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SPD-Hoffnung Kühnert: Der Schubser
REUTERS

Es ist eine besondere Kunst, jemanden ins Grab zu befördern, und dann der Erste zu sein, der an der Grube steht und den Verlust beklagt. Juso-Chef Kevin Kühnert beherrscht sie perfekt.

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Johann Dumont 06.06.2019, 19:10
110. allein der Glaube fehlt

Herr Kühnert - beklagte direkt den Umgang - und nach dem Rücktritt sagte er - er schäme sich für den Umgang innerhalb der SPD. Das ist eine Aussage die man ihm glauben kann obwohl es sehr schwer fällt.

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im_ernst_56 06.06.2019, 19:10
111.

Zitat von Proggy
Da hat Herr Fleischhauer mit seinem Artikel, mal den letzten Rest der aktiven SPD-Freunde hier auf SPON, aktivieren können. Kühnert statt Nahles, OK, wieso nicht mal etwas weiblicher? Bildungstechnisch, ist Kevin Kühnert ebenfalls nicht so weit von Frau Nahles entfernt. Die fehlende Berusfausbildung ist in der SPD, nach der Handwerker-Generation, eher Pflicht denn hinderlich. Also, lasst Kevin auch mal ran, dann klappt das auch. Sonst geht das Gejammere noch zwei, drei Wahlen mit der SPD so weiter, bis sie endgültig verschwunden ist. Der Kevin, schafft das bestimmt schneller!
Genau. Abgeschlossene Studiengänge werden überschätzt. Erich Honecker war Dachdecker, Nikolas Maduro Busfahrer. Beide haben bzw. machen einen Superjob als Führer sozialistischer Staaten. Es kommt auf den revolutionären Elan und nicht auf irgendein Diplom, einen Bachelor oder Master an.

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esquilaxesquilax2 06.06.2019, 19:10
112. Ein Beitrag - Ein Genuss - Kühnert? Kinder an die Macht.

Vielen lieben Dank Jan Fleischhauer,
ein wirklich lesenswerter Beitrag. In jedem Absatz gab es etwas zu schmunzeln und zu lachen. Auch wenn manch einem Genossen hierbei eher eine Hutschnur nach der anderen platzt. Aber die meisten Sozialdemokraten haben ja eh nur noch einen löchrigen Strohhut auf. Wenn überhaupt.
Die SPD hat ein massives Personalproblem, dass sich darin ausdrückt, dass Leute wie Ralf Stegner im Parteivorstand sitzen und solche, wie Kevin, sich als Emporkömmlinge inszenieren, ohne jemals irgendwie etwas erreicht haben, geschweige denn gearbeitet haben, geschweige denn aus Ihrer (Juso-)Blase herausgekommen sind. Eine Partei, wo niemand mit klarem Verstand sich mehr traut, den Vorsitz zu übernehmen. Dann kommt die Stunde der Abgedrehten. Ein Teufelskreis, denn mit den "realistischen" Kandidaten (Kevin, Stegner, Lauterbach) wird es nur in eine Richtung weitergehen. Abwärts unter 10 %.

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BettyB. 06.06.2019, 19:12
113. Lustig

Kühnert wurde und ließ sich von Merkelisten in den Medien zum Nachteil der SPD ausnutzen und Fleischhauer macht darauf aufmerksam. Was es nicht alles gibt. Tragisch daran, auch so wird Kühnert nicht begreifen, dass er den Sargnagel für die SPD in der Hand hält. Und in dieser Beziehung ist er hammerstark.

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bollle 06.06.2019, 19:15
114. F-Day

Jahrestag eines Gemetzels zur Rettung der freien Menschheit in der Welt, und ein verbitterter Journalist schreibt über Parteigezänk mit Gräberworten. Pfui, und unwürdig. F-Day. Wenn man Fleischhauer jetzt nicht weglobt, verliert Der Spiegel Anständigkeit. Was eine kolossal vergeigte, niederträchtige Glosse.

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jk2015 06.06.2019, 19:15
115. Da spricht einer über ein Thema das er genau kennt

Herr Fleischhauer ist so ein Typ wie er ihn versucht K.Kühnert anzuhängen.Und dabei macht er auch vor Falschdarstellungen nicht halt. " Sagen was ist"!!!

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pracz 06.06.2019, 19:16
116. Danke

Ich danke Hrn. Fleischhauer für den Artikel und danke Spiegel ihn abgedruckt zu haben. Über den Kevin haben wir die gleiche Meinung. Die Wortwahl finde auch ich scharf, aber gerechtfertigt aufgrund der Schärfe von Kevins Intrigen und Vorgangsweise.
Was mich aber überrascht hat, ist die hohe Anzahl der Kommentare, die Fleischhauer in die Hölle, oder zumindest in die 2-te Liga des Journalistendaseins wünschen. Offensichtlich tut das Vorhalten eines Spiegels (durch den Spiegel) sehr weh, wenn man in diesem Spiegel nicht das sieht, was man sehen möchte. Ist es vielleicht ein Grund des Niedergangs der SPD, dass ihre Anhänger und Mitglieder der sozialistischen Ideologie mehr glauben als den eigenen Augen. So was nennt man selektive Wahrnehmung.

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Stereo_MCs 06.06.2019, 19:16
117.

Hat Herr Fleischhauer sich nicht gesten Abend bei Maischberger schon genug desavouiert?
Hier muss jetzt nochmal einer obendrauf gesetzt werden. Dieses Abarbeiten an seinen Feindbildern trägt für mich ja fast schon pathologische Züge. Oder einfach nur eine Masche Aufmerksamkeit zu generieren.

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uguntde 06.06.2019, 19:18
118. Politiker-Karrieren

Mir hat Ihr Artikel gefallen, endlich wurde das einmal ausgesprochen.
Ich wünsche mir auch Politiker, die in ihrem Leben schon etwas geleistet haben, oder es zumindest versucht haben. Nun hat Frau Nahles natürlich auch 20 Semester studiert und gehörte nicht zu denen, auf die man wegen ihrer Fachkenntnis kaum verzichten konnte.
Ich habe mir aus Interesse mal den Werdegang früherer SPD-Größen angesehen: Brandt hatte auch nie einen Beruf erlernt, hat dazu aber keine 10J Studium gebraucht, was auch seine Herkunft aus armen Verhältnissen widerspiegelte. Schmidt war Diplomvolkswirt mit 4J Studium nach einer Militärkarriere und sicher iner der intelligentesten Politiker in der deutschen Nachkriegszeit.
Es ist zunehmend ein Problem, dass junge Menschen mit guter Ausbildung von Politik nichts wissen wollen. Stattdessen drängen junge Menschen aus den Universitäten oft ohne Abschluss in die Politik. Das ist schon beängstigend. Denn wir brauchen intelligente, gut ausgebildete Leute, um Politik zu machen, am Besten mit einem ordentlichen Rechtsverständnis.

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Schartin Mulz 06.06.2019, 19:19
119. Wieder so ein

Zitat von white007
Kühnert soll erst mal sein Studium abschließen und etwas für die Volkswirtschaft leisten, bevor er schlaue Sprüche von sich gibt. Kühnert als Vorsitzender der SPD, wäre der letzte Sargnagel für diese Partei.
wahnsinnig sachlicher Beitrag.
Der Kühnert soll erst maöl sioen Studium abschließen. Das ist auf dem Niveau wie die hämischen Kommentare über den Buchhändler aus Würselen, der nicht mal Abitur hat oder die Kommentare über Klein-Annegret.
Politische Aussagen können doch nicht danach bewertet werden, was der betreffende Politiker für eine Schulbildung oder Beruf hat.

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