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SPD-Ministerpräsidentin Kraft: Sehnsucht nach Westen
DPA

Hannelore Kraft gilt als bodenständig und glaubwürdig, sie ist so beliebt, weil sie so normal ist. Doch die NRW-Ministerpräsidentin ist mehr als das Gegenbild zur kühlen Macht-Technokratin Angela Merkel. Ihre Popularität ist Ausdruck einer neuen West-Nostalgie.

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sonntagsbrötchen 05.07.2012, 08:00
10.

Zitat von sysop
Ihre Popularität ist Ausdruck einer neuen West-Nostalgie.
Ein Mappus als Reinkarnation von Franz-Josef Strauß, das ist West-Retro. Ein Quotenossi wie Genscher mit dem Auftreten von von Weizsäcker kombiniert gibt Gauck, sogar sowas mag noch West-Nostalgie sein.

Aber Hannelore Kraft ?!?

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siegfriedderdrachentöter 05.07.2012, 08:02
11. NRW Regierung

Das mag sein, dass Frau Kraft populär ist, aber trotzdem haben viele den Eindruck, dass die Grünen die Themen in NRW besetzen. Jeden Tag sind deren Ideen und Konzepte in den Medien, ob Tierschutzgesetze, Nichtraucherschutz, Frauen etc., aber die klassischen Themen der SPD finden nicht statt. Schade, aber nur mit Wohlfühlthemen kann man kein Land langfristig regieren, sondern nur für Politik für Minderheiten, dass sind die knapp 12-13% der Grünen, machen.

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fatherted98 05.07.2012, 08:03
12. Stimmt...

Zitat von sysop
Hannelore Kraft gilt als bodenständig und glaubwürdig, sie ist so beliebt, weil sie so normal ist. Doch die NRW-Ministerpräsidentin ist mehr als das Gegenbild zur kühlen Macht-Technokratin Angela Merkel. Ihre Popularität ist Ausdruck einer neuen West-Nostalgie.
...ja alles was über Frau Kraft geschrieben wird...aber effektiv getan hat sie doch bisher gar nichts. Es hat sich in NRW nichts zum Besseren gewendet, keine Erfolge, keine Konzepte, keine Änderungen....alles ein "immer weiter wurtschteln".
Was nützt dem Bürger eine symphatische Ministerpräsidentin die bodenständig daher kommt und nett zu den Bürgern ist wenn ihre Politik (wie die ihrer Vorgänger aus beiden Lagern) keine Erfolge für den Bürger hat.

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Publizistin 05.07.2012, 08:03
13. Schlimm!

Was für ein Unsinn! Der kalte Osten und der vor menschlicher Wärme überbordende Westen... Diese Stereotype sind so dümmlich wie lächerlich.
Was die Frau (die offenbar für die Kanzlerschaft wie gemacht ist, weil man sie auch am Wühltisch finden kann) politisch so drauf hat, sieht man daran, wie es ihrem Bundeslandes geht.

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Rasmuss 05.07.2012, 08:05
14. Neue Besen

kehren gut..
Ich weiß nicht, ob Frau Kraft noch so bodenständig und symphatisch wirkt, wenn sie in der Verantwortung der Macht angekommen über Eurobonds und Kürzungen im Sozialbereich zu entscheiden hat..!

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bigeagle198 05.07.2012, 08:08
15.

Zitat von sysop
Hannelore Kraft gilt als bodenständig und glaubwürdig, sie ist so beliebt, weil sie so normal ist. Doch die NRW-Ministerpräsidentin ist mehr als das Gegenbild zur kühlen Macht-Technokratin Angela Merkel. Ihre Popularität ist Ausdruck einer neuen West-Nostalgie.
Wir drucken das Geld und wir verteilen das Geld, zu solchen Menschen muss man unbedingt Vertrauen haben.

Die Menschen, die Kraft gewählt haben, müssen offensichtlich nicht das Geld erwirtschaften, was man anderen aus der Tasche zieht. NRW, das Land der Transferleistungsempfänger.

Kuscheln bis der Arzt kommt...

bigeagle198

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friedrich_eckard 05.07.2012, 08:11
16. kein Titel!

Dass Frau Kraft als menschlich sympathischer empfunden wird als die vom kalten Machtdelirium besessene Zynikerin im Kanzleramt ist ja nun wirklich kein Wunder. Ganz unironisch: Frau Krafts grösste Leistung bestand ja darin, bei der Gedenkfeier für die Opfer der Duisburger Katastrophe eine in Form und Inhalt dem Anlass angemessene Rede zu halten - das hätten nicht viele geschafft. Aber Kanzlerkandidatin wird sie, obwohl sie die ausreichste Besetzung für diese Position wäre, die die SPD aufzubieten hat, aus einer Vielzahl von Gründen nicht werden. Deren wichtigster: sie ist sozialdemokratischer Gesinnungen dringend verdächtig. So machen den Beiträge wie der Bezugstext der Öffentlichkeit nur deutlich, dass der Troikaner, dem letztlich die Aufgabe zufallen wird, die SPD als Juniorpartner in die schwarzrote Koalition zu führen, nur Kandidat zweiter Wahl ist - und das stimmt ja auch.

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rokokokokotte 05.07.2012, 08:15
17. Stimmt so!

Zitat von sysop
Hannelore Kraft gilt als bodenständig und glaubwürdig, sie ist so beliebt, weil sie so normal ist. Doch die NRW-Ministerpräsidentin ist mehr als das Gegenbild zur kühlen Macht-Technokratin Angela Merkel. Ihre Popularität ist Ausdruck einer neuen West-Nostalgie.
Man vergleiche den Dummschwätzer und gleichzeitigen Bayr. Ministerpräsidenten Seehofer mit Frau Kraft.
Das, genau das, ist der Punkt.
Über Merkel, dieses dubiose Wesen aus der Uckermark, braucht man im direkten Vergleich kein Wort mehr zu verlieren. Sowieso: traue nie einer (Zieh)Vatermörderin: Immer an Kohl denken, dem ersten Politopfer einer mittlerweile ansehlichen Strecke dieser black widow...Diese speziellen charakterlichen Defizite lassen den Michel mehr und mehr erschauern.

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citizengun 05.07.2012, 08:16
18.

Zitat von sysop
Hannelore Kraft gilt als bodenständig und glaubwürdig, sie ist so beliebt, weil sie so normal ist.
Die Frau ist nicht glaubwürdig. Das Hochziehen der Augenbrauen ist ein Zeichen von Unglaubwürdigkeit. Ich denke aber nicht, dass sie bewusst lügt. Sie hat einfach nur keine Ahnung zu den Themen, über die sie spricht. Sie ist ganz sicher keine Entscheidungsträgerin.

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Jay's 05.07.2012, 08:18
19. Dies hat nichts mit Ost und West zu

tun. Dies sind einfach zwei verschiedene Frauen. Auf der einen Seite Merkel, die kalt berechnende beherrschende Politikerin, die nur auf Macht aus ist und diese missbraucht. Man darf auch nicht vergessen, dass sie der CDU, also einer konservativen Partei, angehoert.

Auf der anderen Seite hat man vermutlich in der SPD bisher vergeblich eine gleichwuerdige Person gesucht. Die SPD ist und bleibt (im Gegensatz zur Linken) eine Maenner-dominierte Partei. Ich habe da bisher nie viel von Frauen in der Presse gelesen. Es ist daher nicht allzu schwierig, eine Gegenkandidatin zur eiskalten Merkel zu werden.

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