Forum: Politik
SPD im Siechtum: The Walking Red
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Olaf Scholz, Wahlen, GroKo: Die Sozialdemokraten kommen nicht raus aus ihrer Problemspirale. Ihr Niedergang scheint im Jahr 2019 kaum mehr zu stoppen. Oder könnten zwei Frauen die Rettung sein?

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Kohlenkeller 10.01.2019, 17:35
60. Kann da nur für mich sprechen

Zitat von latrodectus67
Ihnen ist aber schon klar dass es die Grünen waren die MIT der SPD zusammen die HartzIV Sklaverei eingeführt haben? Ist Ihnen die Haltung "Abgrenzung zur AfD" wirklich mehr wert als endlich das reale Leiden Leibeigenschaft 2.0 abzuschaffen?
und da muss ich sagen: Ja, ist sie! Ich finde es unglaublich wichtig, dass durch einen Ausstieg aus der "HartzIV-Sklaverei" den Betroffenen ihre Menschenwürde zurückgegeben und einem großen Teil der Bevölkerung die permanente Angst vor dem unverschuldeten Absturz genommen wird. Zumindest auf meiner persönlichen Moral- und Werteskala liegt dieses Anliegen aber - zwar knapp, aber trotzdem - nur auf Platz zwei. Noch wichtiger finde ich es tatsächlich, dass dieses Land so weltoffen wir möglich bleibt. Das dürfen Sie für sich gerne anders bewerten, aber das ist meine Antwort auf Ihre Frage.

Und ja, die Grünen waren damals dabei, als das System eingeführt wurde. Zumindest in meiner Erinnerung aber nicht federführend. Das war schon eher ein Schröder-/Müntefering-etc. Projekt. Habe ich zumindest so abgespeichert. Dazu kommt, dass die Grünen sich in der Folge weit mehr Respekt als die SPD verdient haben. Nicht nur, aber vor allem durch ihre aufrechte Haltung in der "Flüchtlingsfrage". Zudem glaube ich, dass sie die einzigen sind, die Probleme wie Klimawandel und Dieselgate angehen und nicht vor der Industrie kuschen würden.

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kizfonis 10.01.2019, 17:37
61.

"Zu unterschiedlich sind jeweils die Pole in der Partei." - Eine Lösung wäre: die Partei löst sich auf. Die Seeheimer gehen zur CDU, die Linken zur Linken.
Norbert Sinofzik, Rheinstadt Uerdingen

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widderfru 10.01.2019, 17:38
62. Klotz-Agenda belastete Berufspolitiker

Diese sind der Mühlstein der SPD, denen traut niemand eine "sozial-gerechte- Ziel zu. Dazu zählen Federführung
"Scholz, Schneider, Oppermann u.a" in der Spitze. Mit der belasteten Spitze wird das nichts!

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haresu 10.01.2019, 17:40
63. Die SPD traut sich nichts

Und wenn sie sich doch mal was traut ist es zu wenig und man glaubt es ihr auch nicht. Sie glaubt es sich aber auch selber nicht. Nein, die SPD kann sich nur in der Opposition neu erfinden oder wieder finden. Dazu muss sie erstmal herausfinden was sie will und danach auch mal fragen, ob sie dafür gebraucht wird.

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werimmer 10.01.2019, 17:41
64. Wozu auch?

Eine SPD, die sich nicht von der Agenda 2010 distanzieren kann, braucht niemand. Austerität und Massenverarmung können andere besser.

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Gudrun3 10.01.2019, 17:42
65. Scheint man sich dort nicht eher längst damit abgefunden zu haben,

um nicht zu sagen zu bevorzugen, mit seiner Rolle als linker Flügel der CDU nicht mehr die Kanzlerschaft stellen zu müssen? Was schon hat in den letzten 15 J. diesen Eindruck großartig widerlegt?

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Mister Stone 10.01.2019, 17:44
66. Die Wähler wissen mehr als Sie denken

Die Wähler wissen nicht, wofür die Partei steht.

Oh nein, verehrter Autor. Die Wähler wissen inzwischen sehr genau, wofür die Partei steht: Für Harz IV, für Kriegseinsätze der Bundeswehr, für Bankenrettungen, für Niedriglöhne, für Leiharbeit, für Armutsrenten (die frecherweise sogar auf Armutsniveau "stabilisiert" werden sollen), für Groko, für neoliberales Abnicken unter Merkel, für Kinderarmut, für Investorenschutz, für Mietpreisexplosionen (nix wurde dagegen unternommen, die Mietpreisbremse war von Anfang an als wirkungsloses Placebo konstruiert worden). Dafür steht diese partei. Und dafür kriegt sie zurecht die Quittung.

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claus7447 10.01.2019, 17:44
67.

Zitat von kizfonis
"Zu unterschiedlich sind jeweils die Pole in der Partei." - Eine Lösung wäre: die Partei löst sich auf. Die Seeheimer gehen zur CDU, die Linken zur Linken. Norbert Sinofzik, Rheinstadt Uerdingen
Dann wäre die Partei ein restrelikt der DDR. Mit Ausstieg aus NATO und EU. Wer wählt so was?

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manfredalberti 10.01.2019, 17:46
68. SPD - Mandatsträger: Eigennutz statt sozialer Gerechtigkeit

Die SPD-Vorväter, Brandt, Rau etc. haben voller Elan in einer engagierten SPD gekämpft, damit Ihre Kinder eine gute Schulbildung, Abitur und Studium erreichen können. Die Kindergeneration hat davon profitiert und ihr fielen ohne Kampf tausende Aufstiegschancen durch die der SPD zustehenden Posten zu. Viele bestimmen heute als maßgebliche Mandatsträger das Gesicht der SPD: Warum sollten sie sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen? Sie sind oben, in gut bezahlten Positionen in Verwaltung, kommunalen Unternehmen und Sparkassen bis zu hin zu Landesbanken. So erregte Martin Schulz wohl den geballten Zorn der Parteiführung, als er mit dem Thema "Soziale Gerechtigkeit" raketengleich 40 Prozent Zustimmung in der Bevölkerung erreichte. Umgehend wurde "Soziale Gerechtigkeit" in der Presse diffamiert als Verliererthema. Die "Lösung" von Frau Nahles mit dem Arbeitslosengeld Q ist zwar eine Provokation für ältere Arbeitslose, aber eine Geschenk für den Ausbau der Arbeitslosenverwaltung.

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Tavlaret 10.01.2019, 17:47
69. So inkomeptent ist die gar nicht

Zitat von bstendig
Ja ist denn schon der 1. April? Die ist ja noch inkompetenter als die Nahles. Egal was passiert, die Barley fordert irgendwas. Keine Ahnung, warum sie das tut, aber aus ihrem Justizministerium kommt rein gar nichts. Da ist sie glaube ich noch im Generalsekretär-Modus. Die müssen von Berufswegen zu allem ihren Senf dazugeben. Dass sie das nicht abstellen kann, seit sie Ministerin ist, spricht nicht gerade für sie. Also ja, Hoffnungsträgerin, aber eben für die anderen Parteien.
Barley ist promovierte Juristin, spricht 4 Sprachen perfekt. Ich weiß nicht ob vielleicht solche Pauschalurteile in sich von Inkomptenz zeugen.

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