Forum: Politik
SPD: Kritik an Gabriels Haltung zur Erbschaftsteuer
AFP

In der SPD gibt es nach SPIEGEL-Informationen Gemurre über die vorsichtige Haltung von Sigmar Gabriel in der Steuerpolitik. Finanzexperte Poß warnt den Parteichef vor einem zu milden Kurs.

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 14.04.2015, 23:37
80. sie vergessen

Zitat von regelaltersrentner
Bessere Chancen in der Schule hat der mit der besseren Intelligenz, der Sprössling reicher Eltern hat natürlich den Vorteil, dass er nicht nebenbei Arbeiten muss.
Es gibt auch Arbeit die einen sprichwörtlich verblöden lässt. Besonders wenn man es dann noch mit einem minderbemittelten Vorgesetzten zu tun hat, dessen Sprösslinge nicht arbeiten müssen.

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gantenbein3 14.04.2015, 01:26
81. Da wäre nur etwas dran...

Zitat von vollzeitpoltiker
Natürlich brauchen wir eine viel höhere Erbschaftsteuer, dass ist die einzige Möglichkeit um der unechten Verteilung des Vermögens die immer weiter zunimmt endlich gerechter zu gestalten
...wenn die Erbschaftsteuer den weniger Begüterten zukäme. Tatsächlich wird sie für alles Mögliche verwendet, wie alle anderen Steuern auch.

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kimmberlie67 14.04.2015, 08:29
82. Leider ist die SPD seit Schröder

keine Volks (Arbeiterpartei) mehr.

Und jetzt sitzt da noch so einer am Ruder,der nicht um sonst Genosse der Bosse genannt wird.

Fazit: SPD viel Freue auf dem Weg nach unten.

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klausbrause 14.04.2015, 08:50
83.

Zitat von angelobonn
Forderungen der SPD-Linken sind ein schönes Beispiel, warum die SPD für 75% der Menschen derzeit unwählbar ist. Im Gegensatz zu Herrn Stöß findet es die Mehrheit der Menschen extrem ungerecht, wen man sein im Laufe eines langen Arbeitsleben erreicht und bereits versteuerte Vermögen nicht an seine Kinder weitergeben kann, ohne dass der Stadt nochmal zugreift. Die SPD-Linke hat ein pervertiertes Verständnis von Gerechtigkeit. Im Übrigen hat der Staat derzeit nun wirklich kein Einnahmeproblem. Steuern dienen aber der Einnahmeerzielung, und nicht der Umverteilung!
aiss so. Mindestens 90 % der Menschen wären von einer weitaus höheren Erbschaftststeuer wg. entsprechender Freibeträge und nicht vorhandenem Vermögen nicht betroffen.
Es ist den 10 % allerdings bestens gelungen, die 90 % für ihre Belange einzuspannen. Un d sei es mit solch dämlichen Sprüchen wie "bereits versteuert".
Also: Bevor Sie anderen ein pervertiertes Verständnis von Gerechtigkeit vorwerfen, sollten Sie einmal prüfen, für wen Sie hier den nützlichen Idioten abgeben.

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regelaltersrentner 14.04.2015, 09:02
84.

Zitat von Afrojüdischer_Sozi-Sinti
Es gibt auch Arbeit die einen sprichwörtlich verblöden lässt. Besonders wenn man es dann noch mit einem minderbemittelten Vorgesetzten zu tun hat, dessen Sprösslinge nicht arbeiten müssen.
Wie kommt es, dass ein intelligenter Mensch einen minderbemittelten Vorgesetzten hat?

Sie sollten schnellstens zu einer Firma wechseln die außergewöhnliche Fähigkeiten zu würdigen wissen.

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davidzilberstein 14.04.2015, 11:01
85. das Problem ist..

... Erbschaften lassen sich schwer aus dem Blickwinkel des gerechten Steuersystems beurteilen. Erbschaften sind nun mal steuerpflichtige Einkommen, wie Einkommen aus Lohn, Zinsgewinne, Mieten etc.
Dazu kommt noch, dass der Erbe ja nicht nur das erhält, was der Erblasser "erarbeitet" hat sondern auch noch die Wertsteigerung, wenn es sich um Investitionen bspw in Firmenbeteiligungen, Wertpapieren und Immobilien handelt.
Ungerecht wäre, dass Erblasser bei der Versteuerung dieses Einkommens verschont blieben, wärend Arbeitnehmer und Selbständige auf ihre Einkommen Steuern zahlen müssen.

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davidzilberstein 14.04.2015, 11:13
86. Chance nützen

das Problem Erbschaftssteuer kann die Regierung nützen um generell das Steuersystem zu reformieren: Gewinne einheitlich und ausnahmslos versteuern, also unabhängig davon ob sie aus Einkommen durch Arbeit, Aktien- Unternehmens- und Immobilienverkäufen oder Erbschaften stammen.
Alles andere widerspricht unserem demkratischen System.

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 14.04.2015, 19:48
87. ja, wie kommt es...

Zitat von regelaltersrentner
Wie kommt es, dass ein intelligenter Mensch einen minderbemittelten Vorgesetzten hat? Sie sollten schnellstens zu einer Firma wechseln die außergewöhnliche Fähigkeiten zu würdigen wissen.
Aber irgendwann war auch mal "Ludwig XVI. August von Frankreich" einfach nur noch der Bürger Louis Capet.

In den meisten Firmen werden außergewöhnliche Fähigkeiten leider nur berücksichtigt wenn damit Quartalszahlen verbessert werden können. Dazu gehören vor allem geschicktes Marketing, das Abgreifen staatlicher Förder- und Rettungsgelder, Union-Busting und Lohn Dumping.

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mirror0905 15.04.2015, 11:59
88. Und wen trifft diese Steuer wieder?

Natürlich die die sowieso nicht viel haben- den armen Teil sowie den Mittelstand. Damit es gerecht ist. Weiter so

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klausbrause 15.04.2015, 14:54
89.

Zitat von mirror0905
Natürlich die die sowieso nicht viel haben- den armen Teil sowie den Mittelstand. Damit es gerecht ist. Weiter so
Genau, der arme Teil der Gesellschaft macht die großen Erbschaften. Und der Mittelstand ist natürlich immer dabei. Als ob der nicht unter dem schlechten Wetter schon genug zu leiden hätte. Armes Deutschland.

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