Forum: Politik
SPD im Osten: "Der Staat ist kein Pizza-Lieferdienst"
DPA

Die SPD hat ein Problem im Osten: Sie regiert zwar überall, verliert aber massiv an Zustimmung. Ministerpräsidentin Schwesig und der Ostbeauftragte Dulig wollen ihrer Partei wieder aufhelfen. Nur wie?

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heinrich.busch 06.05.2018, 17:31
70. Ein Forist verwies auf den Flughafen BB

Er hat sehr recht, denn genau dieser FBB zeigt die Fähigkeit der SPD: Dummes Zeug schlafen und Geld versenken vom Steuerzahler- FBB, Milliarden für Flüchtlinge, für Banken oder Europa. Allein der Herr Wowereit, Schulz, Müller und eine Frau Nahles und Privatschulen Schleswig sind Grund genug über Jahrzehnte die SPD zu übersehen. Wenn schon links, dann eine Wagenknecht Linke.

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Watschn 06.05.2018, 17:31
71. Manche SPD'ler halten den Bürger tats. für Blöde...

Zitat von kennedy75
... und den Leuten erklären will, Zitat: "Dir wurde nichts weggenommen", dann darf sie sich nicht wundern, dass ihr die Wähler davonlaufen. Die sind doch nicht doof und wissen sehr wohl, dass sowohl die Hausfrau als auch der Staat einen Euro nur einmal ausgeben kann. Und mit einer solch offensichtlichen und absichtlichen Verschleierung der Realität will die Partei wieder Vertrauen schaffen ...
Mit ihren oberdümmlichen Standart-Zitaten: "Dem Bürger wurde durch die 'Willkommensmigrationskultur' nichts weggenommen"...O-Ton Dulig u. Maas ua. SPD-Granaten. Ja natürlich...., 'niemand wird was weggenommen', so wie 'niemand die Absicht hat, eine Mauer zu errichten'.... ;)

Aber klar wird dem Bürger was weggenommen, nämlich durch Geldentzug u. somit Verkleinerung aus der normalerweise dem Bürger voll zustehenden Sozialsystemtöpfe; wie Pflegesystem, wie Arbeitslosengeld, Hartz4, Rentensystem, Invalidenversicherung, Krankenkassentopf uam...; infolge der kopflosen unkontr. illegalen Mio-Migrations-Masseneinwanderung...Seitens dieser nun in nervöse Aktionitis fallende CDSU/SPD-GroKo unter Dauer-Merkel...

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monimoni 06.05.2018, 17:33
72. Altersarmut durch die Wende

Ein Großteil der ehemaligen DDR Bevölkerung geht in die Altersarmut.

1. Industrie brach weg, damit Hunderttausende Arbeitsplätze
2. Die Löhne sind immer noch - sogar per Tarif - viel niedriger als in den alten Ländern.
3. Nach der Wende haben sich Zeitarbeitsfirmen den Arbeitsmarkt aufgeteilt, man zahlt Mindestlohn und
knapp darüber.
4. Die Mieten in den Städten + Strom sind so rasant gestiegen, dass man sich trotz Arbeit nichts leisten kann.
5. Die SPD riecht nach H4 wie ein alter Limburger Käse.

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Dengar 06.05.2018, 18:44
73. Der Niedergang der Volksparteien

Der Niedergang betrifft ja nicht nur die SPD, sondern mit Verzögerung auch die CDU. Maßgeblich dafür sein dürfte der Umstand, dass in den letzten Jahren zunehmend die Innenpolitik zugunsten der Außenpolitik vernachlässigt, ja gar verwahrlost wurde. Merkel schwingt lieber große Reden auf internationalen Gipfeln, als sich mit den Mühen der Ebene zu plagen. Angeblich eingebunden in die Korsette internationaler Institutionen wie EU oder Nato wird anschließend nur noch dekretiert, was zu erledigen ist. Die Alternativlosigkeit der Entscheidungen wird zur Regierungsform erhoben, dabei zeugt sie nur von Faulheit, Iddenlosigkeit und auch Verachtung dem Wahlvolk gegenüber.
Glaubt nicht, ihr Politiker, der Wähler würde das nicht mitbekommen, dass ihr für eine Performance auf internationalem Parkett nur allzu gerne bereit seid, seine Interessen zu verraten und verkaufen!

