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SPD-Kursdebatte: Kuscheln oder kämpfen?
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Die drei möglichen Kanzlerkandidaten Gabriel, Steinmeier, Steinbrück streiten über die Haltung der Partei zum Fiskalpakt. In Wahrheit geht es dabei um die Frage, wie sich die Genossen im Bundestagswahlkampf aufstellen. Es ist ein Kräftemessen: Wie scharf kann die SPD polarisieren?

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Kalaschnikowa 29.03.2012, 08:43
1. Bitte den Herrn Gabriel!!

Zitat von sysop
Die drei möglichen Kanzlerkandidaten Gabriel, Steinmeier, Steinbrück streiten über die Haltung der Partei zum Fiskalpakt. In Wahrheit geht es dabei um die Frage, wie sich die Genossen im Bundestagswahlkampf aufstellen.
Als überzeugte Nicht-SPD-Wählerin hoffe ich, dass die SPD den Herrn Gabriel als Kandidaten nominiert!! Mit Siggi POP als Frontmann kann ich mir sicher sein, ab 2013 nicht von der SPD regiert zu werden!

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tailspin 29.03.2012, 08:50
2. Mit solchen Parteifreunden brauchst du keine Feinde mehr

Zitat von sysop
Die drei möglichen Kanzlerkandidaten Gabriel, Steinmeier, Steinbrück streiten über die Haltung der Partei zum Fiskalpakt. In Wahrheit geht es dabei um die Frage, wie sich die Genossen im Bundestagswahlkampf aufstellen. Es ist ein Kräftemessen: Wie scharf kann die SPD polarisieren?
Diese ganze Dikussion ueber ein Junktim fuer die Zustimmung zum Fiskalpakt ist nur eine bescheuerte Marketing Idee der SPD und nicht diskussionswuerdig.
Als ob man der SPD fuer die Zustimmung irgendetwas abhandeln muesste. Da stehen doch alle mit beiden Fuessen auf dem Gas und keiner auf der Bremse.

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friedrich_eckard 29.03.2012, 08:53
3. kein Titel!

Lesetipp: Finanzpolitische Nagelprobe für SPD und Grüne*|*NachDenkSeiten – Die kritische Website Man kann ja die Auffassung vertreten, dass jedes Land die Regierung hat, die es verdient - aber man wird doch bestreiten dürfen, dass Deutschland diese Opposition - die LINKE selbstverständlich ausgenommen - verdient hat.

Während weltweit linke, sozialdemokratische, sozialistische oder progressive Parteien und Politiker den Fiskalpakt aufgrund der verpflichtenden Schuldenbremse und der damit verbundenen aufgezwungenen Austeritätspolitik ablehnen, setzen SPD und GRÜNE alles daran, sich im Vergleich zur Regierungskoalition als die härteren und kompromissloseren Sparkommissare zu empfehlen. Man kann wirklich nur hoffen, dass sich spätestens nach dem 2. Wahlgang zur französischen Präsidentschaft das Projekt der "Agendisierung und Verhartzung" Europas endgültig erledigt haben wird.

Übrigens hat der beschriebene Grabenkrieg um die Kanzlerkandidatur der SPD realsatirische Züge: geht es doch tatsächlich nur darum, wer den Zug derer anführen darf, die nach der Wahl auf dem Bauche unter der Türritze hindurch in Frau Merkels Arbeitszimmer rutschen werden, huldvolle Wiederaufnahme in eine schwarzrote Koalition zu zu erflehen.

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bmehrens 29.03.2012, 08:54
4. Solange Themen...

Zitat von sysop
Die drei möglichen Kanzlerkandidaten Gabriel, Steinmeier, Steinbrück streiten über die Haltung der Partei zum Fiskalpakt. In Wahrheit geht es dabei um die Frage, wie sich die Genossen im Bundestagswahlkampf aufstellen. Es ist ein Kräftemessen: Wie scharf kann die SPD polarisieren?
..wie ALLE Minijobs und die Beschneidung der IRREN Transferleistungen mit HAUPTBETEILIGUNG der BRD für die EU-Südländer von allen Dreien nicht im Vordergrund stehen, kann ich die "S"PD nicht wählen.

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Sawubona 29.03.2012, 09:02
5. Das ist doch nur Zwergen-Catchen!!

Zitat von sysop
Die drei möglichen Kanzlerkandidaten Gabriel, Steinmeier, Steinbrück streiten über die Haltung der Partei zum Fiskalpakt. In Wahrheit geht es dabei um die Frage, wie sich die Genossen im Bundestagswahlkampf aufstellen. Es ist ein Kräftemessen: Wie scharf kann die SPD polarisieren?
Diese Jungs wollen doch alle drei in einer großen Koalition unter Muttis Rock verschwinden. Wer soll die SPD und ihre Führung überhaupt noch ernst nehmen.

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bauagent 29.03.2012, 09:02
6. Die SPD und das verlorene Profil

Zitat von sysop
Die drei möglichen Kanzlerkandidaten Gabriel, Steinmeier, Steinbrück streiten über die Haltung der Partei zum Fiskalpakt. In Wahrheit geht es dabei um die Frage, wie sich die Genossen im Bundestagswahlkampf aufstellen. Es ist ein Kräftemessen: Wie scharf kann die SPD polarisieren?
Halten wir zunächst fest, dass es in der Sache des Ausverkaufs deutscher Spargelder und Renten ( Fiskalpakt ) im Prinzip zwischen allen Dreien kaum Unterschiede gibt. Sie wissen eben, dass eine regierende SPD ohne Wohlwollen der protegierenden Industrieoligarchie und Finanzwelt unmöglich ist. Fast immer ( Ausnahme vielleicht Willy Brandt ) hat das Kapital mit immensem Sponsoring die Wähler hinter´s Licht geführt und nur eine kleine Minderheit hat durchblickt, dass Wahlen in einer parlamentarischen " Demokratie " unserer Prägung kaum mehr Einfluss auf gesellschaftliche Veränderungen haben. Im Gegenteil; sie sind dazu da, den Status Quo für diejenigen zu erhalten, die Kapital und Macht in Händen halten und bringen im Gegensatz zu einer offenen Diktatur noch Arbeitskräfte, die man für kleines Geld motivieren kann .

