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SPD-Krise: Juso-Chef Kühnert wirft Parteispitze Planlosigkeit ab
DPA

"Wir haben keine gemeinsame Linie": Juso-Chef Kevin Kühnert vermisst eine Gesamtstrategie der SPD-Spitze. Er sei, sagt er dem SPIEGEL, bisweilen "fassungslos".

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marianne.nazareth 08.06.2018, 15:39
40.

Zitat von RalfHenrichs
1. Nach dem Abitur war Kühnert 3 Jahre in einem Callcenter tätig. Er kennt also Arbeit zum Mindestlohn und unter schlechten Bedingungen. 2. Danach hat er ein Studium angefangen und anschließend Studienfach und -ort gewechselt. 3. Er ist jetzt politischer Mitarbeiter und studiert .....
Sehe ich wie Sie. Man kann dem Kühnert nicht vorwerfen, daß er keinen Abschluß hat. Politik ist ein aufreibendes Geschäft; da bleibt wenig Zeit, und es fehlt auch an der inneren Ruhe, ein trockenes Lehrbuch von A-Z durchzuackern. Angeblich lesen die wenigsten Politiker noch Bücher; stattdessen beauftragen sie den wissenschaftlichen Dienst, eine Kurzzusammenfassung zu erstellen, die man sich dann schnell zwischen zwei Terminen in der Cafeteria reinziehen kann, wenn überhaupt. Studium und politische Karriere sind kaum vereinbar. Selbst Sebastian Kurz hat die Doppelbelastung nicht gestemmt und sein Ius-Studium schleifen lassen. Der Unterschied zwischen Kurz und Kühnert liegt meines Erachtens woanders: Der Österreicher ist ein echter Wunderwuzzi, während Kühnert nur eine linksdrehende Labertüte ist. Aber das mögen andere besser beurteilen als ich. Die SPD jedenfalls kann und wird auch mit Kühnert nicht aus ihrem Tränental aufsteigen. Denn merke: leicht ist es, ein Konzept zu fordern, schwierig, eines zu erstellen.

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gastundredner 08.06.2018, 16:00
41.

Ein 28-jähriger Dauerstudent erklärt den Arbeitern die Welt und der SPIEGEL gibt ihm hierfür das Dauerpodium. Kein anderer sogenannter Nachwuchspolitiker von anderen Parteien erhält auch nur einen Bruchteil an Zeilen. Hat sich der SPIEGEL Kevin Kühnert als neuen Kanzler auserkoren?

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vubra 08.06.2018, 16:26
42. Sehr geehrter brunosacco

Zitat von brunosacco
Solange die SPD in Berlin allen ernstes staatlich bezuschusste Pornofilme für vordrinlich haelt - dafür an einer Brennpunktschule in Schöneberg die Mittel für den Wachschutz streicht - ist dies für mich das Zeichen, dass den Laden immer noch zu viele Menschen wählen. Wenn das Zittern an der 5% Huerde beginnt wacht der Laden vielleicht auf. Ja, Langzeitstudenten wie Annen, Nahles, KeKue: Ab in die Produktion!
nur mit wählen gehen kann man etwas verändern. Jerder der nicht wählen geht wählt automatzisch die Regierung die dann an der Macht ist, da seine nichtgewählte Stimmer wie die aller nichtwähler einfach unter den Gewählten Parteien anteilig hinzugerechnet wird. Also das mit dem nicht wählen gehen ist ein absoluter fehler. So geht es nicht!

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ergruender 08.06.2018, 16:27
43. Schulz-Story

Die Martin-Schulz-Story des Spiegels hat Schulz geschadet. Jetzt folgt die Kühnert-Story! Gibt es bald eine Nahles-Story?

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Kurt2.1 08.06.2018, 16:59
44. #40

Zitat von mostly_harmless
SIE werfen anderen ein einfaches Weltbild vor? SIE, der hier sogar den König der SPD-Sozialdarwinisten Müntefering ("Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen") http://www.deutschlandfunk.de/wer-nicht-arbeitet-soll-auch-nicht-essen.1148.de.html?dram:article_id=180180 verteidigt hat? Chapeau, das hat Chuzpe.!
Sie bestätigen meinen Vorwurf hier noch einmal. Denken Sie, der aus dem Zusammenhang gerissene Satz sollte die Aufforderung Münteferings sein, H4-Empfänger verhungern zu lassen? Meine Güte, wie sind Sie denn drauf!

P.S. Warum sollte ich Müntefering nicht verteidigen, wenn er unqualifiziert angegriffen wird? Ich würde auch andere verteidigen.
Hier, nur für Sie:
https://www.nur-zitate.com/autor/Franz_Muentefering

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firstpedi 08.06.2018, 16:59
45. Frau Barley,

Sie sind doch eine gestandene Sozialdemokratin. Können Sie sich das Bübchen nicht mal vorknöpfen, ihm empfehlen, mach erstmal einen Abschluss, geh ne Runde arbeiten, übernimm Verantwortung in einer Familie oder einem Beruf? Und dann kannst du gern widerkommen und uns erzählen, was falsch läuft.

