Forum: Politik
SPD-Kanzlerkandidat: Schulz will Flüchtlinge zum Wahlkampfthema machen
AFP

"Wer versucht, das Thema bis zur Bundestagswahl zu ignorieren, verhält sich zynisch": SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz greift Angela Merkel in der Flüchtlingsfrage an - und wirbt für seinen eigenen Plan.

Seite 49 von 49
Florian.k 24.07.2017, 17:23
480.

Zitat von peter.di
Was soll ein Plan in deutschen Wahlkampf, der ausschließlich andere Länder betrifft? Natürlich ist es absurd, falsch und feige, dass Merkels CDU sich vor dem Thema drückt, aber was soll denn Bitte dieser "Plan" von Schulz?
Was wäre den die Alternative? Entweder ein Problem verschweigen und damit den Angst machern Helfen. Oder aus Zäune setzen die ja kaum etwas bringen. Wir brauchen Plänen mit anderen Ländern und diese im Wahlkampf vorzuschlagen ist nicht falsch meiner Meinung nach.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sitcom 28.07.2017, 09:19
481. Gerechtigkeit

Gerechtigkeit, das sollte das Thema sein... Menschen in Deutschland verdienen immer weniger... Die Reichen klauben immer mehr zusammen... Dagegen muss was getan werden und wenn Schulz dieses Thema zum Wahlkampf nutzt... und die Kanzlerin dort radikal angeht hat er eine Chance.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
friedrich_eckard 28.07.2017, 10:10
482.

Zitat von sitcom
Gerechtigkeit, das sollte das Thema sein... Menschen in Deutschland verdienen immer weniger... Die Reichen klauben immer mehr zusammen... Dagegen muss was getan werden und wenn Schulz dieses Thema zum Wahlkampf nutzt... und die Kanzlerin dort radikal angeht hat er eine Chance.
Schulz brauchte ja nur eine Anleihe bei Labour und Jeremy Corbyn aufzunehmen - "for the many, not the few!". Das kann er aber nicht, und das kann seine Partei nicht. Einmal ganz davon abgesehen, dass alles dafür spricht, dass massgebliche Personen in der SPD sich in Abhängigkeiten von den "few" befinden: das bedeutete nämlich anzuerkennen, dass es die "many" und die "few" gibt, dass beide Gruppen miteinander unvereinbare Interessen haben, und dass eine politische Partei sich entscheiden muss, welche dieser Interessen sie vertreten will - eine "Volksgemeinschaft" aber gibt es nicht!

So werden denn wohl der BDI, die BDA und die Grosskonzerne in den kommenden vier Jahren ihre Interessen gegen die grosse Bevölkerungsmehrheit durch eine schwarzgelbe Koalition vertreten lassen können. Diese Aussicht ist natürlich grausig, zumal beim Zustand der kampfentwöhnten und -unwilligen Gewerkschaften, und ein gewisses Mass an Schadensbegrenzung wird nur vom Bundesrat und vom BVerfG zu erhoffen sein. Immerhin böte das aber SPD und vielleicht auch GRÜNEN eine Gelegenheit zur Selbstreinigung, die so dringend nottut, links einer gedachten Linie könnte endlich etwas poltisch Handlungsfähiges sich entwickeln - die Aussicht auf weitere vier Jahre schwarzroter Versumpfung ist jedenfalls NOCH schlimmer!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
quod licet jovi.. 28.07.2017, 19:35
483. M.Sch. unfähig und verantwortungslos

Wieder mal ist Martin Schulz, koste es was es wolle, dabei auf sich aufmerksam zu machen. Diesmal nicht mit einem neuen unvergorenen Programm, sondern mit dem sehr schwierigen und nur differenziert zu beurteilenden Flüchtlingsthema. Seltsam nur: Alles was er bisher der AfD vorgeworfen hat tut er nun selbst. Mit dem Flüchtlingsthema möchte er Angst verbreiten "die Lage ist so brisant wie nie ..." "Die Vorgänge von 2015 dürfen sich nicht wiederholen..." Er verbreitet die Stimmung: Mit mir wäre 2015 nicht passiert, mit mir wäre alles besser, ich habe die Lösungen Nur die Lösungen die er anbietet sieht nicht viel mehr als heiße Luft bzw. alles Dinge und Maßnahmen an den die Regierung bereits seit langem arbeitet. Angst zu verbreiten: "ich habe große Sorge ..." ist nicht seriös und bei den Thema "Flüchtlinge" höchst verantwortungslos.
Es ist nun leider so: die SPD hat mit Martin Schulz was sie braucht: einen Proleten "ich bin für jeden, der in Deutschland Tag für Tag hart arbeitet" (wobei seine Definition was "hart arbeiten" bedeutet offen bleibt) und die SPD hat mit Martin Schulz auch einen Populisten, der es mit den Fakten, sprich Zahlen nicht so ernst meint. Da werden aus 8,5 Millionen Flüchtlingen im Jahr 2015 nach Martin Schulz gleich einmal über 1 Million usw.
Ach ja mit Zahlen hat er es nicht so sonderlich. Mit großen Worten schon eher. Vorwurf an Merkel: "Anschlag auf die Demokratie" Das sind postfaktische Schlagzeilen und unüberlegtes Stammtischgeschwätz schon handlicher fürs Image und für die öffentliche Aufmerksamkeit um dir täglich buhlt.
Auch: Vielleicht hätte etwas mehr Bildung doch einen Nutzen. Es ist schon richtig dass ein Bundeskanzler nicht unbedingt Abitur haben muss. Aber kein Abitur zu haben ist noch lange keine qualitative Voraussetzung für ein Regierungsamt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schmidthomas 30.07.2017, 09:53
484. Ach was?

Zitat von friedrich_eckard
Schulz brauchte ja nur eine Anleihe bei Labour und Jeremy Corbyn aufzunehmen - "for the many, not the few!".
Die Linke macht das doch schon länger. Ergebnis: "for the few" und das sind in etwa 8%. Das ist nun einmal das Potential, was sich mit derartiger Politik in Deutschland realisieren lässt. Es werden auch nicht mehr, wenn der Schwanz mit dem Hund wackelt.
Wird die SPD "linker", verlieren Grüne und Linke an die SPD und die SPD verliert dann an die bürgerlichen Parteien. Ein Nullsummenspiel.
Die "linke Volksfront" ist DAS Lieblingsthema der Salonlinken in ihrer Filterblase. Es ist aber zum Glück nur eine zusammengestoppelte 39%-Chimäre.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
macarthur996 14.08.2017, 11:31
485. bärnöärg

als der Mann (Schulz) die Hamburger Protestierer, "Mordbrenner" nannte; wusste ich, dass es sich bei ihm um einen bürgerlichen Fliegenfänger handelt.. abfahren Popülist !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 49 von 49