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SPD-Krise in den Ländern: Das rote Elend
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In der SPD rumort es, gleich mehrere Landesverbände tragen Machtkämpfe aus. Selbst in der einstigen Hochburg Nordrhein-Westfalen kriselt es - und im Süden droht der Sturz ins Bodenlose.

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Augustusrex 10.05.2018, 14:57
1. Der Lauf der Welt

So leid es mir tut, aber das ist der Lauf der Welt. Je kleiner die echte Arbeiterklasse, und damit die traditionelle Stammwählerschaft der SPD, wird, umso kleiner halt die Wahlergebnisse. Die SPD muss sich neu erfinden oder sie wird in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Na ja, ich hoffe natürlich, dass ich das nicht erleben muss.

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hausfeen 10.05.2018, 15:01
2. Am besten, die SPD spaltet sich in Seeheimer/Agendisten und Soziale.

Dann würde man sehen, wie es in Wahrheit um die Schröder-Gefolgsleute steht. Am Ende hätten beide Seiten getrennt mehr auf dem Konto als gemeinsam.

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no.wichmann 10.05.2018, 15:03
3. .... und die Rutschpartie ist nicht beendet!

Die SPD verschweigt und ignoriert ihren Paragraphen 229 SGB V aus 2003. Hierdurch werden die abgeschlossenen, ratifizierten betrieblichen Direktversicherungen, Abschluss vor 2003, um fast 20% des Kapitals, durch zusätzliche Sozialbeiträge enteignet‼‼ Ungeachtet dessen, ob die Beiträge der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer aus dem Brutto oder Netto geleistet hat, enteignet werden alle Formen --> Basta!
Erst ca. 40% der Verträge kamen bisher zur Auszahlung, 60% werden noch bis 2033 ausbezahlt werden. Dann "freuen" sich weitere Bürger/Wähler über die Kürzung und wenden sich auch noch von dieser Partei ab.

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romeov 10.05.2018, 15:05
4. Ich kann es nur wiederholen

...als potentieller SPD Wähler warte ich schon seit Jahren auf Signale, die für mich die Partei wieder wählbar macht. Was wurde mir alles erzählt: Die Partei muss weiblicher werden, die Partei muss dies und das. Nichts hat funktioniert, dabei liegen die Themen auf der Hand: Gerechte Altersversorgung, Überforderung bei der Arbeit, soziale Kälte. Statt dessen macht man Themen zum Wahlprogramm, die kein Mensch interessiert.

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RalfHenrichs 10.05.2018, 15:08
5. 20 Jahre lang

hat die SPD eine Politik gegen ihre Wähler gemacht. Und sie macht in der neuen GroKo genau da weiter. Das rächt sich seit 20 Jahre und das wird sich weiter rächen. Erst wenn die SPD-Mitglieder praktisch den gesamten Vorstand und die gesamte Bundestagsfraktion (bis auf wenige Ausnahmen) rausschmeissen (am besten gleich aus der Partei), kann sie wieder nach oben kommen. Natürlich wird das nicht passieren und dann wird sie halt weiter Wahlen verlieren. Es ist ja nicht mal mehr unmöglich, dass sie irgendwann in einem Bundesland an der 5%-Hürde scheitert.

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conocedor 10.05.2018, 15:08
6. ein selbstgewähltes Schicksal

„Aktuelle Umfragen sehen die Sozialdemokratie in Bayern nur noch bei zwölf bis 14 Prozent - bei der Wahl am 14. Oktober droht die SPD hinter Grüne und AfD auf Platz vier zu fallen.“

Also das, was in den mitteldeutschen Ländern und Baden-Württemberg schon jetzt Wirklichkeit ist.
Wenn man im Berliner Tagesspiegel dann noch von einer von den Sozialdemokraten selbst in Auftrag gegebenen, "geheimgehaltenen Umfrage" liest, die die SPD in Sachsen bei "deutlich unter zehn Prozent" sieht, ist es wohl nicht mehr eine Frage des Ob, sondern nur noch des Wann, bis die SPD auf Landesebene erstmals den Gang in die außerparlamentarische Opposition antreten wird.

Zumal jüngste Entscheidungen wie die maßgeblich auf Druck der Justizministerin Barley zustande gekommene, islamistischen Gefährdern und Terrorverdächtigen tatsächlich den Familiennachzug nach Deutschland zu gestatten, bei ehemaligen oder potentiellen Wählern (die soll es ja auch noch geben), ein verheerendes und zugespitztes Signal setzen:
Im Zweifel ist der SPD das Wohlergehen mutmaßlicher oder möglicher Anschlagsplaner und -ausführer wichtiger als die Sicherheit der Bürger.

So schafft sich eine Partei selbst ab. Und es gibt nicht einmal Grund, das zu bedauern.

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Frida_Gold 10.05.2018, 15:09
7.

Zitat von Augustusrex
So leid es mir tut, aber das ist der Lauf der Welt. Je kleiner die echte Arbeiterklasse, und damit die traditionelle Stammwählerschaft der SPD, wird, umso kleiner halt die Wahlergebnisse. Die SPD muss sich neu erfinden oder sie wird in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Na ja, ich hoffe natürlich, dass ich das nicht erleben muss.
Wenn die SPD die Arbeiterklasse vertreten würde, hätte sie noch mehr Wähler. Ihre Wahlprogramme der letzten Jahre gehen aber auf Kosten der Mittel- und Geringverdiener. Sie ist eine rot angestrichene CDU, und damit gibt es keinen Grund, sie zu wählen - wer CDU will, wählt CDU.

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franz089 10.05.2018, 15:09
8.

Ich war immer SPD Wähler, seit einiger Zeit nicht mehr. Und das hat nichts mit dem Spruch zu tun :

"Wer in jungen Jahren nicht links ist, der hat kein Herz. Wer es im Alter noch immer ist, der hat kein Hirn."

Nein, die Figuren der Partei und die Politik dieser Partei ist der Grund.
Vollkommen unwählwar für mich.

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Bell412 10.05.2018, 15:13
9. Passt doch.

Lt. Kühnert kann sich die SPD nur in der Opposition erneuern.
Am besten also bundesweit in die Opposition. Von der bayerischen SPD mit +60 Jahre Oppositionserfahrung lernen heisst siegen lernen. Oder so.

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