Forum: Politik
SPD-Kanzlerkandidat: Schulz will Flüchtlinge zum Wahlkampfthema machen
AFP

"Wer versucht, das Thema bis zur Bundestagswahl zu ignorieren, verhält sich zynisch": SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz greift Angela Merkel in der Flüchtlingsfrage an - und wirbt für seinen eigenen Plan.

Seite 13 von 49
walldemort 23.07.2017, 08:20
120. Der Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln

Bin ja mal gespannt, ob der Plan aufgeht. Die Kanzlerin hat sich bis jetzt noch auf jedem Gebiet vor klaren inhaltlichen Aussagen gedrückt bzw. sämtliche Themen gänzlich unter den Tisch gelächelt, die ihr unangenehm werden könnten. Und das willige Wahlvieh hat es nie bemerkt/bemerken wollen und ihr ihre unverbindliche inhaltliche Leere immer durchgehen lassen.
Wäre ja schon mal interessant, sie nur ein einziges Mal zu einer wirklichen Auseinandersetzung um Konzepte in einem für dieses Land eminent wichtigen Sachgebiet zu zwingen. Sie hat nämlich keine, nur wollte das bisher keiner bemerken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peter.di 23.07.2017, 08:21
121. Europas Zukunft, Afrikas Probleme

Die EU kann noch nicht mal die Probleme in der EU lösen und jetzt will man die Problem Afrikas lösen? Das ist doch vollkommen weltfremd. Hier erzählt man sich doch offenbar selber einen in die Tasche um nicht zugeben zu müssen, dass Australiens Weg der Abschottung die einzige Weg ist, um die eigene Zukunft nicht von anderen Regionen abhängig zu machen.

Nur Afrika kann die Problem Afrikas lösen. Die EU soll ja gerne helfen wenn man sieht, dass die Probleme irgendwo ernsthaft angegangen werden. Aber Europa kann nicht die Probleme Afrikas lösen.

Aber Europa muss sich endlich abschotten. Sonst hängt bei einen Zuwachs von 20 Millionen Menschen pro Jahr in Afrika die Zukunft Europas davon ab, ob die Afrikaner ihre Probleme endlich lösen. Bisher sieht es aber nicht mal danach aus, also ob sie ihre Probleme wenigstens als ihre eigenen Probleme ansehen und ihre Eigenverantwortung erkennen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
option@l 23.07.2017, 08:21
122. Yeah! Martin Schulz goes AfD!!

Im Angesicht der 20 Prozent Marke ist sich Schulz wohl für nichts zu schade. Ich hoffe doch, daß bei der zukünftigen Berichterstattung auch von der "rechtspopulistischen SPD" geschrieben wird, so wie es beim Original ja üblich ist. Schulz schickt also - wenn er Kanzler wird (der zweite Schenkelklopfer) - die neuen Migranten nach...ja wohin denn? Die 300 Migranten, die es ins Baltikum verschlagen hatte, haben postwendend den nächsten Bus nach Deutschland genommen. Wegen dem Familienanschluß, wie es damals hieß. Und da sind sie wohl noch heute. Bliebe also nur Ungarn, weil Migranten dort in abgesicherten Lagern festgehalten werden. Nur...wenn die nun gar nicht in andere Länder wollen, was dann? Bisher liegt die Abschiebungsrate in Heimatländer oder ins Schengen-Erstaufnahmeland im einstelligen Prozentbereich. Und das wird sich auch nicht ändern. Na, immerhin gut, daß das Thema wieder auf die Tagesordnung kommt...die AfD wird sich freuen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karl_maria_renz 23.07.2017, 08:25
123. Plan?

Teil 1:
Spanien mit seiner furchtbaren Arbeitslosigkeit, Frankreich im Ausnahmezustand, und die winzigen Ostländer sollen jetzt die Afrikaner aufnehmen. Um das Problem von wohl hunderten Millionen potentiell Migrationswilligen
in Afrika und Asien zu lösen?
Teil 2:
Spendenweltmeister Deutschland soll die Entwicklungshilfe, die bisher schon kaum etwas brachte, weiter ausbauen. Selbst wenn das nun irgendwann etwas brächte, würden dadurch noch mehr die Mittel bekommen zu migrieren. Das wird nämlich gerade dadurch gefördert dass mehr Leute die Schlepper bezahlen, und sich Smartphones leisten können. Und nicht dadurch dass sie kein Geld haben um sich Essen zu kaufen. Daher gab es in den schlimmen Zeiten des 20. Jahrhunderts auch kaum Migration nach Europa.

