kerngepolitik war mehr Kompetenzen und Geld nach Brüssel. Ab dann gings in den Umfragen runter. Hätte er sich mal den Themen angenommen, die die SPD Wähler wirklich bewegen, sowas wie eine sichere Rente, was jetzt ja zaghaft versucht wird, dann wäre Schulz vielleicht heute Kanzler.

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m.klagge 12.04.2019, 19:43
132. Der Kuchen wird kleiner.

Also steigt die Kampfbereitschaft der führenden Genossen. Wer an den parlamentarischen Futtertrögen bleiben will muss die anderen weg beissen. Auf die Idee sich als Dienstleiter für die Bürgewr neu zu definieren kommen die feinen Damen und Herren natürlich nicht. Das wäre ja mit Arbeit verbunden.

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DietrichHorstmann 12.04.2019, 19:59
133. Schulz ist zu sozial

für den in der Partei herrschenden marktliberalen Flügel , die Seeheimer. Er ist von denen als Kanzlerkandidat im Regen stehen gelassen worden. Dass er gefrustet ist, ist nur zu verständlich. Die Partei hat nach der gesellschaftlichen Solidarität auch noch ihre Stärke der innerparteilichen Solidarität aufgegeben. Hat sich selbst überflüssig gemacht. Schade.

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Tyler85 12.04.2019, 20:03
134. Leichtgewicht

Es war schon immer klar, dass Martin "Chulz" ein Anger-Management-Problem hat. Er ist ein absolutes Leichtgewicht und komplett gescheitert, diese Einsicht fällt ihm aber offensichtlich schwer.

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Siebengestirn 12.04.2019, 20:09
135. Richtig ist, dass der Herr C. Schneider aus Seeheim

Zitat von r.macho
Es ist wahr, die großen Persönlichkeiten fehlen der SPD. Damit meine ich nicht Schröder, der bei der CDU besser aufgehoben wäre, sondern Leute wie Helmut Schmidt oder Willy Brand und Kurt Schuhmacher. Die Geringschätzung ihres einstigen Kanzlerkandidaten zeigt, daß die Genossen immer noch nicht zu den Ursprüngen ihrer Partei zurückgefunden haben. Dabei gibt es soziale Themen zur Genüge, für die sie eintreten könnten: Ausbeutung von Arbeitnehmern, überteuerte Wohnungen, Abbau der Leistungen im Gesundheitssystem, Pflegenotstand etc. Stattdessen erweckt die SPD den Eindruck von platten Ja-Sagern in einer Großen Koalition. Keine Vorstellung, wie die Migrationsprobleme geregelt werden sollen, man läßt alles vor sich hinlaufen und wundert sich über den Unmut der Bevölkerung. Rüstungsprojekte werden nach Scheinprotesten weiterhin unterstützt, Saudi-Arabien erhält alles, was es bestellt hat. Die eigene Bundeswehr ist dermaßen marode, daß eine Landesverteidigung infrage gestellt ist. Aber Scholz spart, diesmal an der falschen Stelle. Die SPD muß endlich aufwachen und die wirklichen Probleme bearbeiten.
offensichtlich nicht in der Lage ist, sich solidarisch gegenüber einem Mitglied der eigenen Fraktion zu verhalten. Solidarität war und ist Grundvoraussetzung für einen angemessenen Umgang miteinander in der SPD. Das heißt aber nicht, dass man in der Sache nicht "beinhart" miteinander um die beste Lösung streiten sollte. Sachlich nicht haltbar, ja sogar bösartig ist es allerdings, die SPD als "platte Ja-Sager" in der GroKo zu bezeichnen. Der Koalitionsvertrag enthält ganz überwiegend politische Inhalte der SPD, einige sind davon bereits umgesetzt worden und werden es noch, wenn die Koalition hält. Auch wenn es an sich jeder weiß, darf man darauf hinweisen, dass die SPD nach dem Versagen der FDP entgegen ihrer ursprünglichen Absicht nach Befragen ihrer Mitglieder in diese Koalition eingetreten ist, um die politische Lähmung unseres Staates in schwierigen Zeiten zu verhindern. Das ist ein Verdienst, der Gewicht hat und von jedem objektiven Betrachter positiv gewürdigt werden kann und werden sollte.

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ceroc 12.04.2019, 20:20
136. Schulz zweite Runde

Aktuell hat Schulz einen kleinen Lauf. Richtig so nicht in die zweite Reihe stellen zu lassen. Im Nachhinein ist ja auch rausgekommen das Schulz der Wahlkampf durch die eigene Partei versaut wurde. Kann jedem nur die neue Jung und Naiv Folge mit ihm empfehlen, da kommt er gut rüber.

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KlausMeucht 12.04.2019, 20:24
137. Hartz IV als Druckmittel

Zitat von hansulrich47
Aber um Hartz-IV Empfänger sorgt sich die Partei. Das ist eine gigantische (Ironie!) Wählergruppe, bei nur 2,3 Millionen Arbeitslosen, von denen die Hälfte Nicht-Deutsche sind.
Sorry, die meisten sind wenn es schlecht läuft ggf. nur 1 Jahr von Hartz iv entfernt, wobei Niedriglohnverdiener häufig sofort bei Jobverlust in diese Mühle fallen.

Hartz IV mag nur wenige treffen, ist aber ein Druckmittel und Bedrohung für die halbe Mittelschicht.

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noerglerfritz 12.04.2019, 20:38
138. Da sieht man mal,

wie viele schlechte Menschen hier unter den Foristen sind. Es ist völlig egal, ob Martin Schulz als Politiker gut ist oder nicht. Er hat sich Jahre lang im Europaparlament für die SPD eingesetzt und hat bei der letzten Bundestagswahl seinen Kopf für sie hingehalten — und zwar, weil die Genossen ihn dazu auserwählt hatten. Deswegen gebührt ihm zumindest Respekt. Stattdessen wird er gemobbt und — wie in dem aktuellen Fall — respektlos behandelt. Mindestens die Hälfte der Foristen befindet das offenbar für gut und hackt weiter auf ihm rum. Ekelhaft.

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konterspieler 12.04.2019, 20:47
139. Schulz' Aufregung kommt viel zu spät...!

Er hätte seine falsche SPD zusammenstauchen müssen, unmittelbar nachdem man ihn mit 100 Prozent zum Kanzlerkandidaten gewählt hatte, um mit einem exorbitanten Wutausbruch sein angekündigtes Sozialprogramm durchzusetzen. Dann hätte er seine Wahlchancen wesentlich verbessert. Doch: "Wer zu spät kommt, den bestraft der Wähler!"

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