Forum: Politik
SPD-Koalitionsoptionen: Demokratie wagen!
Gudrun Senger

Am Wochenende hat die SPD gezeigt, dass sie gern feiert. Aber will sie auch regieren? Kandidat und Partei brauchen mehr Mut: Für eine Regierung mit der Linkspartei. Für eine Regierung der Minderheit. Für eine neue Demokratie.

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roostercockburn 19.08.2013, 14:40
90. .

Bereits nach den ersten Absätzen ist wohl jedem politisch denkenden Menschen klar geworden, dass Augstein mit seinen neuesten Ergüssen einen weiteren Puzzlestein in sein eh schon arg ramponiertes Erscheinungsbild eingefügt hat.
Wer die % von SPD, Grünen und SED-Nachfolgern einfach so addiert, ist ein verzweifelter Schwafler, ein in linker Tradition verhafteter Nichtrechnenkönner oder beides.
Aber von mir aus, macht DAS! Die SPD wird nur noch schneller im Orkus der Geschichte versinken. Gut so.

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Ludwigsburger 19.08.2013, 14:41
91. Gutes Stichwort: Mehr Demokratie wagen .....

.... denn genau das, lieber Herr Augstein, verweigert die SPD beharrlich. Aber nicht - wie Sie meinen - ideologisch, sondern programmatisch. Die SPD ist nicht in der Lage oder willens, einen eigenständigen, sich von dem der CDU deutlich unterscheidbaren Programmentwurf auf die Beine zu stellen. Selbst SPON schrieb, dass es sich nur um Unterschiede in NUANCEN handelt. Die SPD hätte mit ihrem Programm mehr Demokratie wagen können - im Sinne eines wählbaren alternativen Programms!

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kdshp 19.08.2013, 14:42
92.

Zitat von willige
Das Wort "Schuldenabbau" kommt in deren Vokabular aber nicht vor, wobei ich für Bürokratieabbau auch wäre.
DAS sollte wohl normal sein das JEDE partei weniger schulden macht und diese abbaut!

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Maya2003 19.08.2013, 14:42
93.

Zitat von orthos
Bleib mir weg mit der Hannelore! Besser geworden ist bei uns garnichts!
Da sehen Sie mal wieviel Merkel und Kraft gemeinsam haben :)

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Bunma 19.08.2013, 14:43
94. der liebe Herr Augstein

über dessen Denkauswürfe kann man nur noch lachen.Ob der wirlich an das glaubt was er als Meinungsbildung für andere von sich gibt??(grins)

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martin-kö 19.08.2013, 14:43
95. Nicht die Linken?

Die meisten Kommentare spiegeln eine emtionale Ablehung der Linken wider, ohne aktuelle Beweise, höchstens mit Bezug auf die SED vor 1989 (24 Jahre ist es bald her!). Im Umkehrschluß müssen dann die Ablehner der Linken sagen: ja zum Afganisthan-Einsatz, ja zu Hartz-IV, zu Werkverträgen, Leiharbeit,
eher kein Mindestlohn, ja zu Rente-67, keine Vermö-genssteuer, keine Reichensteuer etc., etc. . Das werden wohl nur wenige, die hier gegen die Linken sind, wollen. Man braucht eigentlich nur mathematisch denken: käme wirklich die Linke in die
Regierung, dann würde sie die kleinste Partei der Koalition sein, wo liegt da die Gefahr? Übrigens in den
neuen Bundeländern ist die Linke in mindestens 3 der
Länder stärker als die SPD und damit eine Volkspartei.
Ich vermute, die meisten Schreiber hier ergeben sich in traditionell erzogenen Mustern, dass alles, was Links
ist, des Teufels ist. Emotionalität gegen Links ist die unterste Stufe der politischen Auseinandersetzung.

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Cassandra105 19.08.2013, 14:44
96.

Zitat von EvilGenius
Die Linke als letzte verfassungstreue Partei im Bundestag sollte sich nicht selbst diskreditieren, indem sie mit den Landesverrätern von der SPD zusammenarbeitet.
Wenn die SPD dafür auf den Boden der Verfassung (und letztlich der eigenen Werte) zurückkehrt, warum nicht?

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kdshp 19.08.2013, 14:44
97.

Zitat von ratio_legis
Schon vergessen: Alle Versuche, den Sozialismus zu etablieren - natürlich stets mit den besten Absichten - sind kläglich gescheitert, 90 Jahre lang, allüberall auf der Welt mit der gleichen Zuverlässigkeit, so dass man von einem Idee-immanenten Fehler ausgehen muss. Was nicht funktioniert, kann man nicht erzwingen. Sind 100 Millionen Opfer noch nicht genug?
Na ja der kapitalismus hat das nicht mal in 30 jahren geschafft und mußte mit sozialistsichen mitteln (geld vom staat) gerettet werden. Beide systeme sind nicht lebensfähig und darum sollten wir zurück zur sozialen marktwirtschaft. Darum müssen wir wieder was links rüber!

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paris75001 19.08.2013, 14:44
98. Deutsche, wenn ...

... Ihr links wählt, dann bekommt Ihr französische Verhältnisse. Und die sind alles andere als "Gott in Frankreich" ... Bonjour de Paris !

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Cassandra105 19.08.2013, 14:49
99.

Zitat von willige
Das Wort "Schuldenabbau" kommt in deren Vokabular aber nicht vor, wobei ich für Bürokratieabbau auch wäre.
Dafür müssten Sie unser Geldsystem killen. Allein das Zinseszinssystem treibt die Schulden exponenziell in die Höhe. Ist nebenbei auch der Grund, weshalb wir exponenzielles Wachstum brauchen und da da de facto nicht möglich ist, wird unser Geldsystem so oder so krepieren, was für sich gesehen nichts ausmacht, da Geld ohnehin keinen eigenen Wert besitzt und beliebig erschaffen und zerstört werden kann.

Problematisch wird es nur, wenn man am Ende deswegen z.B. kriege beginnt oder aber den Kapitalisten erlaubt, sich mit dem wertlosen Geld reale Werte anzueignen, die einen Reset dann unbeschadet überlebt. Und das ist der simple Grund, weshalb derzeit derartig enorme Privatisierungwellen durch Europa rollen. Die Vermögenden wollen ihr FIAT Geld loswerden und dafür Europa verkaufen, für einen neuen Feudalismus (= Kapitalismus).

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