Man sollte mal einen Intelligenztest für Politiker einführen, das wäre mein erster Vorschlag, bevor wir weiter reden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wahrscheinlichwahr3 23.07.2017, 08:28
124. What?

Hat die SPD und CDU damals argumentiert, dass nicht die Kanzlerin die Grenzen öffnete, sondern schon alles offen war? Warum also jetzt sowas von Schulz? Außerdem dachte ich, es wäre damals gut gewesen und alles richtig, wir schaffen das. Jetzt übt Schulz, also eigentlich die SPD Kritik an den Ereignissen von 2015? Ist irgendwie unverständlich. Wenn das nicht mal nach hinten los geht...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Palmstroem 23.07.2017, 08:29
125. "Was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold"

"Was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold", sagte Martin Schulz im Juni 2016, damals noch EU-Parlamentspräsident. Was die EU schon damals nicht schaffte - eine Quotenlösung für die Flüchtlinge umzusetzen, dass will er heute schaffen. Nur werden weder die osteuropäischen Staaten noch die Flüchtlinge mitspielen,
schon gar nicht, wenn Deutschland außen vor bleiben soll.
Man sollte das Geld besser dort ausgeben, wo es wirklich helfen würde - vor Ort in Afrika.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000219677 23.07.2017, 08:31
126. liebe Medien und lieber Herr Schulz,

lasst doch bitte das Thema Flüchtlingskrise bis zum 25.9.weg,damit die AFD bitte draussen bleibt,und CDU/CSU UND die F.D.P. eine fette,satte Mehrheit bekommen,vielen Dank!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
i.dietz 23.07.2017, 08:31
127. Migrationspolitik

Dass das Thema jetzt endlich einmal "hochkommt", ist/war längst überfällig !

Falsch ist aber, die falsche Merkelsche Migrationspolitik den anderen Ländern überhängen zu wollen !

Richtig ist, dass die anderen (etwas cleveren) Länder mit einer gewissen "Schadensfreude" die vielen Sozialmigranten, Probleme und Problembürger in der BRD aus der Ferne genüsslich beobachten !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pauerkraut 23.07.2017, 08:34
128. Falscher Ansatz

Immigranten im Mittelmeer: Leider ist es mittlerweile bekannt das an dieser Tragödie die Mafiosi in Italien ( und auch in Deutschland) schwer Geld verdienen. Damit wird eine humane und vernünftige Loesung dieses gigantischen Dilemmas eine unvorstellbare Hürde in den Weg gestellt. Daher werden wir zahlen und zahlen und zahlen und es werden noch Hunderttausende mehr zu uns kommen. Schulz bietet -wieder mal- keine langfristige Loesung an. Die EU/Deutschland muss Dörfer in den afrikanischen und Nahost Ländern mit Infrastruktur und medizinischer Versorgung bauen. Wir haben Vergleichbares ja nach dem Fall der Mauer fuer 500,000 Sowjet Soldaren in der UdSSR schon getan. Mit dem Leid der Menschen werden mittlerweile Milliarden vom organisiertem Verbrechen abgezockt. Das ist eine Haupt Wurzel der Tragödie..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joG 23.07.2017, 08:35
129. Wie schwerwiegend....

.....das Thema wiegen kann, sah man an der Wirkung der Deutschen Entscheidung unkontrollierte Einwanderung zuzulassen auf Brexit. Das war ein bestimmender Faktor die Briten zu desillusionieren. Ob die Regierung das erkannt hatte, ist unklar und man die Wirkung billigend in Kauf nahm oder sogar wollte. Aber das Gewicht der Flüchtlingspolitik ist da sichtbar. Das erkennt Schulz richtig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 13 von 49