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SPD-Krise: Nahles ruft Gabriel zur Ordnung
REUTERS

Sigmar Gabriel würde gerne Außenminister bleiben. Die designierte SPD-Chefin Andrea Nahles warnt ihn im SPIEGEL vor einer "Kampagne für sich selbst".

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burgundy 16.02.2018, 14:12
120.

Zitat von PSBBM
Die Existenz der SPD als Volkspartei ist in Gefahr. Wenn man jetzt in die Opposition geht, dann sind Nahles und Scholz auch demontiert, dass darf nicht passieren. Ich finde es sehr schade, dass man Gabriel jetzt einfach absägt. Das ist ein Fehler. Aber es muss jetzt um Inhalte gehen und nicht um Posten.
Bisschen unlogisch, nicht? Sie wollen, dass es nicht um Personen sondern um Inhalte geht, die letzten Endes dazu dienen sollen, Nahles und Scholz nicht zu demontieren? Und das Absägen von Gabriel - nur ein "Fehler"? Sehr, sehr viel Inhalt, den die SPD da gerade zelebriert....

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mhwse 16.02.2018, 14:13
121. es wurde ja gestern von Verfassung und so geschwafelt ..

Zitat von frozen
*quote* Nahles äußerte sich zudem skeptisch zu der Idee, über den Parteivorsitz künftig per Urwahl zu entscheiden. *unquote* um dann *quote* (...) so Nahles. "Wir haben unterschätzt, dass viele Mitglieder eine ganz andere Sicht auf die Dinge hatten. *unquote* zu sagen, macht man es so. Passt einem die Meinung der Basis nicht, nimmt ihr die Entscheidungsmöglichkeit einfach weg. Das Fußvolk ist also doch dümmer? Das ist echte Domokratie und Wertschätzung und hilft der SPD nicht mehr aus dem Tal der Tränen heraus.
(also ob eine Basis-Abstimmung die Regierungsbildung beeinflussen dürfe - nachträglich nach der Wahl quasi ..)

Wird sind doch jetzt an der Stelle, wo man - ohne Grund eigentlich - die deutsche Nachkriegsdemokratie dabei ist, einzuäschern ..

gut manche jubeln und denken das wäre gut so - ich bin jetzt damit aufgewachsen - es gab viele Dinge die ich nicht wollte - das langjährige Mittel, um es mal so zu sagen, war im Sinne des politischen Klimas, aber einigermassen erträglich ..

Wenn die SPD weg ist - eine neue vergleichbare Partei wird nicht kommen ..

Es ist also schon eher eine Art Schutz, immaterieller, historischer und bis auf weiteres unabdingbar notwendiger Güter, der hier greifen sollte.

Warum darf eine Person so etwas - was am Ende auch der gegnerischen Seite schadet - auch wenn es gar nicht gemeint ist (ich glaube durchaus, dass sich da Leute Mühe geben und es auch von Innen her gut meinen) - ohne Rücksprache mit dem (wenn auch angeblich doofen?) Rest der Bevölkerung zerstören?

"Sie hat sich stets bemüht", ist aber halt kein gutes Arbeitszeugnis.

Würde da jetzt 32% stehen wäre doch alles gut - tut es nicht - wird es so schnell nicht - eine schnelle radikale Änderung würde es eher verbessern - weil jetzt genug Zeit für eine neu Strukturierung ist.
(ganz so naiv sind die anderen auch nicht - mehrjährige Erfahrung in der Politik wird angeboten. Sicher hat Berlin Eigenheiten .. kann man lernen/Teams bilden .. )

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Profdoc1 16.02.2018, 14:13
122. Das ist leider falsch

Zitat von Papazaca
Ich würde eher sagen: Die 16% sind die Fehler der letzten Jahre. Und Nahles verhält sich wie eine Vorsitzende einer Volkspartei. Sie ist aber nur Kandidatin einer auf 16% herunter gewirtschafteten Restpartei. Und Sie hat auch dazu beigetragen.
Die derzeitigen 16% sind Ausdruck der jetzigen Situation. Vgl. https://dawum.de/Bundestag/INSA/2017-05-02/

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002614 16.02.2018, 14:18
123. Sich

Zitat von frozen
. Passt einem die Meinung der Basis nicht, nimmt ihr die Entscheidungsmöglichkeit einfach weg. Das Fußvolk ist also doch dümmer? Das ist echte Domokratie und Wertschätzung und hilft der SPD nicht mehr aus dem Tal der Tränen heraus.
nach der Entscheidung der 450 Tausend SPD-Mitglieder zu richten ist dumm und eigentlich wohl auch nicht rechtens.

Klüger wäre es, Mitglieder-BEFRAGUNGEN durchzuführen. Auch wenn das Ergebnis nicht veröffentlicht würde, fühlten sich die Mitglieder aber wenigstens um ihre Meinung gefragt. Wenn man einem Votum nicht folgt, sollte erklärt werden, welche Gründe es für diese Entscheidung gab.

Diese Befragungen könnten auch nur mit den Delegierten erfolgen, die ja im direkten Kontakt mit ihren "Genossen" sind, - und online.

