Forum: Politik
SPD-Generalsekretär: Klingbeil kritisiert Kramp-Karrenbauers "Klimakonsens"
Ina Fassbender/AFP

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer will über einen "nationalen Klimakonsens" mit anderen Parteien diskutieren. SPD-Generalsekretär Klingbeil sieht das kritisch. Schließlich stehe die Union bei dem Thema bisher auf der Bremse.

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claus7447 09.07.2019, 09:47
1. Was dürfte der Grund von AKK sein..

Es ist sehr durchsichtig. Da die CDU/CSU sich scheut selbst etwas mit der SPD auf die Beine zu stellen, versteckt man sich hinter dem "Allparteienkonsens". Auch so kann man sich billigst aus der Verantwortung ziehen. Fazit: die C Parteien haben weder den Schuss gehört, noch Umfragen gelesen.

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Partyzant 09.07.2019, 10:00
2. mit AKK ???

mit dieser undemokratischen Person sollte man sich an keinen Tisch setzen...macht einfach keinen Sinn. die CDU CSU sollten schleunigst kapieren dass es nicht mehr so läuft wie vor 50 Jahren , ausser in Bayern mit der CSU...da dauerte es schon immer länger .

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haarer.15 09.07.2019, 10:04
3. Stimmt ja auch

Herr Klingbeil hat recht. Es klingt reichlich hohl, wenn AKK vom nationalen Klimakonsens spricht. Dahinter steht nämlich wie immer - Nichts. Den gesellschaftlichen Konsens mit konkreten Maßnahmen - liebe CDU - den gibt es längst. Grüne, SPD und Linke sind schon lange viel weiter und Frau Schulze tut das Notwendige. Aber ihr blockiert und bremst munter weiter, was doch auch europäisch nicht mehr zu verantworten ist. Wieviel Feuer unterm Hinterm braucht ihr eigentlich noch ? Mit weiterer Verschleppung gewinnt ihr keinen Blumentopf.

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RioTokio 09.07.2019, 10:08
4.

Der Klimakonsens den die SPD will bedeutet zuerst einen neue Steuer auf Luft - die CO2 Steuer.
Nie war die Steuerlast höher und nun soll noch eine on top.
Kosten - geschätzt 1000 € pro Jahr und Person - wie man hört.
Die CDU hat wohl Sorge, dass irgendwann auch bei uns die Gelbwesten auf die Straße gehen.

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burlei 09.07.2019, 10:09
5. Einen "nationalen Klimakonsens" herzustellen....

Es wird nicht einfach werden. Da ist ja einmal die Gruppe der Klimagegner (nennen wir es mal der Einfachheit so). Die "Werte"union, der Wirtschatsflügel der CDU, FDP und AfD (das sind die, die regelmäßig Wetter mit Klima verwechseln) gehören wohl dazu. Ein Klimakonsens wird nach deren Ansichten wohl darin bestehen, nichts zu machen, was der Wirtschaft irgendeinen Zwang auferlegen kann. Weiter kann man wohl die Gruppe der deutschen Autofahrer dazu zählen einschließlich der Automobilindustrie und die Energiewirtschaft. Zu den Klimaschützern kann man bestimmt Grüne, Linke und SPD rechnen, sogar die CSU, wenn es sich um Bayern dreht. Ebenfalls dazu zählen kann man div. NGOs, die sich um Klima- und Naturschutz kümmern, große Teile der (oft genug noch nicht wahlmündigen) Jugend.und der Wirtschaft, die ihr Geld mit Techniken zur alternativen Stromerzeugung usw verdienen. Und mittendrin die Rest-CDU, die nicht weiß, was sie eigentlich will aber mal in blinden Aktionismus verfallen will. Kann lustig werden.

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pittiken 09.07.2019, 10:12
6.

Herr Klingbeil, die Vorschläge Ihrer Frau Schulze sind ja auch nur die arbeitende Bevölkerung finanziell zu belasten.

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rivka 09.07.2019, 10:17
7.

Und dann wundern sie sich, dass gerade jüngere Leute kein Interesse an ihrer Partei haben, sondern diese "Ökofreaks" wählen.
Besser kann man Desinteresse am Wähler nicht ausdrücken

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archi47 09.07.2019, 10:21
8. Das Konsensgequatsche bedeutet

nicht mehr und nicht weniger:
Der Langsamste bestimmt das Tempo!

Da haben wir schon mal eine Reihe von GroKos, die ich persönlich immer abgelehnt habe, aber eben deshalb: Sie kriegt nicht die wichtigsten Probleme auf die Reihe.

Will sich auf Nebenkriegsschauplätzen, die keinem wehtun, feiern lassen, aber die Fragen der Zeit beantwortet sie nicht.

Allen voran diese Kanzlerin mit ihrer Bremser-Union.
Selbst die CSU macht in München eine zukunftsfähigere Politik, als ihre Minister in Berlin.
Im Gegenteil, diese wirken besonders rückwärtsgewandt.
Getoppt nur noch von unserer Weinkönigin - na ja und VdL, da schweigt des Sängers Höflichkeit bei ihrem jetzigen Job ...

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hellmund35 09.07.2019, 10:22
9. Konsenzgespräche haben doch was!

Es ist schon bedenklich, wenn eine Volkspartei kein Konzept zum Klimaschutz hat und sich in der Vergangheit halt eben so durchgewurschtelt hat. Es ist aber genauso bedenklich, wenn andere Volksparteien/ Parteien Klimaschutz mit blindem Aktionismus begegnen, wie das beispielsweise unsere Umweltministerin tut oder der Straße das Wort reden, wie es die Grünen gern tun. Selbst so mancher Wissenschaftler neigt dazu, sich dem Publizieren von möglichen Horrorszenarien hinzugeben, um sich weitere Forschungsgelder zu sichern. Es wäre dringend geboten, die Diskussion zu versachlichen und ein Konzept zum Klimaschutz zu finden, das wirkliche Hilfen zum Klimaschutz anbietet. Nur so lässt sich verhindern, dass keine teuren und uneffektiven Maßnahmen zum Klimaschutz ergriffen werden. Wenn man allein die Diskussion um die CO2-Steuer verfolgt, dann muss man sich doch fragen, was die CO2-Steuer als Verbrauchssteuer auf den Energieverbrauch bringen soll, wenn es schon die seit Jahren geltenden Verbrauchssteuern wie Spritsteuer, Ökosteuer, Mehrwertsteuer u.a.m. nicht geschafft haben, signifikante Einsparungen zu bringen. Vielleicht müsste man sich auch mehr auf E-Fuels konzentrieren und hier mehr Geld in die Forschungsförderung stecken, denn den steuerlichen Aspekten haftet ja der Makel an, dass man immer hofft, dass sie etwas bringen. Das Ergebnis ist dann doch eher sehr bescheiden, aber der Finanzminister freut sich. Hr. Klingbeil sollte also nicht so abweisend sein, sondern lieber die Chance nutzen und selbst Dampf machen, damit die Gespräche auch bald stattfinden. Politik heißt auch, dass man miteinander redet und nicht glaubt, mit einer CO2-Steuer schon den Stein des Weisen gefunden zu haben. Bei der sozialverträglichen Ausgestaltung hat die SPD ohnehin immer ihre Schwierigkeiten.

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