Forum: Politik
SPD im Wahlkampf: Steinbrück irritiert mit Vorstoß zu Kanzlergehalt
DPA

Die Debatte über seine Nebeneinkünfte ist kaum verklungen, da bietet Peer Steinbrück schon neue Angriffsflächen: Der SPD-Spitzenkandidat fordert in einem Interview ein höheres Gehalt für den Bundeskanzler. Top-Genossen reagieren verstört und widersprechen energisch.

Seite 4 von 19
fairnessultra 29.12.2012, 16:37
30. Na, geht doch.....

....hatte zwar nach all den Fettnäpfchen der letzten Zeit eh nicht damit gerechnet(und auch gehofft), dass er tatsächlich noch eine Chance hat unser neuer Kanzler zu werden, aber wie dumm muss man eigentlich sein........
Jetzt stelle man sich mal vor, der würde es doch werden....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gluehweintrinker 29.12.2012, 16:39
31. Herr Steinbrück will nicht Kanzler werden

Wie anders wäre seine intensive Suche nach dem nächsten Fettnäpfchen zu erklären? Der millionenschwere Vortragsreisende jammert über zu geringes Einkommen seiner angestrebten Führungsposition, dümmer geht's nimmer. Da muss nun nur noch das Sinnbild der meckpommschen Unauffälligkeit im unifarbenen Vierknopfbläser an die Mikrofone treten, die Hände zur "Raute der Macht" geformt und loszuosteln:

"Also, ich bin der festen Überzeugung, dass auch eine Bundeskanzlerin bescheiden und sparsam leben kann. Zum Beispiel koche ich auch gern mal eine leckere Wildkräutersuppe aus selbstgesuchten Zutaten."

Und schon zeigt sich das Volk beeindruckt. "Guck, die Muddi, die geht mit dem Reisigkorb in den Wald." Schwupps, verloren, Steinbrück! Das "Der-ist-einer-von-uns-Gefühl" kriegt der nicht hin, und das braucht der deutsche Michel. Dass sich Leute wie Kohl und Merkel darüber heimlich totlachen, kriegt Michel nicht mehr mit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Trondesson 29.12.2012, 16:41
32.

Zitat von JAK7
Unrecht hat er ja nicht, der Kanzler verdient tatsächlich zu wenig, wenn man bedenkt wie viel Zeit, Kraft und Verantwortung er für den Job aufbringen muss... aber es ist taktisch unklug, gerade an seiner Stelle...
Nein, der Kanzler verdient nicht zu wenig, es sei denn er würde seine gesamten Ausgaben selbst tragen.
Allerdings ist es richtig, daß andere Politiker im Vergleich zum Kanzler und auf ihre eigene Leistung bezogen wesentlich zu viel "verdienen".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hubertrudnick1 29.12.2012, 16:42
33. Kanzlergehalt

Zitat von tobilino
er hat ja recht...aber wie blöd ist der mann eigentlich,jetzt solch ein unsinniges thema aufzumachen?
Natürlich hat der Herr Steinbrück damit Recht, denn wenn einer als Führungskraft Deutschland leiten soll, dann müsste ihm auch ein entsprechendes Gehalt zustehen.
Man kann ja über die Politiker sich hin und her streiten, aber man sollte auch immer bedenken, dass diese Person Deutschalnd führen soll.
Viele in halbstaatlichen Bereichen bekommen ja schon viel mehr, wie kann so etwas angehen, oder hofft man darauf, dass diese Politiker doch so uns so von anderen gut belohnt werden?
Nur das vor einer anstehende Bundestagswahl zu sagen passt sicherlich vielen nicht, obwohl sie bestimmt auch so denken, nur wollen immer einige aus den Worten des anderen für sich politisches wahlkampfpotential herausholen und das sind dann eben nur Heuchler.
HR

Beitrag melden Antworten / Zitieren
blaudistel 29.12.2012, 16:43
34. Und Steinbrück ...

Zitat von Kurt Köster
Wir brauchen einen Kanzler, der was kann. Und das sollte sich auch in D-Mark und Pfennig ausdrücken. Herrgottnochmal, wie kleinkariert Deutsche manchmal sein können!
kann? Sind Sie sicher? Ist dies der Wunschtraum der Partei oder der Verzweiflungsschrei des Landesverbandes Niedersachsen?!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
knieselstein 29.12.2012, 16:43
35. So wie die Grünen momentan

[QUOTE=maxx09;11644823]Sagen wir es mal so, alle außer dem/der Bundeskanzler/in sind überbezahlt. Wenn ein Wulff für 1 Jahr grinsen jetzt ein Leben lang monatlich mehr bekommt, als die Kanzlerin derzeit verdient stimmt tatsächlich was nicht.

