Forum: Politik
SPD: Gabriel drückt Migrantenquote durch

Wo, bitte, geht's aus dem Tal? Im Parteivorstand diskutierte die SPD über die eigene Lage und den Umgang mit Thilo Sarrazin. Die*Führungsriege*musste einige Kritik einstecken, auch für ihre Idee einer*Migrantenquote. Die Quote*kommt - doch es brauchte ein kleines Basta des Vorsitzenden.

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UHamm 09.05.2011, 20:03
1. SPD nicht mehr wählbar

Eine Quote hat seine Tücken. So wird dabei oft nicht nach Eignung entschieden, sondern nach Zugehörigkeit. Wer solch ein Desaster willentlich herbeiführt, ist für mich nicht mehr wählbar. Als Antwort auf Sarrazins Thesen ist das auch nicht tauglich, denn was Sarrazin gesagt hat, empfindet die überwiegende Zahl der Deutschen gleichermaßen. So stellt sich diese SPD also gegen die überwiegende Meinung. Damit kann sie keinen Blumentopf gewinnen, sie wird die Rechnung noch präsentiert bekommen. Die SPD schafft sich ab, dank ihrer Volksferne und ihrer Wolkenkuckucksheime.

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ddkddk 09.05.2011, 20:13
2. Gabriel hat einfach geniale Ideen

In so einer Partei brauchen wir eine Migrantenquote ebenso selbstverständlich, wie eine Frauenquote, eine Rentnerquote, eine Jugendlichenquote, eine Vegetarierquote, eine Katholikenquote, eine Quote auch von Evangelischen, Moslems, Jehova und Atheisten, einer Hauptschulabschlussquote, einer Mieterquote (sicher habe ich einiges vergessen, was noch wichtig ist).

Nur so ist Pluralität gesichert.

Natürlich muss noch geklärt werden, wie sich die Quote errechnet, wenn in einer Person mehrere dieser Eigenschaften erfüllt werden.

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Zephira 09.05.2011, 20:23
4. Kommentar

In der SPD kann die Quote funktionieren, da dort keine nennenswerten Leistungsunterschiede existieren: Alle sind gleichermaßen inkompetent, freiheitsfeindlich, sozialistisch. Da passt rassistisches Gedankengut wie das Ideal, Ethnie über Eignung zu stellen, wunderbar herein.

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markus_wienken 09.05.2011, 20:30
5. .

Zitat von sysop
Wo, bitte, geht's aus dem Tal? Im Parteivorstand diskutierte die SPD über die eigene Lage und den Umgang mit Thilo Sarrazin. Die*Führungsriege*musste einige Kritik einstecken, auch für ihre Idee einer*Migrantenquote. Die Quote*kommt - doch es brauchte ein kleines Basta des Vorsitzenden.
Und damit ist die SPD für mich zumindest auf Bundesebene nicht mehr wählbar.
Und auf Landes- und Kommunalebene werde ich mir ansehen wie sich das dort entwickelt.

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Michael Giertz 09.05.2011, 20:31
6.

Zitat von Zephira
In der SPD kann die Quote funktionieren, da dort keine nennenswerten Leistungsunterschiede existieren: Alle sind gleichermaßen inkompetent, freiheitsfeindlich, sozialistisch. Da passt rassistisches Gedankengut wie das Ideal, Ethnie über Eignung zu stellen, wunderbar herein.
Wenn Ihr Beitrag durchkommt, frage ich mich, wohl der meine bleibt - wäre ich SPD-Mitglied, ich würde mich jetzt angegriffen fühlen.

Ich jedenfalls hatte mich auf einen Artikel von Jan Fleischhauer bezogen, der da u.a. den vielsagenden Satz Auch positive Diskriminierung bleibt Diskriminierung. enthielt und auch angemerkt, dass per Quote "Sahnestückchen" verteilt werden, statt die Basis zu stärken. Und ich hatte kritisiert, dass für die Quote tatsächlich nur das Quotenmerkmal eine Rolle spielt - die Qualifikation ist völlig nebensächlich.

Achmed aus der Dönerbude kann jedenfalls genauso "Minister für Integration" wie jeder andere Migrant - denn er ist Migrant. Und das genügt für die Quote.

Naja, vielleicht taucht mein Beitrag ja noch auf, dann braucht kein Admin den hier freischalten ... die Hoffnung siegt zuletzt.

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HolgerS 09.05.2011, 20:37
7. ich hätte da auch noch welche

Zitat von ddkddk
In so einer Partei brauchen wir eine Migrantenquote ebenso selbstverständlich, wie eine Frauenquote, eine Rentnerquote, eine Jugendlichenquote, eine Vegetarierquote, eine Katholikenquote, eine Quote auch von Evangelischen, Moslems, Jehova und Atheisten, einer Hauptschulabschlussquote, einer Mieterquote (sicher habe ich einiges vergessen, was noch wichtig ist). Nur so ist Pluralität gesichert. Natürlich muss noch geklärt werden, wie sich die Quote errechnet, wenn in einer Person mehrere dieser Eigenschaften erfüllt werden.
Quoten dann bitte auch für:
- Unternehmer
- alleinerziehende
- Vermieter
- nicht Parteimitglieder (stellen sie doch mit >98% der Bevölkerung die absolute Mehrheit)

Gruß
HolgerS

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wdsl 09.05.2011, 20:39
8. ...

Zitat von ddkddk
Natürlich muss noch geklärt werden, wie sich die Quote errechnet, wenn in einer Person mehrere dieser Eigenschaften erfüllt werden.
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Die bekommen doppeltes Stimmrecht ganz einfach.

Ich finde es nur interessant, dass die Quote höher angesetzt wurde, als der Anteil in der Bevölkerung ist.

Ich finde es auch immer interessant, dass der Frauenanteil in den Führungsriegen so stark ansteigen soll, wenn es in manchen Unternehmen nur einen Frauenanteil von 15% gibt,...

Ich habe ehrlich nichts gegen Quoten, wenn man dadurch Gerechtigkeit erzeugt, die man anders nicht bekommen kann, aber Quoten, die Ungerechtigkeit erzeugt halte ich für absolut falsch. Denn es scheint ja wieder so zu sein, dass hier die Geburt und nicht die Leistung zählen.

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Silver Surfer 09.05.2011, 20:40
9. Quotenmedizin bei Demenz

Tja wenns hilft
Gabriel der schon in Niedersachsen rausgeflogen ist macht das was er am besten kann: Nichts vernünftiges !!
Und für die alte Tante SPD gibts Quotenmedizin
Damit will die SPD ihr Alzheimer heilen.
Sie sollte sich lieber daran errinnern was Sie groß gemacht hat.
Arbeiten für den Bürger und sich um die Sorgen der Arbeiter
kümmern. Davon ist nichts zu sehen und anstatt sich mal Produktiv und Inhaltsvoll um Sarrazins Zahlen und Daten zu kümmern, gibts jetzt ne Quote, damit Achmed der nächste Vorsitzene wird.
SPD haben fertig

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