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SPD-Krise in den Ländern: Das rote Elend
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In der SPD rumort es, gleich mehrere Landesverbände tragen Machtkämpfe aus. Selbst in der einstigen Hochburg Nordrhein-Westfalen kriselt es - und im Süden droht der Sturz ins Bodenlose.

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laotse8 10.05.2018, 16:27
60. Gepflegte Zielgruppen der SPD

sind Merkelaner, sozialschwache Einwanderungswillige außerhalb der EU, Karrierefrauen, Solarzelleneigentümer und Eurofreunde. Interessen gewöhnlicher Arbeitnehmer, verheirateter Hausfrauen, deutscher Kinder, Obdachloser, Mieter und Autofahrer vertritt die SPD nicht. Die sollen zahlen, werden abgepresst, benachteiligt, bespitzelt, geschlagen, gestrichen und vergessen. Grenzöffnung, Familiennachzug, Gerechtigkeit für Habenichtse, Analphabeten und Faule, die mit "deutsch" nichts am Hut haben, Steuererhöhung, Strompreisexplosion, mehr Milliarden für Brüssel ... die steinmeiersch erzwungene Neukoalition ist ein weiterer SPDsargnagel.

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Stäffelesrutscher 10.05.2018, 16:27
61.

Zitat von zzipfel
Krankenkassenbeiträge richten sich nach dem Einkommen, wer nachgelagertes Einkommen hat, sollte davon auch bezahlen, oder aber von seiner GKV-Versicherung in eine PKV wechseln: Da sind die Beiträge nicht vom Einkommen abhängig, sondern von Treuhändern festgelegte Prämien. Man hat die Wahl.
Sie haben das Thema nicht verstanden.
Zunächst einmal richten sich Krankenkassenbeiträge nicht nach dem Einkommen, sondern nach den Einnahmen oder Einkünften aus Erwerbstätigkeit mit Deckelung nach oben. Einkommen aus Vermietung und Verpachtung und aus Spekulation (Zinsen ...) ist beitragsfrei.
Konkret geht es darum, dass Versicherungen, die aus verbeitragtem Einkommen bezahlt wurden, per Gesetzesänderung ein zweites Mal mit Beiträgen belegt werden. Entweder war das ein handwerklicher Fehler - dann hätte man ihn aber schon längst beheben können. Oder es war Absicht - dann ist es Enteignung von kleinen Leuten, weil man an die Einkommen und Vermögen der Großkopferten nicht ran will.

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hoeffertobias 10.05.2018, 16:29
62. Bundesweit in die Opposition,...

Zitat von Bell412
Lt. Kühnert kann sich die SPD nur in der Opposition erneuern. Am besten also bundesweit in die Opposition. Von der bayerischen SPD mit +60 Jahre Oppositionserfahrung lernen heisst siegen lernen. Oder so.
... von mir aus gerne, aber dann bitte ohne meine Stimme. Ich wähle eine Partei, damit sie meine politischen Positionen in die Realität umsetzt, und nicht um 4 Jahre zu plappern. Wenn die SPD sich in der Opposition erneuern möchte, möge sie das bitte vor der Wahl kund tun. Alles andere wäre Wahlbetrug der übelsten Sorte.....

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stegganosaurus 10.05.2018, 16:31
63. Rosa Elefant

Die SPD leidet, wie andere Parteien sicher auch an ihrem Führungspersonal.
Vor allem aber sollte sie erkennen, was die Wähler von ihr erwarten. Nicht dass sie unnötig Probleme importiert, den Sozialstaat durch neue Dauerempfänger schwächt, und die Konkurrenz der gering verdienenden Arbeitnehmer um Jobs, Wohnungen etc. vergrößert, sondern das sie Probleme löst, den Sozialstaat stabilisiert, und Konkurrenz begrenzt. Mag egoistisch erscheinen, ist aber vor allem realistisch, die SPD verhebt sich gewaltig als Weltenretter.
Aber solange die in allen Parteiselbsterforschungen ungenannte, gesinnungsethische heilige Kuh, als unsichtbarer rosa Elefant weiter das Porzellan zerschlägt, wird das nichts.

