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SPD im Wahlkampf: Steinbrück irritiert mit Vorstoß zu Kanzlergehalt
DPA

Die Debatte über seine Nebeneinkünfte ist kaum verklungen, da bietet Peer Steinbrück schon neue Angriffsflächen: Der SPD-Spitzenkandidat fordert in einem Interview ein höheres Gehalt für den Bundeskanzler. Top-Genossen reagieren verstört und widersprechen energisch.

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zettelmeyer.freelancer 29.12.2012, 16:10
20. Typisch Deutschland!

Da sagt einer was er und alle anderen Politiker denken (macht ja sonst keiner) aber die Bevölkerung ist entsetzt. Dabei ist es aus meiner Sicht doch am vernünftigsten mit einem Politiker zu tun zu haben der eben vorher sagt was er denkt oder meint. Denn das seine Berufskollegen das gleiche denken beweisen sie doch seit Jahrzehnten NACH jeder Wahl. Vielleicht sollten die Bürger es einfach mal mit jemanden versuchten der ihnen kein Manna vom Himmel verspricht um dann nach der Wahl zu sagen "ist unfair uns an den Wahlversprechen zu messen".
Die gesamte Regierungscrew hängt an den Töpfen irgendwelcher Interessenvertretungen und veranstaltet auch mal ein Geburtstagsfest für ihre Gönner (auf Staatskosten). Das will das Wahlvolk dann nicht vorher gewusst haben, schließlich haben die davon vorher nichts gesagt. Dann wählt doch mal einen der vorher sagt was er ist statt hinterher überrascht zu tun wenn die hl. Angela ihrem Ackermann mal wieder was gutes tut. Prost Neujahr

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timbuktu 29.12.2012, 16:10
21. Recht hat er...

Wer gut regiert werden will, der muss auch bereit sein dafür vernünftige Bezahlung zu gewährleisten. Sonst gehen "fähige" Leute lieber in die freieWirtschaft und für die Politik bleibt nur der "Rest"...

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JAK7 29.12.2012, 16:10
22. Eigentlich hat er Recht

Unrecht hat er ja nicht, der Kanzler verdient tatsächlich zu wenig, wenn man bedenkt wie viel Zeit, Kraft und Verantwortung er für den Job aufbringen muss... aber es ist taktisch unklug, gerade an seiner Stelle...

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Kurt Köster 29.12.2012, 16:11
23.

Zitat von josh67
Das kann er ja dann bei den Rentnern und Billiglöhnern holen!
Wir brauchen einen Kanzler, der was kann. Und das sollte sich auch in D-Mark und Pfennig ausdrücken. Herrgottnochmal, wie kleinkariert Deutsche manchmal sein können!

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dressguard 29.12.2012, 16:11
24. Nach dem Fehlstart der freie Fall!

In der SPD wird man sich nun grün und blau ärgern, Steinbrück als Kanzlerkandidat nominiert zu haben. Die Wahl ist bereits jetzt für die Genossen verloren. Ab jetzt kann man nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Allerdings wird das mit diesem Kandidaten offensichtlich sehr schwierig. Der kann es einfach nicht lassen. Merkel braucht mal wieder gar nichts zu tun wird die Wahlen locker gewinnen.

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buergerwehrteuch2009 29.12.2012, 16:12
25. peinlich

Dieser neoliberale Kasper ist so peinlich, was ist nur aus der einst so stolzen alten Tante SPD geworden. Es laufen bereits Wetten, daß Herr Steinbrück das desaströse Ergebnis seines Stones Kollegen aus 2009 nochmal unterbieten wird. Herr Steinbrück ist auf dem besten Weg dahin. Die SPD wäre dann tatsächlich zu einer nicht mehr ernst zu nehmenden neoliberalen Splitterpartei mutiert... Traurig.

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Dr_EBIL 29.12.2012, 16:23
26. Der will nicht, oder?

Der Steinbrück will gar nicht, oder?

Steinbrück erinnert mich derzeit an Obama, der den Republikanern immer neue Angebote macht, um sich ihnen anzunähern, obwohl er die Wahl gewonnen hat und damit seine Wahlversprechen bricht. Nur Steinbrück fängt mit diesem Spiel schon vor der Wahl an, was vielleicht nicht so clever ist. Tja, Gratulation an Frau Merkel für 4 weitere Jahre.

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ik3wer 29.12.2012, 16:26
27.

Zitat von sysop
Parlamentarier des Bundestags arbeiteten fast sieben Tage die Woche, durchschnittlich 12 bis 13 Stunden
Wenn dass stimmt dann ist es umso beachtlicher dass der gute Peer es schafft im Jahr ne Millonen an Nebeneinkünften zu "verdienen". Wenn man bedenkt dass er ja auch noch schlafen / essen / Körperpflege betreiben muss ist das ne beachtliche Leistung.

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der-schwarze-fleck 29.12.2012, 16:28
28. Bloß nicht!

Zitat von sysop
Die Debatte über seine Nebeneinkünfte ist kaum verklungen, da bietet Peer Steinbrück schon neue Angriffsflächen: Der SPD-Spitzenkandidat fordert in einem Interview ein höheres Gehalt für den Bundeskanzler. Top-Genossen reagieren verstört und widersprechen energisch.
Steinbrück hat absolut recht. Wer für einen einstündigen Vortrag gern mal 25000 € kassiert und sich dann für einen Posten mit einem Jahreseinkommen von angenommen dem zehnfachen Betrag, für´s ganze Jahr, ernsthaft bewirbt, hat echt einen an der Glocke. Nun schnell noch was geändert, sonst tritt er dann vielleicht nicht mehr an, unser "Spitzenkandidat".

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GGArtikel5 29.12.2012, 16:37
29. Lieber Herr Köster

Zitat von Kurt Köster
Wir brauchen einen Kanzler, der was kann. Und das sollte sich auch in D-Mark und Pfennig ausdrücken. Herrgottnochmal, wie kleinkariert Deutsche manchmal sein können!
ich wusste gar nicht, dass Sie für die Wiedereinführung der D-Mark sind.
Aber Spaß beiseite, dass Ihr so verehrter Herr Steinbrück sich nun auch als Merkels bester undercover Wahlhelfer entpuppt, erschüttert mich nun doch in den Grundfesten.

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