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bloßich 08.06.2018, 18:03
46. Mein Gott ...

Zitat von gastundredner
Ein 28-jähriger Dauerstudent erklärt den Arbeitern die Welt und der SPIEGEL gibt ihm hierfür das Dauerpodium. Kein anderer sogenannter Nachwuchspolitiker von anderen Parteien erhält auch nur einen Bruchteil an Zeilen. Hat sich der SPIEGEL Kevin Kühnert als neuen Kanzler auserkoren?
... ist das armselig einem 28 vorzuwerfen, er sei ja bloß ein Dauerstudent.

Noch dazu, wenn er es mit seinen 28 Jahren schon weiter gebracht hat als 95 % seiner Altersgenossen (und mutmaßlich auch als Sie).

(Zudem hat er vor dem Studium bereits drei Jahre gearbeitet hatte. Aber eine solche Sachantwort verdient Ihre bloße Pöbelei eigentlich schon gar nicht).

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marianne.nazareth 08.06.2018, 18:58
47.

Zitat von toninotorino
Wohin soll sich die SPD denn erneuern? Man kann ja auch mal die Gegenthese aufstellen und fragen, wie erneuerungswillig ist denn die Gesellschaft? Sie gleicht doch in Teilen einem konfusen Haufen. Gemotzt wird viel. Aber ich habe keine Ahnung, was sie eigentlich wollen. Insofern kann man auch die Haltung einnehmen: SPD - zieht es einfach weiter durch. Es ist doch illusorisch anzunehmen, dass die SPD sich reinkarniert und nach einem allumfassenden Waschprogramm als etwas am Horizont auftaucht, das die Erwartungen (weleche das auch immer sein mögen) einer imaginären Masse befriedigt. Kühnert hat erwartet, dass er künftig eine größere Rolle bei der SPD spielen könnte. Sehe ich derzeit nicht. Erneuerung ist eine Worthülse geworden, die inzwischen für alles und nichts steht. Eine Leerformel.
Erneuerung war von Anfang an eine Leerformel. Schon zu jenen längst vergangenen Zeiten, als ein gewisser Martin Schulz damit um die Ecke kam. Der Ex sprach sogar von "Fundamentalerneuerung", vermutlich, weil das pompöser klingt. Alle in der SPD schienen sich an diesem Wort zu berauschen, aber niemand traute sich zu sagen, wie die fundamental erneuerte SPD am Ende aussehen könnte. Man wollte das Inhaltliche der Basis überlassen. Die Parteimitglieder und "Interessierte" sollten auf irgendwelchen Workshops diskutieren, und am Ende dieses "Diskussionsprozesses" sollte dann die neue SPD stehen. Irgendwie hatte das was Religiöses, und es passte ja auch gut zu dem Vorsitzenden, der wie ein Heiliger verehrt wurde, bis ihn die Aparatschiks kurzerhand feuerten. Mich würde nicht wundern, wenn Kühnert und noch ein paar andere Jusos die einzigen waren, die an die Erneuerung glaubten. Für die alten Hasen aber dürfte immer schon klar gewesen sein, daß das nur ein Budenzauber war, um ein paar Doofe hinter dem Ofen vorzulocken.

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nikaja 08.06.2018, 19:59
48. anprangern ist zu einfach

Seine Partei hat bekanntlich nichts auf der Pfanne; aber was hat uns dennder Kevin zu sagen, ausser das er feststellt, das da nichts ist.
Solche Politiker haben wir zur Genuege. Um weiter Beifall zu bekommen, muesste der Herr Kevin jetzt mal ein paar Vorschlaege aus dem Hut zaubern.Alles andere ist warme PR-Luft.

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Art. 5 09.06.2018, 09:47
49.

Zitat von toninotorino
Die SPD rangiert für mich eigentlich eher am unteren Ende von denen ich mir Erneuerung wünsche. Nach dem zu urteilen, was ich mitbekomme, scheint sie mir relativ vernüftig. Da bereiten mir andere Ereignisse und Zeitgenossen ganz anderes Kopfzerbrechen.
Die anderen Zeitgenossen, die Ihnen das Kopfzerbrechen bereiten, sind doch nur deshalb so groß geworden, WEIL sich die SPD NICHT verändert hat und ihr die Wähler daraufhin weggelaufen sind. Wenn die SPD alles richtig gemacht hätte, wäre sie jetzt nicht bei 18% angelangt, Tendenz fallend. Der Hauptgrund dafür sind doch Kühnert mit seinen Jusos und Stegner mit seinem ideologischen Flügel.

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