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SPD im Siechtum: The Walking Red
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Olaf Scholz, Wahlen, GroKo: Die Sozialdemokraten kommen nicht raus aus ihrer Problemspirale. Ihr Niedergang scheint im Jahr 2019 kaum mehr zu stoppen. Oder könnten zwei Frauen die Rettung sein?

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Freedom of Seech 10.01.2019, 16:27
1. Meine Zustimmung hätten die beiden Frauen

Beide Frauen stehen für eine pragmatische, unideologische, differenzierte und vor allem moderne SPD-Politik im besten Sinne. Meine Stimme hätten sie. Hoffentlich werden sie nicht verheizt wennn sie es machen. Wäre schade.

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fr3ih3it 10.01.2019, 16:29
2.

Die SPD ist nicht mehr zu retten. Ich kenne keine Partei in der die Mandatsträger sich so weit von der Basis entfernt haben. Die Entscheidungsträger im Vorstand lassen niemanden zu, der auch nur im Ansatz gegen die GroKo ist. Jeglicher Wandel oder Erneuerung wird im Keim erstickt. Was den Menschen wirklich auf dem Herzen liegt, dafür hat dieser SPD Vorstand kein Auge. Die meisten handeln nur ihrer selbst Willen.

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finkmape 10.01.2019, 16:30
3. Andrea Nahles

Ein Beispiel für nie gesehene Inkompetenz.
Wenn sie einen Funken Anstand hätte, dann würde sie der SPD zuliebe abtreten. Sie kann's einfach nicht!

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jjcamera 10.01.2019, 16:33
4. Wandel

Man kann nicht das Wohlergehen eines ganzen Landes untrennbar mit dem Wohlergehen einer Partei verknüpfen. Ein Land bleibt bestehen, auch wenn eine Partei untergeht. Das ist möglicherweise sogar die Kernidee der Demokratie, in der alle 4 oder 5 Jahre neue Volksvertreter in die Parlamente gewählt werden: "Wandel" und nicht "Fortbestand".

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telarien 10.01.2019, 16:33
5. Wo denn, SPD?

Es sollte doch eine Erneuerung kommen? Der Bürger versteht nicht, wofür die SPD steht? Doch, der Bürger spürt das sogar, diese SPD steht eben genau für nichts außer Posten.
Giffey und Barley wären sicher ein Schritt, aber Nahles und Scholz müssen erstmal weg.

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latrodectus67 10.01.2019, 16:34
6. Sehr gute Entwicklung

Es ist wunderschön zu sehen, dass meine Träume von 1999-2008, dass die SPD endlich vom Wähler abgestraft wird, wahr wird. Ich empfinde Freude bei jeder Stimme weniger der SPD. Ich denke an die Mitmenschen die die HartzIV-Sklaverei erleiden mussten und müssen, die Menschenleben die die "Friedensmissionen" gekostet haben, die "alternativlose" Rettung der Superreichen 2008, die astronomischen Renditen der Super-Riester-Renten.
Es wäre der schönste Tag meines Lebens zu sehen wie die SPD aus wenigstens einem Landesparlament in Deutschland komplett rausfliegt.

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Liudin69 10.01.2019, 16:34
7. Champions-League Headline!

Danke für diese redaktionelle Meisterleistung! Im Prinzip reichen die Überschrift und das Bild. Der Rest passiert bei mir zumindest dann im Kopf. Daumen hoch für den Aufmacher. Daumen runter für die Protagonisten, die sich auf dem Weg nach unten einfach nicht stoppen lassen wollen.

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Emderfriese 10.01.2019, 16:35
8. Wege

Die Sache ist im Prinzip ganz einfach: In der SPD streiten die zwei Flügel links und rechts um die Lufthoheit. Bisher haben die Rechten (alias der "Seeheimer Kreis") innerparteilich gewonnen und die Sozialdemokratie bei den Wahlen verloren. Das gesetzt bedarf es einer neuen linken Politik, damit die Parteirechte eindeutig verliert und endlich wieder Wahlen gewonnen werden. Das ist alles. Es geht nicht um Namen oder Gesichter, es geht um Politik.

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ruhuviko 10.01.2019, 16:36
9. Drei Bemerkungen:

1) Zitat: "Gute-Kita-Gesetz" und "Starke-Familien-Gesetz" sind zwar längst nicht unumstritten. Giffey hat es jedoch geschafft, SPD-Politik ein wenig verständlicher und sympathischer zu vermitteln."

Was ist an diesen beiden Gesetzen denn verständlich und sympathisch? Die Wortwahl? Die empfinde ich noch mehr aus dem Busch geholt als frühere Gesetzesüberschriften, die wahre Ungetüme waren. Diese Überschriften an Gesetzen jedenfalls erinnern mich eher an Orwells Wortformulierungen statt an ordentliche Gesetzesarbeit.

2. Zitat: "Kühnert sagte Phoenix, 2018 sei "ein Seuchenjahr für die SPD" gewesen. Das dürfe sich nicht wiederholen."

Kevin Kühnert hat viel dazu beigetragen, dass seine Wahrnehmung auch die Wahrnehmung des breiten Publikums wurde.

3. Zitat: "Im wichtigen Landesverband Nordrhein-Westfalen genießt der Vizekanzler besonders wenig Rückendeckung. Die von dort angeheizte Debatte über eine mögliche Urwahl des Spitzenkandidaten ist deshalb vor allem eines: Widerstand gegen die Ambitionen von Olaf Scholz."

Diese Idee der Urwahl ist zwar auch, aber eben nicht nur Olaf Scholz gewidmet. Dieses Thema ist jedenfalls älter als seine Bemerkung, er könne auch Kanzler. Es ist vor allem gegen Andrea Nahles gerichtet, die ja nach allgemeiner Auffassung als Vorsitzende das erste Zugriffsrecht haben sollte. Dieses Zugriffsrecht würde bei einer Urwahl automatisch wegfallen.

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