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SPD-Kanzlerkandidatur: Scholz lehnt Konkurrenzkampf mit Gabriel ab
AFP

Der SPD-Vorsitzende Gabriel wünscht sich einen Wettbewerb um die Spitzenkandidatur seiner Partei bei der nächsten Bundestagswahl. Doch der Vize Olaf Scholz sagt schon ab: "Wir halten zusammen."

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Adlatus 16.05.2016, 11:59
100. Revolution im Willy Brandt Haus

Die SPD ist nur durch eine Revolution zu retten:
Oskar tritt wieder in die Partei ein, wird Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat mit einer klaren Vorgabe:
Rot-Rot-Grün

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devcom 16.05.2016, 11:59
101. In dem Artikel steht alles, was man zur SPD sagen kann

falls Spon auch fremde Artiel zulassen sollte...

http://www.welt.de/politik/deutschland/article155367691/In-der-Fluechtlingsfrage-fehlt-die-soziale-Gerechtigkeit.html#disqus_thread

Denn so einfach ist es, aber Siggi & Co. sind nicht fähig das zu verstehen und werden deswegen untergehen. Ich prophezeie der SPD in 2017 max. 12-15%. Es ist mir ein grosses Rätsel, dass eine Partei mit durchaus auch klugen Leuten (die Parteispitze inkl Scholz und Schulz ausgenommen), den Amoklauf der Kanzlerin blind mitmacht.

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and_one 16.05.2016, 12:00
102. Wir halten zusammen - wie perfide

Tatsächlich soll das Standardverfahren der etablierten Parteien angewandt werden: Man will den Parteimitgliedern und den Wählern die lästige Entscheidung ersparen und ihnen nur einen Kandidaten vorsetzen, der vorher von den Parteigrößen ausbaldowert wurde. Das ist Demokratie nach Muster der DDR - und wir können falten gehen, wie man in der DDR sagte. Eine Wahl gibt es nämlich nicht. Das mir der Demokratie habe ich in der 5. Klasse mal anders gelernt. Naja, das ist schon lange her und es ging um das antike Griechenland. Unsere Parteien - und besonders deren Führungsriegen - brauchen dringend Nachhilfe in Demokratie!

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Malto Cortese 16.05.2016, 12:01
103.

"und in der SPD-Spitze halten wir zusammen."

Und darin erschöpft sich die Solidarität der SPD seit Schröder. Die SPD muß selbst einen radikalen Kurswechsel weg von bürgerlich-konservativen Positionen einleiten und die Rückkehr zur sozialen Marktwirtschaft erkämpfen. Und dieser Kampf wird kein leichter sein, denn er wird den Burgfrieden zwischen der Sozialdemokratie und den deutschen Feudalherren aufkündigen, der die Partei seit Schröder lähmt und schleichend zerstört. Die Kanzlerschaft gibt es nicht geschenkt - die Parteien des Kapitals jedenfalls werden den Genossen die Brücke erst dann kampflos überlassen, wenn das Land totalen Schiffbruch erlitten hat und ein Erbe für die Katastrophe gesucht wird - und das kann sich niemand wünschen.

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MephistoX 16.05.2016, 12:02
104. Da ...

Zitat von friedrich_eckard
Mit einer anderen als einer rotrotgrünen Mehrheit wird doch die SPD ohnehin das Kanzleramt nicht mehr besetzen können, und ob es dafür langen könnte liesse sich erst sagen, wenn diese Option tatsächlich "im Angebot" ist... im Moment muss man doch davon ausgehen, dass U-Boote... Heckenschütz/inn/en... Seeheimer/inn/en.. gekaufte Lump/inn/en ... jedenfalls auf Bundesebene jeden entsprechenden Versuch hintertreiben werden, weswegen sich ja auch die Frage "konstruktives Misstrauensvotum" trotz vorhandener Bundestagsmehrheit derzeit nicht stellt.
bin ich grundsätzlich Ihrer Meinung, sofern man Ihre Reihe aus "Heckenschütz/inn/en... Seeheimer/inn/en.. gekaufte Lump/inn/en ..." z.B. durch "destruktive LINKE Fundis" und "bedingungslose PutinistInnen" ergänzen würde ... ;

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sichernicht 16.05.2016, 12:02
105. Nicht nötig

Ah, ein Mitglieder-"Entscheid". Also sowas wie der letzte Entscheid Ende 2013, der zufälligerweise haargenau das vorab favorisierte Ergebnis brachte?

