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SPD nach dem Nahles-Schock: Nur noch Leere
Janine Schmitz/ photothek/ imago images

Schicksalstage für die SPD: Andrea Nahles gibt auf, Partei und Fraktion brauchen eine neue Führung. Und die Zukunft der GroKo ist unsicherer denn je.

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quercusilex1 02.06.2019, 19:43
1. Schade

Man darf nicht verkennen, dass der Niedergang meiner Partei schon mit Kanzler Schröder begann. Ab dieser Zeit merkte ich schon, dass viele der Partei Spitzen, ob Bund, Land oder Lokal, sich mehr auf die Absicherung ihrer Zukunft konzentrierten aber nur vorgeschoben auf wichtige sozialpolitischen Themen.

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Andre V 02.06.2019, 19:47
2. abwarten und Tee trinken

Die SPD sollte lieber die Landtagswahlen im Herbst abwarten. Bei den zu erwartenden Wahlniederlagen müsste der/die/das neue Vorsitzende ja schon wieder zurücktreten.

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bigroyaleddi 02.06.2019, 19:48
3. Einfach wird das nicht

und den totalen Rückzug aus Enttäuschung kann ich nachvollziehen und gut verstehen. Von außen bekommt man ja ohnehin nur die Hälfte mit. Sie hat halt den Fehler gemacht, so entschieden für die GroKo zu trommeln. Das mit dem merkwürdigen ehemaligen Geheimdienstchef zum Staatssekretär machen zu wollen, wurde sicher zu Recht als Einknicken vor Seehofer gewertet.

So kommt eben eines zum Anderen. Aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Obwohl ich persönlich befürchte, dass wir derzeit das wohl auch noch befürchten müssen.

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Bakturs 02.06.2019, 19:52
4. Partei ohne klares Wählerprofil

Gefühlt war es früher einfach: die CDU war die Partei der Bosse, Großkopferten und Traditionalisten, die Grünen wollten nur die Umwelt retten, Atomkraft verbieten und Sonnenblumen Pflanzen. Und die SPD war die Partei der Arbeiter, welche zusammen mit den Gewerkschaften für die Rechte der arbeitenden Bevölkerung gekämpft hat. Die FDP war irgendwo mitten drin und hat sein Fähnchen immer so geschenkt, dass sie mitregieren könnten.

Aber was ist die SPD heute?

Eine Partei für die Arbeiter? Eher nicht. Eher ein billiger Abklatsch der CDU. Kein klarer Einsatz mehr für die Arbeiterschaft. Warum dann als Arbeiter und Angestellter diese noch wählen?

Mann Leute ... besinnt euch mal euren Wurzeln und habt Rückgrat.

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meinerlei 02.06.2019, 19:58
5. Nur eine Personalie

Die GroKo hat einen Auftrag, unabhängig von einer oder mehreren Personen. Dass Nahles geht, ist für den GroKo-Fortbestand daher eigentlich egal. Aber klar, gleich wird wieder das Ende beschworen. Einfach nur noch peinlich.

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ctrader62 02.06.2019, 20:02
6. Grün-rot-rot kommt

Wer jetzt in der SPD an der GroKo festhält, wird der SPD den Todesstoß versetzen. Ob sie mit einem starken Linksruck stärker wird, muss sich zeigen.
Bei Wahlen im Herbst könnte eine hohe Wahlbeteiligung der jungen Wähler dem linken Lager mindestens 5-10%-Punkte bringen.
Auch wenn mich diese Option eher erschreckt frage ich mich, ob das alternativlose Weiter so nicht noch schlimmer wäre.

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nach-mir-die-springflut 02.06.2019, 20:04
7. Das vernachlässigte Volk

Alle nunmehr Alt-Parteien haben die nationale Position aufgegeben, die dann von der AfD besetzt wurde, die mit dem Besetzen wiederum erst zu der Partei wurde. Daher gibt es nur das beliebe linke Lager, egal wie die Parteien heißen, und das rechte Lager. Wenn SPD-Wähler zu den Grünen wechseln oder umgekehrt, ist das einerlei - das ist wie, wenn Suzuki, Yamaha, Nissan, Mazda oder Toyota draufsteht, ein Japaner bleibt ein Japaner. Die Wählerwanderschaft, die wirklich den Unterschied macht, die den Keil in die Blockparteien treibt, ist die ins konservative Lager. Von der Energiewende sind grad 6 % geschafft. Bei dem Tempo ist die Klamotte im Jahr 2270 n. Chr. fertig. Die Klimajugend heute brettert mit der populistischen Grünpropaganda - das große Strohfeuer - vor die Wand.

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aktiverbeobachter 02.06.2019, 20:05
8. Weltfremd

Es offenbar schon eine sehr dogmatische Wahrnehmung der gesellschaftlichen Bedürfnisse wenn die SPD ernsthaft der Meinung war mit Kandidaten wie Schulz und Nahles eine bürgerliche (und damit mehrheitliche) Mitte in Deutschland erreichen zu können. Diese Kandidaten bedienen ein paar wenige, aber sind doch in keiner Weise Massentauglich. Daher braucht sich die SPD nicht zu wundern nur noch von ein paar Prozent Wählern gewählt zu werden. Ich wünsche dieser Partei nun eine intelligentere Auswahl eines NachfolgeKandidaten/in. Sonst könnte es bei der nächsten 5 Prozent Hürde ernsthaft eng werden.

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die Stechmücke 02.06.2019, 20:05
9. Reqiem für CDU, SPD, FDP und Afd und...

Sie machen alle einen gravierenden Fehler. Im Fokus sind Personen und immer wieder das Gleiche Scenario: Fehler gemacht, nicht klar kommuniziert, ist er/ sie noch haltbar und....! Diese Parteien sind nicht mehr in der Lage die Realität zu refektieren und Entscheidugen zu treffen. Wie erfrischend war doch das Video von Rezo und seiner Reflexion der politischen Realität. Wir Rentner haben den allergrössten Respekt vor diesem jungen Mann.

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