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SPD nach Andrea Nahles: Einmal Reset, bitte
Christoph Schmidt/ DPA

Der Rücktritt von Andrea Nahles ist für die Sozialdemokraten ein Schock. Aber den braucht es, wenn die SPD überhaupt noch eine Zukunft haben will.

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claus7447 02.06.2019, 18:09
100.

Zitat von gruen99
Kleine Überlegung zum Thema Führungsnachwuchs: Wenn die SPD Sarazin als Parteichef und Kanzlerkandidat aufstellen würde sollte die SPD die an die Grünen und Linken verlorenen Wähler von der AfD Seite auffüllen können. Gleich 2 Probleme gelöst. Da müsste die SPD allerdings einmal Mut und Flexibilität zeigen. Aber das war ja noch nie deren grosse Stärke.
Ihr Sarkassmus ist nicht zu übertönen!

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hwdtrier 02.06.2019, 18:10
101. Die SPD war stark als sie für das

Proletariat eintrat. Jetzt ist sie nur noch fürs Lumpenproletariat.
Und kaum noch einer der sich mit Arbeit und deren Situation auskennt.
Ewige Studenten ohne Ahnung vom wirklichen Leben.

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Skakesbier 02.06.2019, 18:14
102. Jetzt hilft der SPD

nur noch ein ausgewiesener Wahlsieger-Typ, der den verrotteten Funktionärsladen als Sympathieträger mit Charisma und neuen Ideen zu neuen Ufern führt! Nein, ich denke nicht an den G20-Versager, das (Un-)Heil, die bald Ex-Doktorin Giffey oder den Chef-Regulierer Lauterbach. Es kann beim Anspruchsprofil nur EINEN geben: Ralf Stegner, übernehmen Sie!!

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juppi-o 02.06.2019, 18:17
103. Rücktritt wäre nicht nötig gewesen, wenn

die Partei statt Personaldiskussionen endlich Sachpolitik machen würde. Mir hat weder die Groko noch die Parteivorsitzende behagt. Aber gewählt ist gewählt und dann ist das auch mit Anstand durchzuziehen. Der Spruch mit "in die Fresse kriegen" war zwar doof, aber er hätte dann auch umgesetzt werden müssen. Aber Nahles war als Fraktionsvorsitzende nicht wahrnehmbar. Jüngstes Beispiel: als man den Gesetzesentwurf der Umweltministerin (wie war nochmal der Name?) im sogenannten Klimakabinett abgebügelt hat, wäre es Aufgabe der Fraktionsvorsitzenden gewesen, sich lautstark zu Wort zu melden. Aber stattdessen war sie mit sich selbst beschäftigt.

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bigroyaleddi 02.06.2019, 18:17
104. GroKo war Untergang

Die auch hier mehrfach geäußerten Argumente, nur dort könnte man etwas positives bewirken, mögen vielleicht fachlich korrekt sein. Aber - wie viele andere Foristen das offensichtlich auch sehen - ist es das Gefühl, welches Erfolge der SPD in der öffentlichen Wahrnehmung nicht vorkommen, absolut korrekt. Es ist die Quadratur des Kreises.

Der wähler vergisst zwar auch vieles, aber so Sätze von Schulz wie "stehe dafür nicht zur Verfügung", und dann trotzdem Außenminister werden wollen, sind halt auch absolut tödlich. Steinmeier hat ebenso seine Verantwortung zu tragen, weil er die SPD praktisch zu einer GroKo verdonnert hat. Auch wenn das staatstragende Argumente waren.

Aber in unserer heutigen Gesellschaft, wo Gefühle sofort und direkt immer sofort hochkochen, kann man das Staatstragende irgendwohin schieben. Leider. Und jetzt? Raus aus der GroKo, Partei neu aufstellen, das alte Führungspersonal kompostieren, damit endlich mal klar wird, was diese Partei wirklich will. Klare Kante, klare Aussagen und überhaupt einen klaren Kurs in Umwelt und Sozialpolitik. Dann wirds auch wieder gehen.

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thorsten.munder 02.06.2019, 18:20
105. Der Untergang

Wie im Film mit Bruno Ganz sitzen alle da und machen Pläne die Realitats fern sind weil der Krieg längst verloren und die Truppen abhanden gekommen sind. Die Truppen waren die Facharbeiter und Ingenieure die die SPD Gewählt haben, die wurden vom Emporkommling Schröder der Intelligenzbestie, erschaffen auf dem 2 ten Bildungsweg (Abends hule) weg geeckelt. Der bring mir mal ne Flasche Bier Kanzler mit Audi A8 hat die Schlacht verloren egal wer jetzt kommt, keine Chance!