Allerdings wird sich hier nie was ändern, wenn wir immer wieder abwechselnd die SPD, CDU etc. wählen. Die Parteien haben schon über so viele Jahre die Macht, dass sie mittlerweile gar nicht mehr wissen was Volksnähe ist. Also geht 2013 mal alle wählen und informiert euch vorher z.B. mit dem Wahl-o-mat über andere Parteien und gebt denen endlich mal eine Chance. Am besten welche, die sich für Volksabstimmungen einsetzen. https://www.facebook.com/events/2748...ref=ts&fref=ts[

im Münsterländle des Bionadeadels BW ? Frau Erler hat sich da gerade ganz deutlich geäußert ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MMoore 29.12.2012, 16:44
36. Knecht des Kapitals?!

Wenn ein Kanzler wirklich Verantwortung für seine Schandtaten übernehmen müsste, wie die Politiker zu Zeiten der Frz. Rev., dann fände auch ich ein höheres Gehalt nicht schlecht, aber heutzutage können die auf den Rücken des Volkes machen was sie wollen, sie werden dafür nicht im Geringsten zur Rechenschaft gezogen.

Kanzler sein muss aber finanziell schon unerträglich sein, gell Steinbrück?!
Wenn es allerdings darum geht, von den Arbeitslosen und Geringverdienern zu nehmen, dann findet er das total töfte und auch knorke, wie man an seiner Agenda 2010-Verbundenheit gut sieht.

Außerdem habe ich noch einen anderen Vorschlag für das Titelbild dieses Beitrages:
http://d1.stern.de/bilder/stern_5/wi...twidth_420.jpg

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andreasoberholz 29.12.2012, 16:44
37. Bärendienst!!

Zitat von zettelmeyer.freelancer
Da sagt einer was er und alle anderen Politiker denken (macht ja sonst keiner) aber die Bevölkerung ist entsetzt. Dabei ist es aus meiner Sicht doch am vernünftigsten mit einem Politiker zu tun zu haben der eben vorher sagt was er denkt oder meint. Denn das seine Berufskollegen das gleiche denken beweisen sie doch seit Jahrzehnten NACH jeder Wahl. Vielleicht sollten die Bürger es einfach mal mit jemanden versuchten der ihnen kein Manna vom Himmel verspricht um dann nach der Wahl zu sagen "ist unfair uns an den Wahlversprechen zu messen". Die gesamte Regierungscrew hängt an den Töpfen irgendwelcher Interessenvertretungen und veranstaltet auch mal ein Geburtstagsfest für ihre Gönner (auf Staatskosten). Das will das Wahlvolk dann nicht vorher gewusst haben, schließlich haben die davon vorher nichts gesagt. Dann wählt doch mal einen der vorher sagt was er ist statt hinterher überrascht zu tun wenn die hl. Angela ihrem Ackermann mal wieder was gutes tut. Prost Neujahr
Na ja, mein erster Post kommt nicht durch, warum weiß ich nicht ist er doch sachlich. Ich finde so wie sie das sehen ist das nur ein Teil der Medaille. Natürlich darf man über die Besoldung reden, allerdings muss er dann auch erwähnen das da noch etliche Dinge geschenkt dazu kommen. Fahrbereitschaft, Flugbereitschaft, Personenschutz, Bürozulage, Kanzlerwhonung, Abhörsicherheit etc. Dieser Posten verursacht jede Menge Kosten. Und enthält auch etliche Annehmlichkeiten Gratis oben drauf, die ich einem Kanzler gönne.

Aber es ist jetzt nicht die Zeit das Kanzlergehalt zu diskutieren, das tut Merkel ja schließlich auch nicht. Wir haben ganz andere Aufgaben, viel dringendere als das.

Sein Verhalten passt nicht zu seinen Predigten auf dem Parteitag. Was will die SPD mit einem solchen Kandidaten. Ich würde ihn spätestens jetzt auswechseln und komplett von vorne beginnen. Diese Wahl kann er nicht mehr gewinnen bis September. Er tritt von einem Fettnapf in den anderen und stellt unter Beweis das er Kanzler nicht kann.

Stellen wir uns vor so ein Verhalten passiert ihm als Kanzler im Ausland, so ein Poltergeist. Ich darf gar nicht dran denken was dann los ist.

Die SPD tut sich mit ihm einen Bärendienst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dosenpirat 29.12.2012, 16:45
38. Es ist eine Ehre

als Bundeskanzler dieses Land zu regieren. Wer viel Geld verdienen möchte sollte weiterhin Vorträge halten oder zu einer Bank gehen.. Der Mann ist ja unfähig und glaube der Wahlkampf ist hiermit bereits 10 Monate vorher beendet?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Körperklaus 29.12.2012, 16:47
39. optional

ich denke auch das er recht hat, aber vielleicht verdienen die Sparkassen-Leiter auch zu viel? Von Timing her, hat er einen Romney gemacht, den kleinsten Abstand zwischen zwei Fettnäpfchen. Merkel kann in ihrem Wahlkampf das machen was sie immer macht, nämlich nix, und Steinbrück macht sich selbst und damit die SPD schlecht. Die "beste Regierung" will ich so schnell wie möglich loswerden. Die Frage ist dann nur, wer soll uns dann regieren?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 19