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SPD-Krise: Schulz nimmt Gabriels Entschuldigung an
DPA

"Du bist eben ein Emotionsbrötchen": Martin Schulz hat Sigmar Gabriels Entschuldigung nach dessen persönlicher Attacke laut SPIEGEL-Informationen akzeptiert. In der SPD gibt es weiter Zwist um den Kurs.

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Heimwerkerin 16.02.2018, 16:07
10. Dieses SPD-Bild sieht doch schon besser aus

Wenn die Parteiherren nicht mehr so viel Privatfernsehen konsumieren, finden Sie ihren Kurs mit Sicherheit wieder und wissen auch wieder, was "die da unten" in einer Demokratie wirklich bewegt.

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Franke aus Hamburg 16.02.2018, 16:07
11. Der Versager...

nimmt die Entschuldigung des Versagers an. Ich sage nur "16 Prozent"!

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liberaleroekonom 16.02.2018, 16:07
12. Ein nachvollziehbarer Wunsch, der aber nicht erfüllt werden wird

Zitat von wolle0601
Ich wünsche mir ein paar Tage Ruhe vor dieser SPD-Drama-Soap. Es nervt nur noch.
Durch die Festlegung, dass die SPD-Mitglieder ausschließlich über die unverbindlichen und teilweise extrem nebulös formulierten INHALTE einer Absichtserklärung (Koalitionsvertrag) demokratisch abstimmen dürfen, bleibt ein ganz wesentlicher Aspekt unbeantwortet. Welche PERSONEN in Regierungsverantwortung sollen denn diesen Koalitionsvertrag für die SPD real umsetzen und mit Leben füllen? Obwohl die Ministerien dazu bereits verbindlich ausgehandelt sind, dürfen die SPD-Mitglieder auf gar keinen Fall darüber informiert werden, wer von der SPD als MinisterIN dafür vorgesehen ist. Denn dann würden die Mitglieder letztlich darüber entscheiden, ob sie ihre eigene Partei derzeit überhaupt für REGIERUNGSFÄHIG halten oder nicht. Und dieses demokratisch herbeigeführte Ergebnis könnte dann doch ziemlich vernichtend ausfallen.

Die SPD-Drama-Soap wird also auch nach einem JA der Mitglieder zum Koalitionsvertrag munter weitergehen, denn dann kommt erst noch die Personaldebatte.
Im übrigen tippe ich für das Außenministerium auf Frau Barley (Englisch und Französisch fließend sind schon einmal gute Voraussetzungen) und Schulz und Gabriel haben sich schließlich selbst aus dem Rennen genommen.

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drent 16.02.2018, 16:15
13. Ist doch völlig in Ordnung

Echte Gentlemen haben eben Anstand und Stil. Sollte sich das gemeine Volk als Vorbild nehmen.

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kladderadatsch 16.02.2018, 16:17
14. SPD ist derzeit nicht regierungsfähig

Jetzt ist schon fast die komplette Wahlmannschaft ausgetauscht worden und der Wähler bewertet den Kurs mit Prozententzug. Für die Partei wäre es das Beste, sie ginge wie ursprünglich beabsichtigt in die Opposition und ließe Merkel die Minderheitsregierung mit der CSU. Für eine Regierung mit Merkel ist die Partei mittlerweile zu schwach, Merkel könnte durchregieren und das sich Selbstzerlegen würde sich fortsetzen.

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willi.thom 16.02.2018, 16:17
15. Glaubwürdigkeit

Frau Nahles und die Herren Scholz und Gabriel haben den in der deutschen Innenpolitik völlig unerfahrenen Schulz ins Messer laufen lassen, indem sie sich weggeduckt haben, als es abwärts ging. Wen interessiert Europa, wenn er die Miete nicht mehr zahlen kann? Nun soll Sankt Martin der alleinige Sündenbock sein? Herr Scholz hat das Desaster beim G 20 Gipfel in Hamburg zu verantworten, er ist mit dem schlechtesten Ergebnis Stellvertreter geworden. Nun sollen er und Frau Nahles , die für die Pleite der SPD mitverantwortlich ist, den Neuanfang bewerkstelligen? Mit welchen Themen? Flüchtlingsnachzug ohne Grenzen? Reichensteuer? Bürgerversicherung? Alles teure Sprechblasen. In absehbarer Zeit fällt jeder 4. Arbeitsplatz weg, ersetzt durch Roboter. Was machen wir mit den importierten Sozialhilfeempfänger? Wie wird dann die Rente finanziert? Wie kommt die Bundeswehr wieder auf die Beine? Wer hat einen konkreten Plan für saubere Luft in den Städten?
Auf diese hautnahen Probleme wollen die Bürger eine Antwort haben.
Die SPD hat ein Glaubwürdigkeitsproblem, und das löst man nicht durch ordinäres Geschwafel.

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imo27 16.02.2018, 16:17
16.

Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn Gabriel erzählt, seine Tochter habe Schulz als einen Mann mit Haaren im Gesicht beschrieben. Das ist Kindersprech, normalerweise finden Bartträger das lustig.
Dass Gabriel gerne Dienstwagen und Ministerbezüge hätte, ist auch nicht ungewöhnlich in der Politik.
Die SPD sollte schnellstens die Personalfragen lösen, um die Kuh vom Eis zu bringen.
Ihr eigentliches Problem liegt ohnehin im Inhalt ihrer Politik.

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gersco 16.02.2018, 16:19
17. @ Baikal # 2. Das einzige was auf Dauer uninteressant wird, sind ...

Zitat von Baikal
ob der eine Versager dem anderen die ohnhehin verlogene Entschuldigung abnimmt. Weg sind beide und das ist auch gut so.
... solche argumentationslose Posts im typischen und gepflegten AfD-Jargon. Alles Versager, nur Sie selbst nicht, schon klar... Das AfD-Weltbild ist ja so herrlich einfach, wird auf Dauer aber nicht tragen, ebenso wenig wie die ständigen Ausreden der rechten Protagonisten nach medialen, angeblich ungewollten oder satirischen Ausrutschern oder sexistischen Karnevalswitzen. Von mir aus kann sich eine demokratische Rechte rechts der Union in Deutschland etablieren, eine Demokratie sollte das aushalten, dazu wären aber sachliche Argumentation ohne den entsprechenden Klientel- und Gossenjargon notwendig. Daher wird die AfD genauso wie alle vorher existenten Realitätsverweigerer wie NPD, Republikaner oder ähnliche Irrlichternde den Weg allen Zeitlichens gehen und das ist auch gut so. Und die "Nähe" zu Pegida, den Identitären und anderen Extremisten wird ihr übriges tun.

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adieu2000 16.02.2018, 16:29
18. Die GroKo war von Anfang an überflüssig

doch so einen AM braucht keine Partei.
Jemand der seine Karriere Ambitionen über die Partei und das Wohl seines Landes stellt ist, verzichtbar. Bemerkenswert wie hier Partei und Mitstreiter vernichtet werden.
Auch der Fall Denis kann die Karre nicht aus den Dreck ziehen,
zumal das ein konkreter Erfolg von AM ist.

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Peter M. Lublewski 16.02.2018, 16:29
19.

Zitat von imo27
Die SPD sollte schnellstens die Personalfragen lösen, um die Kuh vom Eis zu bringen.
Die Kuh wird bald ins Eis einbrechen und absaufen. Mit Frau Nahles als neuer Vorsitzender (falls das tatsächlich geschehen sollte) und ihrer mangelnden Akzeptanz innerhalb ihrer Partei und innerhalb der Bevölkerung marschiert die SPD von 16% Richtung 6%

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