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peterzar 02.06.2019, 18:20
106. Der Schulz Hype war der Schrei nach Politikwechsel

Den hat man - weit weg vom inhaltlichen - in den beiden Volksparteien nicht gehört - vielleicht auch wegen des Pöstchengedrängels nicht hören wollen. Merkel - Politik ist unter dem Tisch-Politik mit der Propaganda-Sekretärins-Öberfläche in edlem Mahagoni.
Frau Nahles hat nach den früher verdeckt ausgeführten Politik-Morden zwei Vollen des vermeintlichen Heilsbringers Schulz veranlaßt. Das und die Enttäuschung der Erwartungen haben etwas nachhaltig beschädigt, was man Vertrauen nennt und wenn es nicht blind aus Gewohnheit ist ( Stammwähler CDU ) nachhaltig beschädigt werden kann.
Die Verschwiegenheit - und Fesslungsklausel im GROKO - Vertrag ( als deren Verursacher und Einleiter der ehemalige Strippenzieher Steinmeier gelten darf ) hat das krampfhafte Bemühen um Profil nur noch mühsamer und unechter werden lassen.
Nun haben viele genügend Gedächtnis , um sich an die Verweigerung von Gabriel und Wowereit zu Rot Rot Grün zu erinnern, und die politischen Reaktionen auf die Mahnungen des linken Flügels machen die SPD nur nachhaltig unattraktiver.
Seit Kohl und bis auf die Rettungsaktion von Schröder ( dessen Unfälle und Fehlkonstruktionen niemand mehr korrigieren konnte oder wollte ) bis zu den unseligen politikverschwiegenen und diskurslosen Jahren der Propagandasekretärin ( mit den drei Spaltungserfolgen der europäischen Politik ( Nord-Süd / Ost-West / Frankreich -Deutschland ) und dem Verschachern der Geldsouveränität an die Manager der größten Geschäftsbanken dieser Welt unter kundiger Anleitung des Mannes , dessen Promotion der Leitfaden dafür hätte sein können ( Ackermanns Inhalt und Rezept : wie schafft das Geld endlich die Dominanz und Herrschaft über Politik ) wird es langsam mal Zeit , daß man den Weg zu einer Marktwirtschaft zurückfindet, die den Namen verdient und eine unabhängige , den Bürgern und dessen Interessen dienende Regierung hat , und dabei auf das konzentriert ist im Sozialen, was Bildung und Startgerechtigkeit schafft und die vielen Ausflüge in die Maßlosigkeit begrenzt.

Und angesichts der jüngsten Informationen muss man da offensichtlich schon mal härter durchgreifen (Immobilienkäufe Berlin) - ganz außerhalb der Mietpreisbremse und bezogen auf die unselige Ansammlung der Spekulanten aus dem Ausland und den Investoren Superreichen Klüngel mit den Tarnkappen zur Steuerhinterziehung . Denn die fischen unsere Sozialhilfen und Mietzuschüsse aus Steuergeldern gerne ab und das ist ein Loch ohne Boden !

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Nr43587 02.06.2019, 18:22
107.

Zitat von kaiserudo
Die spd hätte direkt nach der verlorenen Bundestagswahl, so wie es Martin Schulz auch erst angekündigt hat, in die Opposition gehen sollen.
Falsch. Schulz hätte politischen Anstand besitzen und am Abend der Bundestagswahl sagen müssen: "Ich war der Spitzenkandidat, meine Ideen haben nicht verfangen, ich übernehme die Verantwortung für dieses desaströse Wahlergebnis und trete mit sofortiger Wirkung vom Amt des Parteivorsitzenden zurück."

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Nr43587 02.06.2019, 18:23
108.

Zitat von mucschwabe
Liebe SPD, jetzt habt ihr noch einen Schuss und der muss sitzen. Raus aus der GroKo und retten, was noch zu retten ist!
Die Partei, die am meisten Angst vor Neuwahlen hat, und das zu Recht, heißt SPD.

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Emderfriese 02.06.2019, 18:24
109. Neuwahlen

Zitat von bukowski1920
.... selbst wenn die SPD die Koalition kündigt und ihre Minister zurückzieht würde Merkel (zu Recht) durchregieren. Ein Misstrauensvotum ginge nur mit Stimmen der AfD, das wäre der Untergang der SPD und perfekt für die CDU.
In dem Augenblick, in dem die SPD die Groko verlässt und Neuwahlen fordert, kann die CDU/CSU gar nicht anders, als dieser Forderung auch mit ihren Stimmen nachzukommen. Jeder Versuch, eine neue Koalition mit Grünen und FDP zu bilden, würde scheitern, wie er schon einmal gescheitert ist. Und als Minderheitsregierung trieben eine neue SPD und die Grünen mit ihren Forderungen Frau Merkel schnell ins Aus. Ente trente, wie der Berliner sagt.

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