Forum: Politik
SPD-Mitgliederentscheid: Gabriels Durchmarsch
DPA

Das klare Votum der SPD-Basis für die Große Koalition ist ein Erfolg für die Partei und ihren Chef. Für den Frieden in dem Regierungsbündnis verheißt das trotzdem nicht viel Gutes.

Seite 2 von 22
WilhelmhHoppenstaedt 14.12.2013, 17:05
10. Och, was ist denn nun schon wieder passiert?

Zitat von Putenbuch
Dieses Ergebnis ist in meinen Augen ein Armutszeugnis für die Partei. Ein Verrat an Deutschland, der Demokratie und dem Rechtsstaat. Ich sehe nichts Gutes für den Bürger in den nächsten 4 Jahren. Wer dachte, DDR 2.0 würde erst noch kommen, weit gefehlt. DDR 2.0 ist schon da. Da ist den blinden Partei-Zombies zu gratulieren, als Zerstörer der freiheitlich-demokratischen Grundordnung werdet ihr in die Geschichte dieses Landes eingehen.
Haben die Wähler bei der letzten Bundestagswahl mal wieder nicht so abgestimmt wie sie es gefordert und gewünscht haben?
Ist der SPD-Mitgliederentscheid mal wieder nicht so ausgefallen wie es Ihnen paßt?
Tja, das ist der Fluch der Demokratie, da machste nix! ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zeitmax 14.12.2013, 17:07
11. Natürlich ist der Ausgang NICHT gut für das Land

Das ist kein Segen für das Land und die politische Kultur!

Der Weg des geringsten Widerstandes zum Weiterwurschteln wird uns allen schaden - und hoffentlich auch der feigen, sich anbiedernden SPD, die zur Unkennntlichkeit dessen verkommt, was sie mal war und wollte..

Wie schön wäre es gewesen, Merkel hätte jede einzelne ihrer Entscheidungen im Parlament durchkämpfen müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
curti 14.12.2013, 17:08
12. Die Spitze ist.....

Zitat von sysop
Das klare Votum der SPD-Basis für die Große Koalition ist ein Erfolg für die Partei und ihren Chef. Für den Frieden in dem Regierungsbündnis verheißt das trotzdem nicht viel Gutes.
....in jede Richtung hin abgesichert, die breite Masse der Lemminge wird es mitsamt ihrer Partei in den Abgrund ziehen und der Rest wird jetzt nach und nach abspringen. Das war´s dann aSPD!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
walter_e._kurtz 14.12.2013, 17:08
13.

Zitat von statler&waldorfmuppets
sind durchaus angebracht....die SPD hat angesichts ihrer wenigen Wählerstimmen extrem viel erreicht und eine rote GroKo initiiert. Merkel hat eigentlich alle Positionen kampflos aufgegeben um Kanzlerin zu bleiben.
Na, ich weiß nicht...
Merkel hatte ja selbst gar keine Positionen im Wahlkampf, was sie ja auch unumwunden genau so vor der JU zugegeben hat.
Von daher brauchte sie auch keine Positionen aufzugeben.
Und nehmen wir (nur Beispielhaft) den Mindestlohn;
soetwas war auch von der CDU schon angedacht gewesen, da sie fürchtete, einige Wähler könnten ihr sonst davonlaufen - nannte sich nur anders, nämlich Lohnuntergrenze.
Auch NSA/Bürgerrechte - eine Mischpoke:
Da will keiner offen zugeben, daß er Hand in Hand mit den ehem. Besatzungsmächten die Verfassung mit Füßen getreten hat. In der Groko braucht´s dann auch niemand zugeben und die Vorratsdatenspeicherung kann man noch obendrein verwirklichen.

Alles in Allem ist der Koalitionsvertrag weder Union noch SPD, sondern Merkel;
schwammig bis zum dorthinaus, je nach Gemengelage interpretationsfähig - s. auch hier Thema Mindestlohn ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hattrick73 14.12.2013, 17:10
14.

Zitat von lydisch
Aber das war doch zu erwarten, auch die SPD vertritt heute nur noch den satten konservativen Spießer und Rentner. Die mit dem vollständigen Gehirn wählen sowieso anders oder gar nicht ;-)
Hm, vollständiges Hirn und Nichtwähler ? Das geht nicht zusammen.
Wie hier manche an die Decke gehen, köstlich. Wenn was nicht so kommt wie ich will, dann spiel´ich nicht mehr mit, buhu. Dann gehts nur noch mit Generalbeschimpfung aller Wähler, nicht wahr? So ist das eben. Mehrheiten entscheiden nun mal. Ich hätte mir eine andere Konstellation gewünscht, aber lasst sie doch erstmal machen. Wenn sie es schlecht machen, gibt es eben die Quittung in 4 Jahren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Spiegelkritikus 14.12.2013, 17:12
15. Koalition auf Abruf

