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SPD-Kanzlerkandidat: Steinbrück deutet politischen Rückzug an
AFP

Der unterlegene SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seinen Rückzug aus der ersten Reihe der Politik angekündigt. Er strebe kein Amt mehr in der Partei und in der Bundestagsfraktion an, sagte er auf dem Parteikonvent.

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brotherandrew 27.09.2013, 21:44
160. Ich tendiere ...

Zitat von rekeho
Wer sich zu groß fühlt für die kleinen Aufgaben ist meist zu klein für die Großen. Zeigt doch, dass er gar nicht interessiert ist an politischer Arbeit. Er wollte nur Kanzler werden. Ein Glück ist der Spuk vorbei.
... dazu, Ihnen zuzustimmen. Nach der Wahl hat er noch großspurig - wie das halt seine Art ist - angekündigt, er wolle eine führende Rolle in der SPD spielen. Jetzt ist er ganz klein mit Hut.

Die SPD wird Steinbrück darin nachfolgen. Nachdem man zunächst so tut, als wolle man eigentlich mit der Union nicht koalieren, wird man am Ende des Prozesses mit ein paar Scheinerfolgen willig die kleine Geige in einer Großen Koalition spielen.

Merkel muss nur die Nerven behalten.

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F1412 27.09.2013, 21:45
161. Naja....

es gibt hier ehrlich viele Dummschwätzer , die in der Schule oft am Fenster gesessen haben. Der Mann hat alles versucht und es hat nicht geklappt . Ich bin kein SPD Wähler , aber unsere Frau Merkel will ich auch nicht . Ich hoffe es bekommt jeder seine Rechnung 2014 , vor allem die , die Merkel gewählt haben . Tut mir doch ein Gefallen , schaut mal nach den Leuten in der Politik, was haben wir da ? Die Herren und Damen Dr. und Westerwelle in Saudi-Arabien , die stehen alle mit dem Po zur Wand. Ich kann von mir behaupten , mir geht es nicht schlecht . Aber dafür bin nur ich dafür verantwortlich und nicht Frau Merkel Unsere Probleme fangen bald an , das liegt aber nicht an uns allen ... wir könnten noch mehr .

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carlitom 27.09.2013, 21:45
162. Was soll das?

Zitat von virkom
Mitgliederbefragung ist der einzig richtige Weg um sich mit CDU/CSU überhaupt an den Tisch zu setzen. Leider haben die SPD-Oberen Angst vor eigenen Mitgliedern :-(
Ich finde nicht, dass die Mitglieder befragt werden sollten. Das VOLK ist befragt worden. Das Ergebnis der Befragung deutet auf Schwarz-Rot hin. Da kann ich doch nicht noch die Mitglieder befragen, ob ihnen die Entscheidung des Volkes gerade gelegen kommt. Was soll das?

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sichernicht 27.09.2013, 21:47
163. Das haben Sie falsch interpretiert

Zitat von rekeho
Zeigt doch, dass er gar nicht interessiert ist an politischer Arbeit. Er wollte nur Kanzler werden.
Das zeigt nur, dass er zu seinem Wort steht. In Unions-Kreisen ist das natürlich ein gänzlich unbekanntes Verhalten.

Und es macht die Haltung eines Großteils der SPD-Basis deutlich: den Bückling vor der CDU macht niemand.

Viel Spaß bei den Koalitionsgesprächen wünscht man Frau Merkel schon jetzt! Die Genossen werden am Ende herzlich lachen und sie abblitzen lassen.

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brotherandrew 27.09.2013, 21:48
164. Es waren genau ...

Zitat von paul.fisch
Die SPD hat ca. 400 000 Mitglieder. Bei der Bundestagswahl bekam sie, naiv von mir geschätzt, weit über 5 Millionen Stimmen.
11.247.283 Zweitstimmen:
Übersicht
Zitat von
Wenn sich von den SPD Mitgliedern 50% beteiligen, entscheiden weit unter 5% der Wahlberechtigten über die Zukunft Deutschlands.
Nun ja, über den Kurs der Partei entscheiden doch nicht Nichtparteimitglieder! Zitat von
Das klingt für mich nach dem Wunsch nach Neuwahlen, wobei dann rot-rot-grün nicht mehr ausgeschlossen wird, denn dann kommt ja eine große Koalition nicht mehr in Frage. Das wäre dann ...
... der Sturz in die Bedeutungslosigkeit für die SPD, denn R2G ist bei der weit überwiegenden Mehrheit der Wähler unbeliebt.

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lkm67 27.09.2013, 21:50
165.

