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SPD im Hessen-Wahlkampf: Der beißt nicht
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Zum dritten Mal tritt Hessens SPD-Chef Schäfer-Gümbel bei der Landtagswahl an. Im Duell mit Ministerpräsident Bouffier setzt er auf Sachlichkeit und klassische SPD-Themen - aber es sieht nicht gut aus.

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haarer.15 07.08.2018, 19:29
1. Könnt ihr mir mal sagen ...

... für welche der etablierten Parteien CDSU/SPD/FDP es derzeit überhaupt gut aussieht ? Und Bouffier selbst, der bringt schon gar keinen frischen Wind mehr.

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GoaSkin 07.08.2018, 19:38
2.

Die SPD ist heute vor allem deshalb keine Volkspartei mehr, weil es den Typ Mensch, der sich von der SPD-Politik besonders angesprochen fühlt, immer weniger gibt - beispielsweise Arbeiter in der Industrie und Ungelernte, die in einer stabilen Erwerbskarriere ein vergleichsweise ordentliches Einkommen verdienten. Die SPD-Wähler von früher sind aber heute entweder in Rente, haben sich beruflich umorientert oder langzeitarbeitslos - eine Wählerschaft, die von 50% auf 20% geschrumpft ist. De Facto befinden sich Viele in heute in einer völlig anderen Lebenssituation, in der klassische SPD-Politik keine Lösung für die Probleme ist.

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jschm 07.08.2018, 19:40
3. naja

bei dem Namen und immer nur sachkiche, also langweilige, Themen kann es ja nichts werden.

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kirschlorber 07.08.2018, 19:43
4. Bundespolitik vermeiden

Mit Vermeiden von Bundespolitik wird das nix. Wohnungsbau schön und gut. Wieviel Prozent wird das besuchte Wohnviertel am Ende bringen? 0,0001 ? Herr Schäfer Gümbel muss sich gegen die Altvorderen stellen. Gegen Schröder, Müntefering und die ganze Agenda 2010 Bande. Die Menschen haben Rentenkürzungen und Zweiklassenmedizin nicht vergessen. Hat Herr Schäfer Gümbel den Mut dazu. Oder ist er doch eher mit dem was er hat zufrieden? Und alles soll bleiben wie es ist.

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gutmichl 07.08.2018, 19:47
5. Wahl = Auswahl ?

Bouffier hat sich klar als zweite Merkel positioniert und reitet damit dem Abgang entgegen.
Die SPD vertritt eine linksgrüne Linie, diese aber nicht konsequent.
Grüne und AFD bleiben sich wenigstens treu. Bleibt vielleicht noch die FDP, sofern diese nicht wieder in ihre Clientelpolitik zurückfällt.
Wahl beinhaltet heute keine Auswahl mehr, weil sich alle etablierten Volksparteien hinter Merkel scharen.

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print1939 07.08.2018, 19:49
6. Eine schwere Entscheidung für Hessen

SPD im Überholmodus mit einer Schlafpille in Person gegen eine verbrauchten Lutschbombon. Da wäre den Hessen echt bessere Alternativen zu wünschen.

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mistarich 07.08.2018, 19:53
7. Der Fehler A. Ypsilanti

nicht zu folgen, wirkt bei mir immer noch nach. Wenn ich meine Stimme verschenke, dann nur an die kleinen Parteien. Gleichzeitig mit der Wahl findet eine Volksabstimmung über viele (mehr als ein Dutzend) Änderungen der hessischen Verfassung statt, ist auch nicht ganz unwichtig und bestimmt im Zusammenhang berichtenswert.

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newliberal 07.08.2018, 19:55
8. "...das Wort Flüchtlinge fällt fast nie."...

... und genau DAS ist das Problem !!!

Wie will man eine Afd verhindern die genau mit diesem Thema auf einer Erfolgswelle sondergleichen surft und reihenweise SPD Wähler abräumt ?

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herwescher 07.08.2018, 19:55
9. Sonst liest man immer nur vom Wahlverlierer ...

... Seehofer, weil der sich krakeelend gegen die Kanzlerin der Herzen stellt ...

Jetzt wird auch TSG als Wahlverlierer gehandelt, weil er eben ruhig, sachlich und zuvorkommend ist ...

Hier in Hessen wird gemunkelt, dass auch Bouffier zu den Wahlverlierern gehören könnte ....

Obwohl er in Treue fest zur Kanzlerin steht ...

Davon liest man aber in den Zeitungen momentan noch nichts. Vielleicht will man auch keine schlafenden Hunde wecken ...

Also: Was soll man du tun? Schwere Frage ...

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