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SPD: Gesine Schwan zu Doppelspitze mit Kevin Kühnert bereit
Oryk Haist/ imago images

Wer führt künftig die SPD? Gesine Schwan, ehemals Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin, kann sich eine Bewerbung vorstellen - auch gemeinsam mit Juso-Chef Kevin Kühnert.

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ruhepuls 25.06.2019, 17:54
440. Wer für Aufbruch steht, ist nicht in der SPD...

Zitat von rolantik
Der Beitrag zeigt deutlich die Führungsnot der SPD, die jetzt noch verschlimmert wird, wenn man an eine Doppelspitze denkt. Um die SPD zu erneuern braucht es e i n e Persönlichkeit, die für Aufbruch steht und durchsetzungsfähig ist. Eine Doppelspitze ist eher eine Notlösung, denn einer oder eine muss das Sagen haben. Alle gehandelten Kandidaten stehen nicht für Aufbruch, am ehesten noch Frau Giffey.
Eigentlich gibt es in Deutschland gar keine Partei mehr, die für Aufbruch steht. Die AfD will sogar zurück in die Vergangenheit. CDU und SPD (und FDP) wollen die Besitzstände ihrer jeweiligen Klientel erhalten und verwalten - und die Grünen wissen nicht so genau, was sie eigentlich wollen: Irgendeine Mischung aus "Gender-Dingsbums" und "Naturnähe" und irgendwie was "Hippes", so wie ihre Wähler, die auch nicht so genau wissen, was sie wollen (irgendwie so was wie "grüne Billigflüge"...).

Wer will in Deutschland schon etwas ändern? Dafür geht es uns allen viel zu gut.

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ruhepuls 25.06.2019, 17:56
441. Kevin lernfähig?

Zitat von gedu49
Um bei bäuerlicher Ausdrucksweise zu bleiben : Wenn Frau Schwan das Leitpferd wäre und Kevin der junge Gaul, der lernen muss ? So völlig abwegig fände ich es nicht. Wenn alle anderen möglichen Kandidaten zu feige oder nicht gewillt sind den Karren aus dem Dreck zu ziehen gilt eventuell : " In der Not frisst der Teufel auch Fliegen "
Bisher ist Kevin vor allem dadurch aufgefallen, dass er alles besser weiß. Er hat zwar noch nie in seinem Leben etwas außer Studium und Politik gemacht, weiß aber genau, wie der Laden funktionieren muss....

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ruhepuls 25.06.2019, 17:59
442. Flughafen-Wowie?

Zitat von whitewisent
Für Scherze ist die Lage eigentlich zu ernst, aber das hier toppt wirklich alles für mich bislang Vorstellbare. Merkwürdig eigentlich, daß manche Namen hier überhaupt nicht genannt werden. Merkwürdigerweise werden einige Namen scheinbar nichtmal erwogen: Klaus Wowereit (65), nicht abgewählt, Erfahrung als Landeschef Bodo Hombach (66), immerhin mal Kanzleramtsminister, internationale Erfahrung Peter Strieder (66), ehemaliger Berliner Landesvorsitzender und Senator und wenn es etwas jünger, aber mit Erfahrung sein soll Niels Annen (45) Alles bessere Kandidaten als das Kevin und Seniorin.
Sie schlagen ernsthaft Klaus Wowereit vor? Das einzige, was der kann, ist Party.

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flux71 25.06.2019, 18:05
443.

Zitat von ruhepuls
Wir nähern uns zunehmend den Verhältnissen in der Weimarer Republik, die durch die 5%-Klausel eigentlich verhindert werden sollten. Wenn wirklich rot-rot-grün kommt, dann werden auch diese Parteien schrumpfen, denn dabei kommt nichts wirklich Gutes raus. Nur viel Streit, viele Kompromisse und schlecht durchdachte Entscheidungen. Die einzigen, die dabei wirklich gewinnen, wird die AfD sein. Kommt einem doch alles irgendwie bekannt vor. Wer wird wohl dann dieses Mal den Adolf machen?
Sie sollten wirklich mal aufhören mit diesem ewigen Argument "hilft nur der AfD". Das ist nicht der Fall. Schon seit Monaten nicht mehr. Selbst im Osten nicht.