Unter diesem Aspekt spielt es hinsichtlich der anstehenden großen Verwerfungen an den Finanzmärkten ( 2-stelligen Inflationszahlen, extremen Arbeitslosenzahlen und kulturellen Zerwürfnissen durch unkontrollierte Zuwanderung ) überhaupt keine Rolle, wer die SPD als Kanzlerkandidat führen wird.

Es dürfte erklärtes Ziel des Kapitals und der daran hängenden Medien sein, eine große Koalition der " Kapitaldiener " zu formieren, damit der Status Quo nicht in Gefahr gerät.

Wenn es überhaupt Unterschiede dieser " Troika " gibt, dann möglicherweise beim Körpergewicht. Das dürfte bei den laufenden Plünderungen der Bevölkerung allerdings eine eher untergeordnete Rolle spielen.

So laufen wir großen Schritts in eine unselige Koalition der Gleichen
( CDU/SPD ), weil durch Auftauchen der Piraten eine andere Koalition undenkbar wird, wegen fehlender Mehrheiten.

Klar dass man den Piraten von interessierter Seite mindestens 5 % der Stimmen wünscht. In 2018 ist dann die Plünderung zu einem erheblichen Teil abgeschlossen und das Kapital wandert in die Wachstumsländer und hinterläßt in Mitteleuropa die gleichen Schäden, wie wir sie derzeit in Griechenland, Portugal und Spanien sehen: Feuer und Asche.

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flower power 29.03.2012, 09:04
7. Heute gibt es kein Fax und kein Super 8 mehr

Zitat von sysop
Die drei möglichen Kanzlerkandidaten Gabriel, Steinmeier, Steinbrück streiten über die Haltung der Partei zum Fiskalpakt. In Wahrheit geht es dabei um die Frage, wie sich die Genossen im Bundestagswahlkampf aufstellen. Es ist ein Kräftemessen: Wie scharf kann die SPD polarisieren?
So ändern sich die Zeiten. Bald gibt es auch keine FDP und keine SPD mehr, so ändern sich die Zeiten. Andere Parteien kommen dafür in den Fokus. Die Apparatschicks haben ausgeleiert. Steinmeier, Gabriel, Nahles und Steinbrück sind ein Relikt vergangener Tage. Nur der Lauterbach wird sich noch halten können, der ist echt cool. Müntefering, Clement und Schröder sind die Totengräber der SPD. die kann auch nicht wiederbelebt werden. Der Geist von Wehner, Ehmke, Eppler und Brandt ist dahin. Das ganze fing schon bei Egon Bahr an. Von da an wurde es undurchsichtig und bürokratisch, arrogant und überheblich. Lafo konnte noch Ehrlichkeit vermitteln, Scharping war gut für Komik, doch danach kamen die Parteisachbearbeiter mit Bürokratenausbildung und ohne Leben im Kadaver. Auswechselbare Nullinger mit Pensionsberechtigung. Über nacht zum Prof. aufgestiegen ohne vorher jemals eine Doktor-Arbeit geschrieben zu haben. Karrieresüchtigen mit Öffentlichkeitsangst. Supermänner ohne Männlichkeit. Die SPD braucht keinen neuen Kurs, der jetzige ist genau richtig - mit Volldampf in die Bedeutungslosigkeit.

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hubertrudnick1 29.03.2012, 09:13
8. Worum geht es eigentlich?

Zitat von tailspin
Diese ganze Dikussion ueber ein Junktim fuer die Zustimmung zum Fiskalpakt ist nur eine bescheuerte Marketing Idee der SPD und nicht diskussionswuerdig. Als ob man der SPD fuer die Zustimmung irgendetwas abhandeln muesste. Da stehen doch alle mit beiden Fuessen auf dem Gas und keiner auf der Bremse.
Ich frage mich als Nichtfachmann der Finanzwirtschaft, worum geht es denn eigentlich?
All diese Damen und Herren der Politik die da über die Zukunft von Europa entscheiden wollen haben doch imgrunde auch keine Ahnung von diesem Fachgebiet, aber sie tun alle so als wären sie diejenigen die alles wissen und besser machen könnten, kein Wunder das wir von einer Krise in die nächste wandern.
Wenn selbst die Herren Finanzökonomen so jämmerlich versagen, was will dann ein Politiker, Abgeordnerter da als das richtige entscheiden?
Viele dieser Abgeordneten wissen doch absolut nicht mal worum es wirklich geht, aber sie dürfen dafür dann ihre Zu, Ablehnung abgeben, wo soll das wohl noch hinführen?

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kwifte 29.03.2012, 09:16
9. Soll sich die SPD doch auflösen!

Die Anhänger der Seeheimer können zur CDU wechseln, ohne dass sie dort auffallen würden und der Rest sucht sich unter LINKE, Grünen, FDP, Piraten oder möglicherweise sogar NPD(Sarrazin&Co.) das Passende aus.
Und Tschüs!

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