Ich denke, das kann man dem verbliebenen Rest der SPD-Mitglieder getrost ersparen.

Ein schlauer Schachzug von Olaf Scholz. Weshalb sollte er auch ausbaden, was er nicht angerichtet hat?

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flyingclown 16.05.2016, 12:04
106. Für die Katz´

Sigmar Gabriel ist eher ein Garant für eine geringere Wahlbeteiligung und ein Abwandern vieler ehemaliger SPD Wähler. Martin Schulz wäre die einzig wählbare Alternative. Leider ist die SPD insgesamt nicht mehr sozialdemokratischer als die CDU. Daher bietet sich die Linke als gute Alternative an. Viele haben noch Angst, vor Gysi, Lafontaine und Genossen, aber aus der gefürchteten SED Nachfolgepartei ist eine gute sozialdemokratische Partei geworden, wie die SPD in den 60ern und 70ern. Lafontaine hat damals viel Rückgrat bewiesen, als er Herrn Schröder und die SPD wegen des eklatanten Sozialabbaus verlies und den Ministerposten zur Verfügung stellte.

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faustus-von-zeuch-strasse 16.05.2016, 12:06
107. Das sind vielleicht Kandidaten.

1. der ewige Verlierer Gabriel (Siggi Pop), der sich auf die nächste Stufe hoch scheitern will und wohl 18 % einfährt.

2. die ewige Studentin Nahles, die nicht einen Tag wertschöpfend gearbeitet hat, in der Zwischenzeit auch den Kreissaal absolviert hat und angesichts ihrer Leibesfülle wohl noch nicht einmal die 5 %-Hürde meistern kann.

3. der schon faselnde Steinmeier, der oft nicht mehr weiss, wo er ist und was er sagt, aber die Debilen im Lande anspricht, die an die 25 % Bevölkerungsanteil haben.

And last but very last: der funktionierende Alkoholiker Schulz mit der grossen roten Nase.

Andererseits: das ist Deutschland. Die statischen Platzhalter haben alle Besseren weg gebissen. Beispiel dafür sind auch Kohl und Merkel.

Übrigens, Steinmeier war wirklich mal ein Guter, trotz seiner lächerlichen Brille vor 20 Jahren und seiner im Schritt hängenden Stolperhosen. Der hat die Saggy Pants hoffähig gemacht wie davor Joschka Fischer die Turnschuhe. Modischer im Outfit als Siggi Pop, der Beauftragte der SPD für Volksmusik, der mir nur dick in Erinnerung ist und mit den Wildecker Herzbuben ein Trio hätte bilden sollen. Wie? Hat der? Der hat mal mit denen gesungen? Das Video möchte ich mal sehen. Der Bühnenfahrstuhl musste 3 mal fahren. .-)

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didi2212 16.05.2016, 12:07
108. Vielleicht hilft ja eine Umfirmierung!

Von SPD in VLD ( Vereinte Loser Deutschlands )

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böseronkel 16.05.2016, 12:09
109.

Zitat von Niemand.weiss.Alles
Was die enttäuschten Genossen einfach nicht sehen wollen und offenbar nicht können, ist, dass es die globale Finanzkrise gegeben hat, die eine Wirtschaftskrise zur Folge hatte, auf die niemand im Westen vorbereitet war, Barack Obama frisch im Amt - noch ohne Amtserfahrung und doch in voller Verantwortung.
Was die enttäuschten Genossen im Unterschied zu den neoliberalen Realisten klar erkennen ist überaus realistisch: Die Finanzkrise und die sich daraus ergebende Wirtschaftskrise haben die Global-Player mit ihren gigantischen Wettverlusten ausgelöst, welche die enttäuschten Genossen zu begleichen gezwungen waren.

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