Forum: Politik
SPD im Osten: "Der Staat ist kein Pizza-Lieferdienst"
DPA

Die SPD hat ein Problem im Osten: Sie regiert zwar überall, verliert aber massiv an Zustimmung. Ministerpräsidentin Schwesig und der Ostbeauftragte Dulig wollen ihrer Partei wieder aufhelfen. Nur wie?

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demokrit2012 06.05.2018, 13:35
1. Vereinbarkeit Familie und Beruf?

"Ostdeutschland ist Vorreiter, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeht"
Da kann ich als Frankfurter (am Main) aber sagen, dass zumindest hier der Westen lange den Osten überholt hat, wenn ich mit meinen Ostdeutschen Freunden und Kollegen so spreche. Gerade Berlin hat hier teilweise dramatische Verhältnisse mit fehlenden KiTa-Plätzen... Ist doch alles abgebaut worden dort in den letzten 20 Jahren.

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sir wilfried 06.05.2018, 13:41
2. Der Unterschied

Der Unterschied zwischen der DDR-Zeit und heute ist, daß man früher nicht protestieren durfte gegen eine Regierung, die über die Köpfe ihrer Bürger hinweg regiert. Heute darf man protestieren, aber es nutzt rein gar nichts. Der resultierende Frust ist in beiden Fällen der gleiche. Wie ein SPD, die zunehmend mit der CDU zur neuen Einheitspartei verschmilzt, da wieder auf die Beine kommen soll, ist mir schleierhaft.

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carnicle 06.05.2018, 13:42
3. Versprechen

Immer diese grossen Verspechen vor den Wahlen und danach verläuft alles im Sande.
Solange unsere Rentner und Mittellose fast verhungern und alles Geld ins Auland fliesst statt uns zu helfen solange wird nichts besser.

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olivk 06.05.2018, 13:46
4.

Ich denke, die bemühen sich wirklich, aber die SPD Funktionärskaste versteht einfach nicht, worum es geht.

Die SPD wird nicht gewählt, weil sie links ist. Sie wird gewählt, weil sie die kleinen Leute vertreten soll. Nicht nur gegen Wirtschaftsbosse und Kapitalisten, sondern auch gegen einige Politiker aller Parteien, denen ihr Wahlvolk im Herzen egal ist.

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Willi Wacker 06.05.2018, 13:50
5. Agenda 2010 und die "Gerechtigkeit"

Einer der seinerzeitig wichtigsten Krikitpunkte an H4 war, dass ein älterer, fleissiger Mensch nach kurzer Zeit einem jungem Faulpelz gleichgestellt wurde. Nix eingezahlt, nicht willig, aber gleichmacherisch die gleiche Art von Unterstützung. Das empfanden viele Leute als die wahre Gerechtigkeitslücke. Auf die die SPD immer noch keine Antwort gefunden hat.

Nun kamen ab 2015 als heftiger Strom Menschen zu uns, die auf einmal absolut die gleichen Leistungen (und mehr, s. unbegleitete junge Flüchtlinge a 5.000€/Monat) erhalten haben. Wie im Unterview gesagt, war das ein Schlag ins Gesicht der Ossis, auf einmal war Geld da.
Heute aktuell: Kindergeld in 100 Mio-Bereich ins Ausland, dank der EU und einer feigen SPD.
Für diese Gerechtigkeitslücke hat die SPD keine Antwort. Bis heute nur warme Worte.

Genossen: die Leute können selber rechnen, selber denken!

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geilundgemein 06.05.2018, 13:52
6. Lebensleistung?

Ich verstehe ja nicht so ganz, was die Lebensleistung ist, die die Ostdeutschen anerkannt bekommen wollen. Die Dinge die als Beispiele genannt wurden, hat die Leute im Westen genauso getroffen.
Und klar, auch im Westen haben die Rattenfänger der „Afd“ zulauf, aber weiß Gott nicht so starken wie im Osten.

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sucherderwahrheit 06.05.2018, 13:57
7. Wer die Realität ignoriert ...

... und sogar negiert, der darf sich nicht wundern, wenn ihn die Wähler ignorieren.

Die SPD war mal die Partei der einfachen Arbeiter = jetzt ist sie beliebig austauschbar mit C*U bzgl. der konservativen Werte, mit den Grünen bzgl. Umwelt, mit der FDP bzgl. Klientelpolitik und mit der Grünen und Linken bzgl. Migrstion.

Die SPD weist einfach kein eigenes Profil mehr auf und verscheut gleichzeitig ihre alten Stammwähler – so ist es einfach kein Wunder, wenn sie immer weniger gewählt wird. Das Problem wird dann noch dadurch verstärkt, dass die führenden SPD–Politiker einfach nicht bereit sind diese Fehler einzugestehen und lieber so weiter wurschteln wie bisher.

Kurz: So wie die SPD aktuell agiert, ist es um sie nicht Schade und hoffentlich kommt das baldige Ende, damit die Verantwortlichen an den Misere noch hautnah mitbekommen wie sie diese Partei in den Untergang geführt haben!

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jutta b 06.05.2018, 13:59
8. Job nicht erfüllt

Die spd tut einfach ihren Job nicht. Ergebnis sind niedrige Löhne, Zeitarbeit, arme Rentner und vor allem geht es dort Bergab wo sie regiert: ob das NRW, Berlin oder Bremen ist. Egal alle haben danach weniger. Und wenn ich als Ingenieur bei Siemens mit 53 gefeuert werde bin ich bei Renteneintritt wenn’s schlecht läuft bankrott obwohl man ohne Ende eingezahlt hat. Tja SPD einfach wieder Hausaufgabe machen, dann gibt auch wieder Stimmen...

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Saturn V 06.05.2018, 14:02
9. Plan ?

Die SPD (und die CDU) haben weder einen Plan noch eine Idee wie sie mit den Problemen umgehen wollen. So lange es beim Politsprech bleibt und keine ehrlichen Antworten auf klar auf der Hand liegenden Fragen gibt bleibt das alles nebuloes und wird hoffentlich auch vom Waehler so gesehen. Werdet ehrlich und traut Euch neue Leute ins rennen zu schicken......

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