Zitat von carlitom
Ich finde nicht, dass die Mitglieder befragt werden sollten. Das VOLK ist befragt worden. Das Ergebnis der Befragung deutet auf Schwarz-Rot hin. Da kann ich doch nicht noch die Mitglieder befragen, ob ihnen die Entscheidung des Volkes gerade gelegen kommt. Was soll das?
Also so weit ich weiß machte man das Kreuz bei einer Partei.
Wenn die Partei, die nun mal nur durch ihre Mitglieder überhaupt
besteht - genau diese Mitglieder jetzt befragt, kann das eigentlich
nicht undemokratisch sein, oder?

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stapsiponti 27.09.2013, 21:50
166. Rückzug

Zitat von sysop
Der unterlegene SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seinen Rückzug aus der ersten Reihe der Politik angekündigt. Er strebe kein Amt mehr in der Partei und in der Bundestagsfraktion an, sagte er auf dem Parteikonvent.
Na und? Nur eine Frage der Zeit, wann die nächste "Pfeife" auftritt. Qualität ist längst eine Frage der Vergangenheit, also wirkliche "personality" und nicht nur Ego-trip und inhaltlich nachhaltige Vision für einen längeren Zeitraum und nicht nur eine Legislaturperiode, und das Ganze poltisch ausgewogen. Isch bin ne Träumerin, gell?

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Spr. 27.09.2013, 21:52
167. Dem guten Beispiel sollten Steinmeier und Gabriel schnellstmöglich folgen!

Zitat von sysop
Der unterlegene SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seinen Rückzug aus der ersten Reihe der Politik angekündigt. Er strebe kein Amt mehr in der Partei und in der Bundestagsfraktion an, sagte er auf dem Parteikonvent.
Der Seeheimer Kreis dürfte nun doch endlich begriffen haben, dass er aus der SPD keine neoliberale Sozialabbaupartei machen kann. Das wird die Basis nicht mit sich machen lassen. Der Schock über die Reaktion der Wähler auf Hartz IV sitzt dazu noch viel zu tief in den Knochen.

Einen zweiter Verrat nach so kurzer Zeit hält die SPD nicht aus. Mit einer nochmaligen Halbierung der Mitglieder und der Wähler wird es dieses Mal nicht getan sein, sollte der Seeheimer Kreis wieder Frau Merkel an die Macht hieven. Die SeeheimerPD würde eher auf bestenfalls ein Viertel der heutigen Mitglieder schrumpfen, eher auf noch deutlich weniger. Die Wähler würde in so großen Scharen wegbrechen, dass die SPD sich sorgen machen müsste, bei den nächsten Wahlen, egal ob Kommunal oder Land, unter der 5%-Hürde zu bleiben. Das können auch die Seeheimer Merkel-Anhänger nicht mehr ignorieren und schon gar nicht mehr verstecken.

Sollte die Ablehnung einer großen Koalition durch die Basis dazu führen, dass die Seeheimer endlich geschlossen zur CDU wechseln, kann das für die SPD nur ein Gewinn sein! Dann können endlich wieder Politiker die Führung übernehmen, die sozialdemokratische Politik machen wollen und können das in den nächsten vier Jahren unter Beweis stellen. Was auch einschließt, dass die Linke nicht mehr ausgegrenzt wird, sondern die Zusammenarbeit gesucht wird.

Dann sehen die Chancen für die Wahl 2017 wieder sehr viel bessern aus. Vorausgesetzt die Grünen lassen sich jetzt nicht völlig von der Betschwester vor den Karren der evangelischen Kirche spannen und machen einen weiteren straken Rechtsruck, könnte es dann durchaus eine rot-grün-rote Regierung geben.

Haben sich die Grünen bis dahin zum politischen Arm der evangelischen Kirche entwickelt, was die Betschwester für ihre Kirche offensichtlich erreichen soll, wird es eben rot-rot werden. Die Grünen können dann ja zukünftig für Frau Merkel die FDP machen.

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amadeusalstertal 27.09.2013, 21:52
168. 51 % pro grosse Koaltion

... und 49 % dagegen - oder umgekehrt. Und was dann, SPD? Es kommt auf die Führung an - wer die Gestaltungsfreiheit politischen Handelns aus der Hand gibt, beweist keine politische Führungskraft. Liebe SPD, stellt euch mal die Frage: Hätte ein Willy Brandt die Basis fragen müssen? Nein, er nahm es 1966 selbst in die Hand und wurde 1969 Kanzler. Es ist nur noch das Haus der Geschichte mit seinem Namen ... aber seine Enkel verwalten gerade ihre Unfähigkeit.

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SchiffSetzung 27.09.2013, 21:53
169. Wenn die SPD

nicht schon im Wahlkampf "Die Linke" ausgeschlossen hätte, dann hätten wir einen neune Kanzler.
Denn alle Nichtwähler hätten vermutlich eine Alternative gehabt und wären zur Urne gegangen.
Immerhin über 28% der Stimmen hat die SPD nicht animieren können. Schade...
Jetzt möchte ich nur noch, dass Mutti "Macht", was sie will.
Das hätte anders und besser ausgehen können.

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