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SPD-Frontmann Steinbrück: Kandidatenkür mit Schönheitsfehler
dapd

Die Entscheidung ist gefallen: Peer Steinbrück soll die Sozialdemokraten ins Kanzleramt zurückführen. Eigentlich wollte Parteichef Gabriel die Personalie viel später bekanntgeben - am Ende musste er dem Druck der Beteiligten nachgeben. Mit diesem Kandidaten spielt die SPD volles Risiko.

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aras62 28.09.2012, 18:52
1. optional

übel - übel - übel - hier will wieder ein "Schröder" (nur mit feinerem Benehmen) ans Ruder.
Deutsche seid wachsam! Es sind keine Sozialdemokraten mehr. Wie es auch keine "GRÜNEN" mehr gibt.

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prophet46 28.09.2012, 18:54
2. Nur zu

Zitat von sysop
Die Entscheidung ist gefallen: Peer Steinbrück soll die Sozialdemokraten ins Kanzleramt zurückführen. Eigentlich wollte Parteichef Gabriel die Personalie viel später bekanntgeben - am Ende musste er dem Druck der Beteiligten nachgeben. Mit diesem Kandidaten spielt die SPD volles Risiko.
Der Gesichtsausdruck sagt alles. Hauptsache ich, ich.

Als Ministerpräsident gescheitert, als Finanzminister die Finanz- und Bankenkrise mehr schlecht als recht verwaltet, als Bunzelkanzler sich der klugsch.. Rohrkrepierer.

Da der Spiegel Steinbrück offenbar promotet, wird der Beitrag sicher gelöscht werden.

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Dio_genes 28.09.2012, 18:57
3. Risiko?

Der nette Herr Steinmeier hätte keine Chance gehabt. Der letzte Wahlkampf verdiente den Namen nicht. Mutti brauchte nur zu Plakatieren "Blumen sind schön", "Pizza ist lecker" und schon gewann sie gegen den Langweiler - haushoch.

Auch als Fraktionschef war er kein Kämpfer - und ließ immer mit der Regierung stimmen in den wichtigen Fragen.

Das war eine taktische Fehlleistung. Gabriel hätte das Zeug zum Wahlkämpfer - wird aber immer als unbeliebt dargestellt (und das beeinflusst dann auch die Wähler).

Fazit: Steinmeier hätte um die 25 % geholt - ebenso Gabriel.

Mit Steinbrück könnten es mehr werden (bei gleichzeitiger Stärkung der Linkspartei). Somit stellt das kein Risiko, sondern die einzige Chance dar.

Wofür es langt, werden wir sehen (Kanzler, GroKo unter Merkel oder was auch immer).

Je nach Themenlage und Entwicklung der Eurokrise kann es natürlich immer ein paar Prozente mehr oder weniger werden (für den SPD-Kandidaten und auch für Merkel).

Unfair wäre es aber, an dieser Stelle Steinbrück die Hauptverantwortung für die NRW-Wahl zuzuschieben. Die SPD war dort Jahrzehnte in der Regierung. Man war ihrer Überdrüssig, es herrschte Wechselstimmung, zudem riss Schröder alle in die Tiefe. Jeder hätte dort verloren - selbst Frau Merkel!

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wilckinson 28.09.2012, 19:02
4. Steinbrück der Kavallerist will das jetzt machen?

[QUOTE=sysop;11049483]Die Entscheidung ist gefallen: Peer Steinbrück soll die Sozialdemokraten ins Kanzleramt zurückführen. Eigentlich wollte Parteichef Gabriel die Personalie viel später bekanntgeben - am Ende musste er dem Druck der Beteiligten nachgeben. Mit diesem Kandidaten spielt die SPD volles Risiko.

Da werden aber die herumliegende Länder keine Freude haben, denn wer nicht Steinbrücks Meinung ist wird zertrampelt! Nach der Kavallerie schickt er vermutlich die Panzerbrigade in die Schweiz, nach Holland und nach Oesterreich :-( Ein echter Napoleonkopie dieser Steinbrück!

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Bonneville78 28.09.2012, 19:13
5. richtig

Ich persönlich kann mir Peer Steinbrück schon in einer Reihe mit Willi Brand, Helmut Schmidt und Gerhard Schröder vorstellen.
Aber im nächster Jahr die deutschen Wähler dazu zu bringen, das genauso zu sehen, das wird harte Arbeit!

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drumsmalta 28.09.2012, 19:16
6.

Zitat von prophet46
Der Gesichtsausdruck sagt alles. Hauptsache ich, ich. Als Ministerpräsident gescheitert, als Finanzminister die Finanz- und Bankenkrise mehr schlecht als recht verwaltet, als Bunzelkanzler sich der klugsch.. Rohrkrepierer. Da der Spiegel Steinbrück offenbar promotet, wird der Beitrag sicher gelöscht werden.
Was Sie da schreiben ist absoluter Bockmist. Man mag von Steibrück menschlich halten was man will, aber der Mann steht für zwei Dinge:

1. Als MP von NRW hat er sich über Parteigrenzen hinweg ausgerechnet mit Roland Koch hingesetzt, um im Bundesrat eine Lösung für ein länderpolitisches Problem herbeizuführen - das nenne ich Politik.

2. Als Finanzminister war er der einzige, der in der Finazkrise erkannt hat, dass man den Banken endlich das Handwerk legen d.h. ihnen auf die Finger hauen muss.

Also wenn Sie schon meinen, die Finanzkrise sei schlecht gemanagt worden (und damit Recht haben), dann schauen sie bitte ins Kanzleramt und fragen eine gewisse Frau Merkel, warum eine Regierung damals vor der Finanzmacht einen doppelten Kotau gemacht hat und bis zum heutigen Tag regelmässig vor der Wirtschaftsmacht im Lande einknickt. Nun ja, irgendjemand muss der Union ja den Wahlsieg finanzieren, das hat Madame von ihrem derzeit durch alle Jubelveranstaltungen rollenden Ziehvater als erste und wichtigste Lektion gelernt.

Mir ist ein Ich-Mensch der Marke Steibrück hundert mal lieber als eine machtgierige Schwaflerin, die werder politisches Rückgrat noch den Hauch einer Ahnung hat, was sie dem Land mit ihrer Herumwursterei antut.

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greece2012 28.09.2012, 19:24
7. Viellecht hat die SPD endlich mal wieder Zukunft?

Egal, wie man zu Ex-Schörder & Co steht, schlechter als Merkel kann es auch Steinbrück nicht machen. Und vielleicht würde er mal aufräumen mit den Geldspielern?

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mc6206 28.09.2012, 19:25
8. Steinbrück mag ich schon

Zitat von sysop
Die Entscheidung ist gefallen: Peer Steinbrück soll die Sozialdemokraten ins Kanzleramt zurückführen. Eigentlich wollte Parteichef Gabriel die Personalie viel später bekanntgeben - am Ende musste er dem Druck der Beteiligten nachgeben. Mit diesem Kandidaten spielt die SPD volles Risiko.
aber dann bekommt man auch Schreiner und Nahles, und das will ich wirklich nicht. Die haben damals Schröder systematisch kaputt gemacht, und ich möchte nicht sehen, daß noch einmal ein kompetenter Mann von Verlierern kaputt gemacht wird.

Merkel hat das bessere Team.

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peter1000 28.09.2012, 19:25
9. echte Vorfreude ...

... auf Peer Steinbrück als Kanzler und nicht mehr diese unsäglich dümmliche Merkel erdulden müssen!!

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