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nestor01 10.05.2018, 16:33
64. Die SPD hat den Kontakt zu den Wählern verloren!

Neuestes Projekt der SPD ist der Familiennachzug für islamistische Gefährder. Natürlich müssen diese erst ihrer militanten Gesinnung abschwören, ehe die CDU/-SPD-Koalition den Familiennachzug zulässt. Wie naiv darf man gegenüber Islamistischen Gefährdern eigentlich sein. Die Wählerschaft straft dafür die SPD ab, und wählt stattdessen AfD.

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Andre V 10.05.2018, 16:36
65. Ohne Worte

Zitat von vindicator
Und das ist die Bedeutungslosigkeit. Das habt ihr von euren Feminismus. Die Partei hat sich gewandelt von einer Arbeiterpartei zu einer feministisch marxistischen Partei. Ihr gönne ihr den Absturz in vollen Zügen. Mögen auch noch die Medien abstürzen, die diese Partei unterstützt haben.
Ich habe einmal einen schönen Kommentar gelesen:

"Früher war ich der Sohn einfacher Arbeiter, der jede Unterstüzung verdiente. Das war die SPD von damals. Heute bin ich ein alter, weißer, heterosexueller Mann, der an Allem und Jedem Schuld ist. Das ist die SPD von heute."

Ich weiß nicht, von wem dieser Kommentar ist, aber ich finde ihn sehr zutreffend.

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kael 10.05.2018, 16:37
66. Das rote Elend

Leider gut und treffend formuliert
Solange die SPD nicht mehr auf das "S" in ihrem Parteinamen fokussiert ist und es für jeden erkennbar nach außen trägt, sich stattdessen vom "C" (genau so absurd) der CDU vereinnahmen lässt, wird das Elend nur noch größer.
Es erstaunt mich immer mehr, wie selbstherrlich und resistent sich die Parteioberen gegen alle Kritik von außen zeigen. Offenbar hat sie - wie andere auch - den Kontakt zum Boden längst verloren.

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basic11 10.05.2018, 16:40
67. Man erliegt schnell der Macht ...

und hat dann kein eigenes Profil mehr. Wenn sich die CDU parallel weiter in die Mitte bewegt, umso schlimmer. Die wenig charismatischen Bürokraten an der Spitze tun dann Ihr übriges dazu. Zuletzt hat die SPD in den vielen Jahren GroKo auch bewiesen, dass sie drängende Probleme nicht löst u lieber sinnlose Geschenke für den Machterhalt vor der Wahl verteilt. Fachbegriff dafür ist „Establishment“.

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wasnu23 10.05.2018, 16:44
68. Am Umverteilungs

Wenn sich Parteien wie die SPD vornehmlich als Umverteiler betätigen, statt das Selbstwertgefühl der Menschen zu stärken, läuft etwas schief, es nährt die Illusion, dass wenn alle mehr vom Kuchen hätten, es allen besser gehen würde. Sicher ist das nicht per se falsch, aber es gründet zu sehr auf einer materialistischen Sicht.
Emanzipation ist vor allem eine Einstellung, man kann sich nicht nämlich nicht von den Dingen, sondern nur inmitten der Dinge befreien.

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dieter-ploetze 10.05.2018, 16:44
69. alle parteien, die SPD im besonderen.....

haben schwierigkeiten intelligente leute in fuehrungspositionen kommen zu lassen. bei den parteien neben der SPD ist das schwierig aber noch moeglich, bei der SPD scheint es unmoeglich, bei der CDU zur zeit fast unmoeglich, da steht merkel vor. da kommen aeusserungen, werden programmpunkte angestrebt, die so gut wie niemand interessieren, eher abstossend wirken. das aber scheinen die SPD oberen gar nicht zu bemerken! da kommt lediglich der spruch "politik sei fur die menschen da", allerdings ohne solche politik zu machen. dieser spruch dient nur der selbstberuhigung. bei der SPD geben sich biederkeit und dummheit die hand. im alltag trifft man nie so viele verbohrte menschen, wie es sie in der SPD zu hauf gibt. wie kann da eine erneuerung stattfinden? mit dem personal jedenfalls nicht.

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