Wenn das Land unregierbar wird, dann nur und ausschließlich wegen der AfD und deren Wähler, die faktenresistent einfach weiterhin Rechtsterroristen-Motivierer, Rechtsextremisten, Demokratieverächter, Spendenhinterzieher, inhaltslose Schreihälse und Taugenichtse wählen.

13% auf andere Parteien verteilt, und man hätte eine echte Wahl zwischen links-mitte und rechts-mitte. Die "Weimarer Verhältnisse" herbeizuschreien, dann aber AfD zu wählen, ist das abstruseste, was man machen kann. Nicht nur inhaltlich und weil es ein Angriff auf die Demokratie ist, sondern weil es schlicht dumm ist.

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sansibar1 25.06.2019, 18:06
444. Auweia...

Man kann zu KK stehen wie man will, aber eine Paarbildung mit Gesine Schwan hat er nicht verdient.
Vermutlich verfolgt die rüstige Dame mit ihrem Plan nur die Strategie, den SPD-Jungspund politisch zu neutralisieren.

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dw_63 25.06.2019, 18:21
445. Ja ja,

Zitat von andre_36
Vielleicht werden Wahlen aber auch mit denen gewonnen, für die sie gegenwärtig nicht stattfinden. Das sind immerhin ca. 40%. Eine sozialpolitisch linksorientierte, aber gesellschaftspolitisch zwischen konservativen und progressiven Positionen ausbalancierte Partei könnte den Gegenpol zur wachsenden Stärke der Grünen bilden.
Deshalb hat auch die Linke 40% Wähler in Deutschland.

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Watschn 25.06.2019, 18:32
446. Richtig... Ein heilsame Schockkurierung ergäbe der Name: Lafontaine...

Zitat von Das Grauen
Entschuldigen Sie bitte, aber das geht doch am eigentlichen Problem völlig vorbei. Eine Partei ist doch keine kleine Werbeagentur, wo es nuf auf Inhalte, Intellekt und Kommunikationsfähigkeit ankommt. Sondern eine Organisation mit hunderttausenden Migliedern, tausenden Aktiven, hunderten Mitarbeitern, und einigen Dutzend Führungskräften. Da sind Management- und Moderationsfähigkeiten gefragt sowie das Talent, sich gegen die für die SPD typischen Intrigen zu behaupten. Dafür kommt doch nicht eine Akademikerin in Frage, die noch nicht einmal einen Ortsverein geleitet hat, und auch nicht der einfache Bezirksabgeordnete, der sich, abseits des harten politischen Alltagsgeschäfts, nur in der Juso-Blase profiliert hat! Stattdessen sollte man sich nach Personen umschauen, die die nötigen Fähigkeiten schon bewiesen haben - Landesparteivorsitzende, Bürgermeister und Ministerpräsidenten. Und damit es nicht wieder ein Debakel gibt, dem neuen Vorsitzenden mehr Macht geben, so daß er sich gegen Grabenkämpfe besser wehren kann. Zum Beispiel unbedingt das Recht, den Vorstand selbst zu besetzen, damit Quertreiber und Nichtstuer abgesetzt werden können. Denn wenn eine Partei einen derartigen Verschleiß an Vorsitzenden hat, wie die SPD, dann liegt der Fehler doch ganz klar im System und nicht einfach nur am Personal. Aber auch Reformen erfordern Durchsetzungsvermögen, und das bringen die beiden Phrasendrescher Schwan und Kühnert nicht mit. Da muß ein ausbuffter Profi ran, nicht irgendwelche Anfänger!
Er müsste ja nicht 10 Jahre o. mehr bleiben. Er müsste nur diese völlig polit-thematisch u. teils personnell falsch aufgestellte SPD regelrecht vom Kopf wieder auf die Füsse stellen. (Vielleicht mit Lange an seiner Seite, vielleicht auch in einem kl. Team).

Nach dieser Grundreinigung können dann Kühnert, Klingbeil, Lange & Co. übernehmen...
Bei dieser SPD in diesem erbärmlichen, abgewirtschafteten Zustand an der Schwelle zur Einstelligkeit braucht es keine moderierende Gouvernante a la Schwan, ....sondern es ist ein strategischer, durchschlagender Haudegen eines Kaliber Napoleon angesagt...

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