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SPD im Umfragetief: Aus Angst in die GroKo
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Die SPD stürzt in Umfragen immer weiter ab. Das trifft die ohnehin schon verunsicherten Genossen schwer. Beim Mitgliedervotum über die GroKo könnte das Stimmungstief der Parteiführung allerdings sogar helfen.

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braindead0815 20.02.2018, 18:31
1. also mit fake newz

wird die spd gezwungen - die mitglieder genötigt in die GROKO ?
medialer werbefeldzug für merkel - die spd in ihre arme treibend ? die ängste schüren - damit endlich die nächste kanzlerschaft merkels gesichert werden kann =?
umfragen ? die mediale wirkung von fantasiezahlen ist programm. der wahnsinn regiert und schafft politische verhältnisse.
wahrheit sieht anders aus.

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hubert heiser 20.02.2018, 18:35
2. Problemverschiebung

Wenn die Sozen jetzt aus Angst in die GroKo gehen und sich dann aus Angst vor dem vorzeitigen Ende der GroKo am Nasenring durch den Bundestag führen lassen, wie viele Wähler wird sie dann bei der nächsten Wahl gewinnen? Vermutlich eher 10% als 20%.

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crazy_swayze 20.02.2018, 18:36
3. Nur im Ü65 Bereich über 20%

Na das sagt doch alles. Nur Rentner wählen diese Partei noch, und auch nur zu 20%.
Das wäre doch die Chance ein Gegenentwurf zur CDU zu werden und Junge Wähler mit junger Politik zu locken. Aber dazu müsste die SPD aufhören über Renten zu diskutieren und sich für eine Verbesserung für die Arbeitnehmer einzusetzen.

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KaWeGoe 20.02.2018, 18:37
4. Fehlt nur noch, dass jemand aus dem noch amtierenden ...

... Parteivorstand das Wort "alternativlos" in Verbindung mit der GroKo in den Mund nimmt.

Die SPD erhält die Quittung dafür, dass ihr ehemaliger Obergenosse z.B. Bürger-Energie-Genossenschaften zum Wohle von Großkonzernen bekämpft hat.

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Tevsa 20.02.2018, 18:43
5. Es wird wohl nicht besser - auch nicht mir GROKO

Im Gegenteil.
Meiner Meinung nach sollten die SPD Wähler aussetzten.
Eine 3. Koalition Würde eher Schaden als Helfen.
Und wenn die Parteien sich schon 1/2 Milliarden an Ihre Stiftungen augeben,
dann sind 100 Millionen für eine Neuwahl auch keine Problem.

Aber solange die SPD der Steigbügelhalter für eine andere Partei ist kann ich Sie persönlich einfach nicht wählen.

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quark2@mailinator.com 20.02.2018, 18:44
6.

Es würde mich nicht wundern, wenn nach erfolgreichem Votum die Umfrageergebnisse dann plötzlich wieder besser wären. Statistiken zu vertrauen, die man nicht selbst erhoben hat, ist mutig :-) ... Wer gegen eine GroKo ist, sollte sich da nicht bange machen lassen.

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skeptikerjörg 20.02.2018, 18:48
7. Irrelevant

Falls es nicht zu Neuwahlen kommt, ist die Momentaufnahme der Umfragewerte irrelevant. Die SPD hat dann ausreichend Zeit, ihre Personalquerelen zu lösen und sich programmatisch-inhaltlich neu aufzustellen. Selbst bis zu den Landtagswahlen in Bayern und Hessen im Oktober ist ausreichend Zeit. Sollte die SPD gegen GroKo stimmen, die Union bei ihrem Nein zu einer Minderheitsregierung bleibt und es zu Neuwahlen (dann wohl im Mai) kommen, sähe es natürlich für die SPD bitter aus. Aber wie sagte Kevin Kühnert: Es sei ihm egal, wie sehr der Wähler die SPD abstrafen würde, er sei aus Prinzip gegen die GroKo. Vielleicht tritt die SPD dann ja mit 'Kevin allein zu Haus' als Spitzenkandidat an, wenn er so viel Überzeugungskraft verfügt.

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amon.tuul 20.02.2018, 18:49
8. Nahles & CO.

Die Riege der hochkompliziert analysierenden Wahlkundler verbreitet mühsame und komplizierte Ratschläge und Deutungen, die sich offenbar mehr an einer erhofften Wirkung als an einer neutralen Analyse orientieren.

Die SPD hat seit Jahren zu Recht das Glaubwürdigkeitsproblem, dieses ist eng damit verbunden, daß die SPD offensichtlich zu sehr den neoliberalen und US-freundlichen "Agendakurs" mitmachte.

Dies eben auch zu Zeiten als der Wähler offensichtlich mehr soziale Politik erwartet hätte.

Wir sind in einer repräsentativen Demokratie, da kann man sich nicht mit der Floskel "Personal/Sachfragen trennen" herausargumentieren, denn die Menschen wählen zu Recht das Gesamtpaket aus "Kandidat - Standpunkt".

Nahles verkörpert allerdings die entscheidende SPD-Schwäche:

a) sie IST, so wie Schulz und andere, eben selber seit Jahren in sehr hohen und mächtigen Positionen in der Politik, in der Mitverantwortung.

b) bei Schulz dachte, hoffte der Wähler anfangs eine Weile, daß er es alles anders, besser machen werde. Das verflog, als man ihm genau zuhörte ganz schnell. Man findet ihn irgendwie nett, aber traut ihm nicht zu irgendwas zu verbessern, er wirkte nicht machtvoll und clever.

c) Nahles traut kein Mensch zu, mehr als die Pose des Bemühens darzustellen. Am Ende verkauft sie Petitessen als große Erfolge.

d) ständige Rufe aus der SPD hinsichtlich migrationspolitischer oder genderpolitischer Steigerung der GROKO - Arbeit würden eher zu den GRÜNEN passen. Der sozial besorgte Deutsche hat kein Interesse an einer Steigerung der EU-weit ohnehin schon herausragend migrationsfreundlichen Politik Deutschlands.

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wfh 20.02.2018, 18:49
9. Aus Angst vor dem Tod Selbstmord begehen...

Was jetzt abläuft, war so zu erwarten: Die überwiegend älteren Mitglieder meinen, ihrer Partei etwas Gutes zu tun, indem sie die Parteispitze am Leben erhält. Was für ein Irrsinn! Das ist, als wolle man aus Angst vor dem Tod Selbstmord begehen. So ähnlich is es vor vier Jahren ja auch schon gelaufen. Wann werden sie je lernen!

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