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SPD in Hessen und Bayern: Die Niederlagenverdränger
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Der eine verlor schon dreimal, die andere landete zuletzt einstellig: Trotz herber Wahlschlappen sind die SPD-Landeschefs in Hessen und Bayern nach wie vor im Amt. Warum eigentlich?

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skywalkerffm 14.02.2019, 12:31
1. Querdenker unerwünscht

In der SPD werden Mitläufer bevorzugt. Keiner steht dafür mehr stellvertretend wie TSG. Wie dieser sich nach der Bundestagswahl erst klar gegen die Groko gestellt habt, um dann ein paar Tage später wehement das Gegenteil zu vertreten ist schon einmalig. So will das der Vorstand und so einen hällt man sich halt warm.

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Watschn 14.02.2019, 12:46
2. Gratulation....

Der Spiegel/SPON fängt endlich nach der 2005 zu Ende gegangener Schröder-Zeit...langsam an, nach ca. 15 Jahren...die richtigen Fragen zu stellen.

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Crom 14.02.2019, 12:50
3.

Weil's schlicht egal ist, wer Oppositionsführer oder sonstwas bei der SPD ist. Wen die auch aufstellen würden, der würde abgestraft. Da bleibt man lieber beim Gewohnten statt Newcomer zu verbrennen.

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Emil Peisker 14.02.2019, 12:58
4. Warum denn eigentlich...?

Nun, werter Max Holscher, weil die Parteigremien dies demokratisch so abgestimmt haben.
Auch wenn Sie als Medienprofi mit dieser Entscheidung nicht einverstanden sind, das Wählen und Abwählen von SPD-Mitgliedern, von Positionen innerhalb der Partei, ist Aufgabe der entsprechenden Gremien in einer Partei.

Es mag ja sein, dass Sie da gerne andere Personen sähen, aber dann sollten Sie sich auch die Mühe machen in die SPD einzutreten, den langen Weg bis in die entsprechenden Gremien auf sich nehmen, dann können Sie selbstverständlich an der Wahl von Landesvorsitzenden teilnehmen.

Diesen langen Weg wollen Sie sicher nicht gehen, aber um trotzdem Einfluss auf solche Personalentscheidungen zu nehmen, haben Sie sich für die mediale Methode entschieden.
Da wird dann den Mitgliedern von außen die "Alternative" vorgestellt.
Schlimm wäre es, wenn von interessierter Seite innerhalb der SPD solche Vorschläge lanciert wurden.

Und seien Sie gewiss, Sie sind da nicht der Erste. Ich habe aus Erfahrungen aus den 80ern, solche Initativen über Bande am eigenen Leib erfahren.

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chaosimall 14.02.2019, 12:59
5. Ich sehr hier wenig Argumente

die einen Wechsel begründen. Überhaupt leuchtet der Sinn des Artikels nicht recht ein. Er suggeriert eine Noteendigkeit des Wechsels, allerdings ohne hierfür mehr als ein paar herbeigeredete Argumente zu liefern. Da stellt sich einem doch sofort die Frage: Cui bono?

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orca20095 14.02.2019, 13:01
6. Es ist bei der SPD wie im realen Leben,

wenn man im Verein jemanden sucht, der eine Funktion besetzen soll, dann tauchen zumeist alle ab. Insofern ist der Artikel völlig am Thema vorbei, denn eigentlich ist nur ein Satz ausreichend: Gab es Gegenkandidaten? Nein? Worüber soll man dann diskutieren?

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karlo1952 14.02.2019, 13:01
7. Man muss zuerst einen Nachfolger finden,

der gewillt ist die Wahlschlappen zu übernehmen und weiter auszubauen.

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urbanism 14.02.2019, 13:09
8. das Problem aller etablierten Parteien in Deutschland

Das ist doch das Problem aller etablierten Parteien in Deutschland. Statt Aufbruch und Neuausrichtung, gibt es Vetternwirtschaft in allen Parteien. Man brauch sich nur die vorderen Tische auf den Tribünen auf den Parteitagen anschauen und man weiß warum die etablierte Politik mehr oder weniger Stillsteht in Deutschland und kein Wow Effekt entsteht . Und das ist nicht nur bei der SPD so. In Deutschland kleben die Politiker genauso an der Macht wie in totalitären Staaten. Auch wenn der Bürger frei die Partei wählen darf, die Kandidaten werden immer noch von den Parteien festgelegt und somit ändert sich wenig an der Politik da die alten immer noch die Fäden ziehen in den Parteien. Siehe z.B. AKK der CDU Liebling von Frau Merkel.

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Karl IV 14.02.2019, 13:12
9. Einfache Antwort

"Der eine verlor schon dreimal, die andere landete zuletzt einstellig: Trotz herber Wahlschlappen sind die SPD-Landeschefs in Hessen und Bayern nach wie vor im Amt. Warum eigentlich?"

Ein ziemlich langer Artikel für eine sehr einfache Antwort auf die Frage, Herr Holscher: weil sie gewählt wurden. Formerly known as "Demokratie".

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