Zitat von sysop
Das klare Votum der SPD-Basis für die Große Koalition ist ein Erfolg für die Partei und ihren Chef. Für den Frieden in dem Regierungsbündnis verheißt das trotzdem nicht viel Gutes.
Es handelt sich hier um eine Koalition auf Abruf. Spätestens 2015 müssen deutliche Steuererhöhungen kommen, damit die maroden Banken und Staatshaushalte im Süden finanziert werden können (schon vorher gibt es Schuldenschnitte und entsprechende Abschreibungen der horrenden Bürgschaften). Merkel wird wie immer von Unvorhersehbarkeit und Alternatxlosigkeit sprechen, doch für diese Koalition steht dann die ultimative Zerreissprobe an, weil die Union sich weigert, Spitzenverdiener und reiche Kapitaleigner heran zu ziehen.

Wenn die SPD umfällt und wie bei der letzten GroKo einer Erhöhung der Mehrwertsteuer zustimmt, braucht sie 2017 erst gar nicht mehr anzutreten. Daher wird sie vorzeitig eine neue Regierung anstreben.
Ich gebe dieser GroKo allenfalls zwei Jahre.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
darkk 14.12.2013, 17:13
16. gähn...

Zitat von asb311
denn die SPD konnte noch nie mit Geld umgehen. Ihre einzige Lösung für die anstehenden Probleme sind Steuererhöhungen, da wird die CDU nicht lange gegen halten. zu groß ist die Versuchung für die Koalitionäre.
... wie oft muss man diesen Satz noch hören. Im Gegensatz zu welcher Partei kann die SPD denn nicht mit Geld umgehen? Etwa im Gegensatz zu der CXU? (ha,ha) Eigentlich schade, dass die Linken nicht beteiligt sind, oder? Dann hätte man auch noch die roten Socken (doppelt passend wegen Weihnachten) aus der Schublade holen können. Ich wünsche allen CXU-Wählern ein besinnliches, einschläferndes, bestens überwachtes, kurz "dahindämmerndes" Weihnachtsfest, ganz nach ihrem Geschmack also.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
seetw@web.de 14.12.2013, 17:17
17. @statler&waldorfmuppets

Sry, Dein Kommentar ist sowas von Parteilinien konform und der Parteiführung der SPD nachgesprochen. Kommt mir so vor dass Du erfolgreich massiv von den Aussagen der SPD und teilweise CDU plus Medien beeinflusst worden bist.
Aus meiner Sicht ist es nett formuliert Unsinn zu behaupten die SPD wäre der klare Gewinner.
Vor allem zu behaupten die SPD hätte sich fast überall durchgesetzt ist ein Witz.
Die CDU wollte fast nichts ändern (außer der Mütterrente) und so ist es auch gekommen:
Energiepolitik
STEUERPOLITIK; das zentrale Wahlkampfthema
Bürgerversicherung
Europapolitik (Finanzkrise)
Betreuungsgeld
Schuldenaufnahme (wenn man davon ausgeht die SPD meinte IHRE Forderungen ernst; wahrscheinlich ja nicht)
Maut
und wahrscheinlich vieles mehr

Der MIndestlohn war aufgrund der Zustimmung in der Bevölkerung immer schon ein Dorn im Auge für die CDU/&Kanzlerin. Jeder weiß wie flexibel Sie ist und das man der SPD irgendwas bieten musste. Und ob dieser Mindestlohn wirklich voll durchgesetzt wird und einer Unterhöhlung durch den Arbeitgeber entgegnet wird steht in den Sternen.
Die Rente nach 45 Jahren auch unterbrochener Arbeit; das soll jetzt der große Wurf sein?

Übrigends: was ist schon ein Koalitionsvertarg wert?!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
psmonn 14.12.2013, 17:19
18.

Bei einem Altersdurchschnitt von 59 Jahren bei den SPD Mitgliedern wundert mich das Ergebnis nicht.
Während sich die Länder um Deutschland weiterentwickeln wird hier in den nächsten Jahren wieder nur verwaltet und der Steuerzahler gemolken werden. Das möge jemand behaupten die Deutschen sein ein innovatives junges Volk.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
juergen247 14.12.2013, 17:19
19. Tief enttäuscht

von der SPD -Basis. Haben sich von den gewichtigen Auftritten ihres Vorsitzenden tatsächlich dermaßen beeindrucken lassen, dass ein so deutliches Votum für die GroKo dabei herauskam.
Warum in aller Welt sollte die SPD mitregieren müssen? Wer sagt das? Man suggeriert immer, dass es Wählers Wille war Genau so gut könne man den Spieß umdrehen, dass es Wille des Wählers war eine starke Opposition zu bekommen.
Dann schaun wir mal was bei rüberkommt. Hauptsache Frau Merkel kann wieder die starke Frau in Europa mimen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 22