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SPD im Fall Maaßen: Gehen oder bleiben?
DPA

Seit Beginn der Großen Koalition sehen die Sozialdemokraten deren Ende entgegen. Der Fall Maaßen bietet nun die Gelegenheit zum Bruch.

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kurtbär 13.09.2018, 13:20
1. na endlich. die spd beginnt...

nicht nur politisch zu denken, sondern auch zu handeln. entweder entlässt merkel seehofer oder die spd verläßt die koalition.

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Emderfriese 13.09.2018, 13:23
2. Im Ernst

Es sieht tatsächlich so aus, als mache die SPD ernst. Groko ade? Zurück können die Sozialdemokraten jetzt kaum noch: Maaßen muss gehen! Aber Seehofer hat bald Wahlen. Und da soll der einknicken? Kaum anzunehmen. Also muss doch Frau Merkel ran und Seehofer samt Maaßen rausschmeißen. Kann, darf sie das in der augenblicklichen Situation? Bleibt die SPD fest, bleibt ihr keine Wahl... das wird noch lustig.

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Rania 13.09.2018, 13:23
3. Merkel hat fertig

Die SPD kann nur glaubhaft und künftig weiter wählbar bleiben, wenn sie jetzt die Konsequenzen zieht und die Koalition mit Merkel verlässt.

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yoda56 13.09.2018, 13:26
4. Wieviel Nähe zur rechten Szene...

...darf eigentlich ein Präsident des bundesdeutschen Verfassungsschutzes noch zeigen, ohne sofort seines Amtes enthoben zu werden? Die gestammelten Begründungen von Frau Lindholz in HR Info von heute Morgen waren jedenfalls unerträglich. CSU und AfD arbeiten schon gut zusammen, der liberalistische Flügel der AfD in Gestalt der FDP kommt hinzu - es ist wirklich nicht mehr zu fassen.

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Leser161 13.09.2018, 13:26
5. So wird das nichts

Die SPD macht zu sehr den Eindruck eine Politik des Abwartens und der kleinen Schritte zu verfolgen. Das ist jetzt eigentlich gar keine schlechte Technik, funktioniert aber gegen Merkel nicht, weil Merkel halt die Königin dieser Technik ist.

Wenn, hätte die SPD direkt nach dem Maaßen-Vorfall hart drohen müssen. Jetzt droht sie halt ein bisschen. Dann werden sich wieder alle einig und die SPD sagt das sie jetzt aber richtig was erreicht hat. Und alle ausser der SPD-Führung fragen sich dann wieder "Was genau?"

Um Merkel zu schlagen, um zu überleben, muss die SPD einen Gegenentwurf zu Merkel statt zu Merkel werden zu wollen. Ich drücke die Daumen. Ein CDU-Kanzlerabo ist nämlich weit mehr der Tod der Demokratie als alles andere.

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stevens-82 13.09.2018, 13:29
6.

Ich denke schon das Maaßen gehen muss, nicht weil das inhaltlich gerechtfertigt wäre, sondern weil es die GroKo an der Macht hält. Wer will bei diesen Umfrageergebnissen schon Neuwahlen riskieren? Klar, die SPD hat mit ihren 17-18% in den Umfragen nicht die Stärke gegen Merkel und Seehofer wirklich etwas durchzusetzen, um der Macht willen wird man aber das schwächste Glied opfern und das ist nunmal Maaßen.

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quark2@mailinator.com 13.09.2018, 13:29
7.

Wäre schön, wenn wir statt über die SPD mal konstruktiv über Inhalte reden könnten. Und damit meine ich etwas, daß uns substantiell nach vorn bringt, als z.B. beim Lehrermangel, bei Krankenhauskeimen, bei Altersarmut, bei der Eurokrise. Irgendwas könnte doch mal gelöst werden, oder ? Aber nein, selbst wenn nach 10 Jahren mal ein neues Gesetz kommt, ist es fast immer fehlerhaft oder wirkungslos oder beides. Diese Pfuscherrei nervt nur noch. Da braucht man natürlich dann eine Koalitionspartner, der versucht, seine Wahlchancen zu verbessern, indem er ständig rumnervt, statt einfach ordentliche Arbeit zu leisten. Ich ertrage diese diletantierende und egozentrische Führungsschicht immer schwerer.

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BaMargera 13.09.2018, 13:30
8. Keine einfache Situation für Merkel

Ich bin mal gespannt, wie Merkel aus der Situation herauskommen will. Meines Erachtens kann die Kanzlerin, egal wie sie es dreht oder wendet, davon nur Schaden nehmen. Entweder sie erfüllt die Forderung der SPD nicht und riskiert damit den Bruch der GroKo. Oder sie entlässt Maaßen zum eigenen Machterhalt, brüskiert damit die Konservativen der Union und riskiert, dass sich noch mehr von der Union enttäuschte Wähler/innen der Rechtsaußen-Partei zuwenden.

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limauniform 13.09.2018, 13:32
9. Sturm im Wasserglas

Die SPD wird die Koalition nicht aufkündigen. Neuwahlen sind das endgültige aus für die Partei.

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