So wäre es zwar nicht Basisdemokratie - aber die Basis fühlte sich gefragt und in Entscheidungen eingebunden.

Es müsste von allen Parteien mehr Wert darauf gelegt werden, was die Mitglieder zu sagen haben. Sie leben im Alltag, im wirklichen Leben und könnten den "abgehobenen" Politikern viel an Informationen bieten.
Wofür sonst lohnte es sich, Mitglied zu werden?

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gersco 16.02.2018, 14:20
124. Gabriel hatte wenigstens noch die Einsicht, daß seine öffentliche...

...Wahrnehmung nicht für den SPD-Kanzlerkandidaten reichen würde und das trotz zuletzt guter Außenministerwerte. Nun soll man nicht ständig auf Umfragen schielen, aber diese Einsicht steht Frau Nahles für sich selbst noch aus. Für die nötige Erneuerung und die daraus eventuell enstehende Wiedergeburt der SPD stellt Andrea Nahles eines der größten Hemmnisse überhaupt dar, daß das vom Vorstand ausgeblendet wird, ist schon bedenklich genug, aber selbst wenn man sich ihre jahrzehntelange Parteiapparatskarriere mal kurz wegdenkt, haben allein die letzten zwei Jahre bewiesen, daß Nahles nach sich jetzt andeutender Planung der SuperGAU für die SPD werden wird, die Konkurrenz kommt doch vor Lachen gar nicht mehr in den Schlaf.

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micromiller 16.02.2018, 14:20
125. Die einfach gewebte Frontfrau der ehemaligen

Sozialdemokraten wird dem Rest den Rest geben. Wann begreifen die Führungskräfte der Salon und Edelsozialisten, dass die Partei ein D im Namen hat.. also ganz einfach, ehrliche soziale Politik für die vielen Millionen Deutschen Mitbürger machen, die nicht auf der Sonnenseite des ..uns get es gut.. Quatsch leben. Die liebe für die ungeregelte, unbegrenzte illegale Zuwanderung aus der Dritten Welt sollte mit einer intelligenten EU Zueanderungsgesetzgebung ersetzt werden, dann könnte die SPD auch wider bei der Mehrheit der Menschen als Sozialdemokratsche Partei Deutschlands erkannt werden. Übrigens, es eilt die SPD sollte Frau Merkel zuvor kommen, wie wissen kann unsere geliebte Kanzlerin ihre Einstellung in Minutenschnelle um 180‘ ändern und da sie früher vehement gegen Multikultui war, könnte sie sich daran erinnern.

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Jetzt ich 16.02.2018, 14:24
126. Wer den Schaden hat

Zitat von adam.nemec
schade, dass die Moderation in diesem Forum nur noch Anti-SPD-Postings zulässt. So kann man jede Diskussion auch zerstören. Vielen Dank dafür.
brauch für den Spott nicht zu sorgen.
Im übrigen das Echo auf die innerparteiliche "Demokratie".
Habe ich schon lange drauf gewartet.
Versuchen sie mal einen Parteiführer in einem kleinen Ort abzuwählen.
Jeder Kleintierzüchterverein ist da demokratischer.

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bert1966 16.02.2018, 14:26
127.

Ausgerechnet Frau Nahles warnt vor Eigenwerbung (wobei sie doch die peinlichste Werberin für die eigene Sache ist)?
Ausgerechnet Frau Nahles zitiert das Urwahlergebnis von Scharping (wobei sie ihn doch selbst später wesentlich mit demontiert hat) ?
Ausgerechnet Frau Nahles will keine Basisdemokratie (wobei sie die doch früher immer gefordert hat)?
Ausgerechnet Frau Nahles will die Ministerposten erst nach der SPD-Abstimmung benennen (wobei sie doch selber immer alles "transparent" wollte)?

Ausgerechnet Frau Nahles muss am meisten fürchten, dass die Parteibasis sie abwählt und niemals als Vorsitzende akzeptiert! Im Ergaunern von Pöstchen ganz groß. Wenn das die "neue Parteivorsitzende" sein soll: SPD unter 10 Prozent!

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stinetrapp 16.02.2018, 14:27
128. Personaldebatte in eigener Sache

Die einzige Personaldebatte, die seit Wochen geführt wir, betrifft Nahles, Nahles, Nahles, dann ein wenig die Allmächtige Barley, und macht wieder Nahles Werbung in Sachen Nahles, Nahles, Nahels. Nahles als Kanzler, Außenminister, jeder andere Ministerposten, Fraktiosvorsitz ... Nur Barley könnte ihr in die Wege kommen: Qualifikation: Frau - und Größenwahn.

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betonklotz 16.02.2018, 14:28
129. Ich glaube nicht, daß das an der Moderation liegt

Zitat von adam.nemec
schade, dass die Moderation in diesem Forum nur noch Anti-SPD-Postings zulässt. So kann man jede Diskussion auch zerstören. Vielen Dank dafür.
die Genossen erfreuen sich zur Zeit nunmal einer eher gedämpften Sympathie, siehe aktuelle Umfrageergebnisse.

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