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heineken1 06.05.2018, 18:56
74. Respekt vor der Lebensleistung

Wenige dürften so unfair sein und »den Ostdeutschen«, jedenfalls denen die das beste aus den Umständen (DDR) gemacht haben, ihre Lebensleistung absprechen.

Aber »die Ostdeutschen« sollten sich nicht gleich persönlich angegangen fühlen oder eben in ihrer Lebensleistung« diskretiert, wenn man – wich finde, mit Fug und Recht – die DDR als im Gesamten gescheitertes Gebilde bezeichnet. Wer dann meint, daß seine persönliche Lebensleistung damit gemeint ist, der sollte sich, sofern er nicht um Kader dieses unsäglichen Staates gehört hat, einfach mal locker bleiben.

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Horch und Guck 06.05.2018, 19:19
75. Was davon gab es denn im Westen nicht?

Zitat von monimoni
Ein Großteil der ehemaligen DDR Bevölkerung geht in die Altersarmut. 1. Industrie brach weg, damit Hunderttausende Arbeitsplätze 2. Die Löhne sind immer noch - sogar per Tarif - viel niedriger als in den alten Ländern. 3. Nach der Wende haben sich Zeitarbeitsfirmen den Arbeitsmarkt aufgeteilt, man zahlt Mindestlohn und knapp darüber. 4. Die Mieten in den Städten + Strom sind so rasant gestiegen, dass man sich trotz Arbeit nichts leisten kann. 5. Die SPD riecht nach H4 wie ein alter Limburger Käse.
Es sind nicht nur die Reichen, für die in Deutschland Politik gemacht wurde und wird, die im Westen wohnen. All das oben Geschriebene, vielleicht bis auf den zweiten und den letzten Punkt, der wie aus dem Kindergarten klingt, trifft doch genauso auf den Westen zu.

Und viele Wessis erinnern sich auch noch ganz genau daran, wann es anfing mit Deutschland bergab zu gehen, nämlich als wir 20 Millionen Neubürger zu verarbeiten hatten. Von denen sich jetzt einige über andere Fremde aufregen, die die Ossis damals auch für uns Wessis waren!

Wenn die Löhne niedriger sind als im Westen, für die gleiche geleistete Arbeit, dann sollte man vielleicht nicht gegen alles Fremde hetzen sondern sich dafür einsetzen das dieses Unrecht aufhört. Mit Naziparolen brüllen wird das aber nix!

Und das ist es was viele Menschen im Westen auch ankotzt, viele "Ossis" machen sich ständig zum Opfern statt zu versuchen sich mal am eigenen Schopf aus dem Mist zu ziehen. Alle anderen sind Schuld, vor allem die bösen Wessis(die sind ja eh alle reich und haben sich alle auf unsere Kosten bereichert) und natürlich all die bösen Ausländer, von denen es im Osten kaum welche gibt, aus guten Gründen.

Den Allerwertesten hochkriegen statt Hartz4 zu kassieren, dieses in Alk umzusetzen und dann Montags Abends mit rechten Parolen gegen den Staat zu hetzen. Wäre das vielleicht mal ein Versuch wert?

Oder ist Eigeninitiative zuviel verlangt, von den Ossis?

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wynkendewild 06.05.2018, 19:30
76. Verantwortung übernehmen

Die Leute scheinen nicht verstanden zu haben wie unser politischen System eigentlich funktioniert. Man erwartet, dass die Politik dasselbe leisten soll wie zur DDR-Zeiten.

In der Bundesrepublik verfügen die Parteien aber nicht über den Einfluss wi deren Gegenpart im Osten zur Vorwendezeit. Deutschland wird nach Innen durch sechzehn Bundesländer und nicht durch eine Partei "regiert". Deshalb bezeichnet man unser System auch als föderal.

