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SPD nach der Niedersachsen-Wahl: Zweite Chance für Schulz
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Der Sieg von Stephan Weil in Niedersachsen haucht der SPD neuen Mut ein - und stabilisiert Parteichef Martin Schulz. Aber der Vorsitzende muss jetzt rasch zeigen, welche Ideen er für die Partei hat.

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Maya2003 16.10.2017, 06:20
1. Erneuerung ?

was soll sich schon ändern solange die Parteiführung aus Agenda2010 Angängern besteht ?
Man wird wieder einmal "nachbessern" aber den neoliberalen Hauptkurs fortsetzen.
Die Führung hat bis heute nicht verstanden WARUM sie die Hälfte ihrer Wähler verloren hat.
Man wird wieder herumeiern und immer im Hinterkopf an eine neue GroKo denken, anstatt mutig den Agendairrweg zu verlassen um z.B. die Frage des Bürgergelds offensiv zu vertreten.
Mag sein daß sich was ändert - der Glaube daran ist allerdings nur sehr schwach.

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Freidenker10 16.10.2017, 06:38
2.

2 Tipps für Schulz und die SPD: Möglichst wenig über Europa schwadronieren, sprich keine Eurobonds und die soziale Ader wiederfinden, mehr braucht es am Anfang nicht!

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fredotorpedo 16.10.2017, 06:40
3. Keine 2. Chance für Schulz

Das ist einzig ein Erfolg für Weil, der sich damit als weitere Alternative zu Schulz anbietet. Für Schulz gibt es damit einen weiteren Kandidaten in der SPD, der an Ast sägen wird, auf dem er sitzt.
Obwohl ich kein potenzieller SPD-Wähler bin, wirkt Weil auf mich um einiges glaubwürdiger als Die rheinische Frohnatur Schulz.

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zylmann 16.10.2017, 06:52
4. Wie heißt es?

Leinen los und Volldampf voraus.
Aber nicht als Schlepper der CDU/CSU

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herhören 16.10.2017, 06:55
5. So,so....

Na, nun hat die SPD gewonnen. Und statt die Gelegenheit mal zu nutzen, herauszustellen, dass mit Schulz, Weil, Scholz, Schwesig, Nahles und Schäfer Gümbel einfach besseres und aktiveres Personal da ist, mit dem man eine Erneuerung tatsächlich machen kann, kachelt SPON wieder los. Die SPD stellt im Bund nicht die Regierung und tut, was man nach einem solchen Wahlergebnis tun muss, die Kanzlerin weiß nicht, was sie ändern sollte.

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nestor01 16.10.2017, 06:55
6. Lang lebe Schulz!

Schulz bleibt solange Parteivorsitzender, wie es kein anderer werden will.

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logisch_konsequent 16.10.2017, 06:57
7. Jetzt reden manche Medien schon wieder Martin Schulz hoch....

.,,,das hat doch schon einmal nocht funktioniert. Den will keiner.

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ghdh 16.10.2017, 07:17
8. Guter Kandidat

Mit einem guten Kandidaten kann die SPD Wähler überzeugen. Herr Schulz war und ist eine Fehlbesetzung , das beweist das Ergebnis in Niedersachsen.

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Bananenschale 16.10.2017, 07:18
9. blöde Marotte!

Ich finde ungut, daß ein Kandidat keine Abstimmungsniederlage erleiden darf ohne sogleich abgesägt zu werden! Woran hakt es z.Z. denn im dt. Parlamentarismus? Es hakt daran, daß die Arbeit der Fraktionen kaum in die Arbeit der Parteien einfließt. Um das zu erreichen, müssen entgegen landläufiger Behauptung Fraktionsvorsitz und Parteivorsitz getrennt sein; zumindestens bei einer Opposotionspartei. Wohl sollte der Parteichef in der Fraktion sein. Partei und Fraktion müssen einander wechselseitig zuarbeiten. Warum? Weil nur so in Bezug auf Themen Mehrheiten in der Gesellschaft gewonnen werden, die sich in parlamentarische Mehrheiten ummünzen. Weil man aber immerzu schnelle Wahlerfolge sehen will, ist dieser Ansatz nicht mehr möglich und die Parlamentsfraktionen haben keinen Schimmer von dem, was im Lande abläuft. Entsprechend sehen auch die Entscheidungen aus.

Also: Laßt den Schulz seine Oppositionsrolle erst einmal angehen. Nach 4 Jahren sieht man weiter. Mehrheiten werden außerparlamentarisch gewonnen und bilden sich erst danach in den Parlamenten ab. Das dauert eine Politikergeneration. Und dem entsprechend war das der Fehler der SPD: "soziale Gerechtigkeit" zu plakatieren ohne aufzuschlüsseln was wann wo wie mit welchen möglichen Mehrheiten in welchen Parlamenten durchgesetzt werden soll. Man belegt nicht mal eben ungestraft Begriffe ohne sie mit Inhalten zu füllen. Schon gar nicht, wenn das eigene Handeln in einer vergangenen Regierungsverantwortung dem vorgeblichen Kredo Hohn gespottet hat. Die Klage von Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion der letzten Legislatur, daß ihre Arbeit nicht wahrgenommen wurde in der breiten Öffentlichkeit, beweist meine Überlegung.

Politik ist kein Quicki.

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