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SPD-Kanzlerkandidat: CDU-Vize Strobl will Schulz mehr attackieren
DPA

Wie umgehen mit dem SPD-Kanzlerkandidaten? CDU-Chefin Merkel vermeidet bislang offene Angriffe auf Martin Schulz. Ihr Stellvertreter ist im Interview mit dem SPIEGEL weniger zurückhaltend.

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Überfünfzig 04.03.2017, 10:53
30. Hr. Strobl mag sich ja......

.....öffentlich mit Schulz duellieren, aber mal ehrlich, wer in so einer gemeinsamen Regierung sitzt, die in den letzten Jahren den Bürgerwillen so mißachtet hat, wie die letzte GroKo, sollte den Mund nicht so voll nehmen. Die CDU hat nur die Hose voll, weil sie mit ner alten ausgebrannten "Ware" antreten muß und der Bürger bei der Wahl zwischen Pest und Cholera vielleicht eher Cholera wählt! Ist ja halt nicht jeder Deutsche so konsequent und läßt die beiden Parteien am besten gleich längs links liegen, wo sie hingehören.

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lalito 04.03.2017, 10:53
31.

Zitat von Ährengast
. . . Wenn die CDU sich selbst (bzw. Herrn Strobl) ernstnehmen würde, müsste Merkel bei einer solchen Einschätzung zwingend die Vertrauensfrage stellen.
Das von Ihnen geforderte Format ist bei Durchwuschtlern nicht vorhanden.

So sehr Schröder mit der Brioni-Attitüde und als Genosse der Bosse genervt hatte, bis auf den rotweinnebligen Aussetzer in der Afterwahlrunde hatte er zumindest Format und klar umrissene Standpunkte vorzuweisen.

Damit wird Schulz jetzt Stück für Stück die nackte Wahrheit bei der CDU aufrollen.

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james.n 04.03.2017, 11:00
32. An hockeyer12, Nr. 12

Danke für Ihre Replik, auf die ich gerne antworte. Dass die Arbeitsmaektreformen der rot-grünen Bundesregierung erfolgreich waren und Deutschland als vorher "kranken Mann Europas" nach vorne gebracht haben, auch wenn Sie dies nicht wahrhaben wollen, ist eine wirtschaftspolitische Tatsache und ein bleibender Verdienst der Schröder- Regierung. Ebenso bin ich entgegen Ihrer Meinung, dass Merkels Flüchtlingspolitik insbesondere 2015/16 nicht im Sinne Deutschlands war, weil diese gegen deutschen und europäischen Rechts verstieß und unser Land noch sehr lange belasten wird. Übrigens hat diese Politik Deutschland nicht nur in Europa mitunter isoliert und Merkel zwischenzeitlich eine Kehrtwende vollzogen hat. Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass viele Hartz IV- Bezieher, um die Sie sich zu Recht in Ihrem Beitrag sorgen, mit Flüchtlingen um Wohnungen konkurrieren. Wir stehen vor erheblichen Verteilungskämpfen, die auch ein Ergebnis der von Ihnen gelobten Flüchtlingspolitik unserer Kanzlerin sind.

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lalito 04.03.2017, 11:04
33. ab 27:20

Zitat von lalito
. . .hat er sich wohl von der klasse Merkel-Parodie bei der Stunksitzung inspirieren lassen, der Brüller der Saison übrigens.
Nicht schon nach dem Beginn der Sendung abwinken, die eigentlich geniale Parodie kommt nämlich ab Minute 27:20 . . . denke besser geht es einfach nicht.

http://www.ardmediathek.de/tv/Unterhaltung/Stunksitzung-2017/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=38280222&documentId=40893634

Schönes Wochenende!

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Aufsichtsrat 04.03.2017, 11:07
34. Strobl im Tiefflug!

Nein, mehr geht nicht. Die Äußerungen vom Schäuble-Schwiegersohn sind mal wieder erbärmlich. Vor Wochen bezeichnete er im Nachgang zur Präsidentenwahl in Österreich die FPÖ als rechtsextreme und rechtspopulistische Partei. Nunmehr die Äußerungen zum SPD-Mann Schulz. Er ist wohl nicht nur in Gestik und Ausdrucksweise (,schauen sie mal') dem Förderer und Schwiegerpapa angenähert, denn dieser sprach z.B. einmal von ,Lawinen', um am nächsten Tag wieder uneingeschränkt dem Sprech der Kanzlerin zu folgen; im übrigen ähnlich bei der Griechenlandkrise. Nein, mehr inhaltlose Heuchelei geht wirklich nicht. Wie sich der Wähler in und außerhalb der Union für so jemanden erwärmen kann? Ob Herr Strobl auch Mann's genug ist, nach der Wahl eine ggf. neue Koalition mit der SPD aus denselben Gründen abzulehnen? Schauen wir mal!