Das dies nicht zur Kenntnis genommen wird, zeugt von der Unflexibelheit des Wählers Verantwortung übernehmen zu wollen.

MfG:
wynkendewild

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Vorzeichen 06.05.2018, 19:37
77.

Zitat von Gottfried
Dagegen versenkt der Staat die üppigen Steuereinnahmen mit der Gießkanne in Richtung EU und Rüstung.
Das Geld ist überall besser aufgehoben als im "Wir sind das Volk"-Land.
Wann kapieren die Ossis endlich, dass man für Wohlstand auch mal arbeiten muss?
Meine Güte, was für Jammerlappen alimentieren wir seit über zwei Jahrzehnten nur ...
Integriert euch endlich! Das Gemecker ist unerträglich geworden.

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wynkendewild 06.05.2018, 19:40
78. Zu einfach

Zitat von Dengar
Der Niedergang betrifft ja nicht nur die SPD, sondern mit Verzögerung auch die CDU. Maßgeblich dafür sein dürfte der Umstand, dass in den letzten Jahren zunehmend die Innenpolitik zugunsten der Außenpolitik vernachlässigt, ja gar verwahrlost wurde. Merkel schwingt lieber große Reden auf internationalen Gipfeln, als sich mit den Mühen der Ebene zu plagen. Angeblich eingebunden in die Korsette internationaler Institutionen wie EU oder Nato wird anschließend nur noch dekretiert, was zu erledigen ist. Die Alternativlosigkeit der Entscheidungen wird zur Regierungsform erhoben, dabei zeugt sie nur von Faulheit, Iddenlosigkeit und auch Verachtung dem Wahlvolk gegenüber. Glaubt nicht, ihr Politiker, der Wähler würde das nicht mitbekommen, dass ihr für eine Performance auf internationalem Parkett nur allzu gerne bereit seid, seine Interessen zu verraten und verkaufen!
Seit wann wird Deutschland durch den Kanzler regiert?

Sorry aber übertreiben Sie hier nicht ein wenig?

Die von Ihnen angeprangerten Missstände fallen in die Kompetenz der Länder und nicht in die des Bundes. Das Wahlvolk wählt auch nicht den Kanzler,dies geschieht einzig durch den Bundestag.

Das Deutschland indes sehr stark in die EU oder Nato eingebettet ist liegt nun einmal in unserer Vergangenheit begründet. Auf die Frau Merkel aber auch keinen Einfluss nehmen kann bzw. konnte.

Man sollte sich außerdem auch nie in die Opferrolle begeben. Leider liest sich Ihr Beitrag so. Der Wähler hätte es in der Hand etwas zu ändern er muss nur die richtigen Fragen stellen. Aber "man" hat es sich ja extrem bequem eingerichtet. Hauptsache dieser ach so böse Staat versorgt einen. Das ist leider die Kehrseite.

Im Prinzip wird genau das angeprangert was man insgeheim zu vertreten scheint. Einen Staat der über die Köpfe der Leute hinwegregiert. Dann bettelt man darum, dass er (bloß nich konkret werden) doch bitte mehr Rücksicht nehmen soll. Das wird nicht passieren. "Die" Leute vertreten gar nichts.... und dementsprechend sieht es so aus wie es halt aussieht.

MfG:
wynkendewild

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akerensky 06.05.2018, 20:04
79.

Zitat von Horch und Guck
Und viele Wessis erinnern sich auch noch ganz genau daran, wann es anfing mit Deutschland bergab zu gehen, nämlich als wir 20 Millionen Neubürger zu verarbeiten hatten. Von denen sich jetzt einige über andere Fremde aufregen, die die Ossis damals auch für uns Wessis waren!
Da erinnern Sie sich falsch. Bergab ging es ab den 70er Jahren. Kurz vor der Wende hatte die BRD bereits eine Arbeitslosenquote von 7,9%. Nach der Wende ging diese erstmals wieder zurück auf 6%. Der Aufbau Ost war eine willkommene Konjunkturspritze für die westdeutschen Unternehmen.

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