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kobra21 04.03.2017, 11:10
35. Mal ehrlich!

Sollte man nicht mal ehrlich sein? Wenn es den "Deal" im europäischen Parlament nicht gegeben hätte, wonach Herr Schulz nach der 1. Halbzeit an die Konservativen abgeben sollte, wäre Herr Schulz hier kein Kanzlerkandidat der SPD.
Herr Schulz wäre heute noch Parlamentspräsident mit einem horrenden Einkommen, einschließlich dubioser Tagesgelder.
In dem Fall hätte Herr Schulz sicherlich keinerlei Interesse an der Kanzlerkanditur für die SPD in Deutschland gehabt.
Diese ist eine "Notlösung", denn schließlich soll ja ein Mann wie Herr Schulz ins Glied zurücktreten, sondern muss herausgestellt werden.
Herr Schulz hat als Funktionsträger in der Führungsriege der SPD alle politischen Entscheidungen der SPD in den vergangenen Jahren mitgetragen, die er heute kritisiert und in Frage stellt.
Dieses Verhalten macht ihn absolut unglaubwürdig und zu einem
Populisten.
Bis zur Wahl von Schulz als Kanzlerkandidat der SPD, hörte man nur
"Erfolgsmeldungen" aus der SPD und von ihren Kabinettsmitgliedern.
Herr Steinmeier wurde sogar als Bundespräsident auserkoren ob seiner politischen Leistungen.
Seit der Wahl von Schulz ist nur noch Schweigen im Wald.
Schließlich kann die SPD ja nicht mit ihren "Erfolgen" hausieren egehen, wenn Herr Schulz das gleichzeitig alles schlecht redet.
Armes Deutschland kann man nur sagen, wenn Schulz mal etwas zu sagen bekäme!
Übrigens - wie er seine "Visionen" finanzieren will, hat er bis heute nicht gesagt!

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yvowald@freenet.de 04.03.2017, 11:17
36. Dem Volk aufs Maul schauen

Mit welchen Argumenten soll die CDU denn attackieren?
Martin Schulz hat auf Schwachstellen verwiesen, die die Unionsparteien ebenfalls beseitigen sollten.
Auch die Unionsparteien müßten ihr "Ohr am Menschen" haben, um zu erkennen, was ihre Wählerinnen und Wähler wirklich wollen.
Keineswegs einen höheren Rüstungsetat beispielsweise.
Und mehr Steuergerechtigkeit sowieso.
Es kann und darf doch nicht sein, daß diejenigen, die für ihr Einkommen keinen Finger krümmen (Superreiche, die von Dividenden und Kursgewinnen fürstlich leben), mit lediglich 25 Prozent Abgeltungssteuern belegt werden, während die arbeitende Bevölkerung in der Spitze rund e50 Prozent Einkommensteuern zahlt.
Mein Rat: Dem Volk aufs Maul schauen, um zu erkennen, was in der Mehrheit gewünscht wird.
Und die Mehrheit bilden nun einmal wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

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kl75 04.03.2017, 11:25
37. Lieber ein ordentliches Parteiprogramm...

Ist es nicht schade, dass auch bei uns die Tendenz, Kandidaten persönlich anzugreifen immer größer wird? Warum nicht alternativ endlich mal ein sinnvolles Parteiprogramm erstellen und auf inhaltlicher Basis diskutieren, anstatt ständig persönliche Schwächen des Gegners hervorzuheben, um sich selbst besser aussehen zu lassen. Dies zeugt meiner Meinung nach von großer Charakterschwäche und einem Mangel an eigenen Inhalten, wie wir es in den USA bei den letzten Wahlen auch schon gesehen haben. Dass sich der hiesige Wahlkampf ähnlich zu entwickeln scheint, ist wirklich schade...

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Artefakt 04.03.2017, 11:26
38. Es ist ein bisschen billig ...

... sich auf vermeintliche Schwächen des Mitbewerbers zu stürzen, statt die eigenen Stärken herauszuarbeiten. Aber vielleicht gibt es da zu wenig ...

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welkdp 04.03.2017, 11:34
39. Keinen Bedarf,

an einem Wahlkampf wie ihn Stroble ankündigt. Diese persönlichen Angriffe sind Gift für eine Demokratie. Wir brauchen von der Politik, Ideen und Orientierung für unsere Zukunft. Wer darüber nicht verfügt sollte das Maul halten. Das gilt für alle politischen Richtungen.

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