Forum: Politik
SPD nach der Wahl: Und was nun?
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In der SPD herrscht Ratlosigkeit: Das schlechte Wahlergebnis kann sich so recht niemand erklären, mit der Option einer Großen Koalition tun sich die Sozialdemokraten schwer. Wie geht es jetzt weiter und was wird aus Peer Steinbrück?

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Edowino 23.09.2013, 17:38
1. Die SPD/Grüne und LINKE haben die Mehrheit im Bundestag ...

Sehr geehrter Herr Steinbrück, wir, Ihre Wähler, erwarten nun von Ihnen, dass Sie keine "Grosse Koalition" mit der CDU eingehen! Die Steuererhöhungen für Besserverdienende sind mit der Union n i c h t zu machen. Auch die anderen sozialen Forderungen und vor allem der Energiewende der SPD können mit dieser Merkel-CDU n i c h t durchgesetzt werden. Sie und die SPD dürfen nun nicht den Fehler machen, wieder einzuknicken, das würde der SPD das Genick brechen, sie wären 2017 auch für mich (50 Jahre SPD) n i c h t mehr wählbar! Ich baue auf Sie! Der Bundeskanzler wird immer noch im Bundestag gewaehlt und da hat die Frau Merkel k e i n e Mehrheit, sie kann mit den Stimmen der CDU nicht Kanzlerin werden! Die CDU hat auch die Möglichkeit mit den Grünen, oder den Linken eine Koaltion einzugehen - die Merkel macht alles, um an die Macht zu kommen und zu bleiben - aber bitte nicht mit der SPD!!! Die Deutschen verdienen die Regierung, die sie selbst sich gewünscht und gewählt haben... Frau Merkel ist mit den Bayern die stärkste Partei, hat aber in Deutschland nicht die Mehrheit und kann auch nicht den/die Kanzler(in) stellen. Nach dem Grundgesetz muss der Bundespräsident, wenn eine Koalition nicht zustande kommt, eben eine Neuwahl anberaumen. Die Wahl hat nicht die Frau Merkel gewonnen, sondern die Medien, die Sie, Herr Steinbrück, von Anfang an schlecht geschrieben haben, um ihre Integrität zu beschädigen. Bei vielen Wähler/innen ist es auch gelungen, die nur die lokalen Zeitungen und ARD und ZDF gelesen/gesehen haben - leider. Es hat mit der Hofberichterstattung geklappt, aber das ist für die SPD ja nichts neues! Wir, die SPD-Wähler, bauen auf Sie - bitte k e i n e "grosse Koalition"!

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Europa! 23.09.2013, 17:41
2. Vernünftig verhandeln

Zitat von sysop
In der SPD herrscht Ratlosigkeit: Das schlechte Wahlergebnis kann sich so recht niemand erklären, mit der Option einer Großen Koalition tun sich die Sozialdemokraten schwer. Wie geht es jetzt weiter und was wird aus Peer Steinbrück?
Natürlich erwarten die Wähler eine Große Koalition und sind darüber auch nicht unglücklich. Und natürlich muss Gabriel das vorsichtig angehen. Aber "Abschaffung des Betreuungsgeldes" und "Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft"? Was sind denn das für läppische (und noch dazu unpopuläre) Bedingungen? Die SPD wird gelassen und vernünftig verhandeln, ohne solchen kindischen Festlegungen.

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1hz 23.09.2013, 17:41
3. die mehrheit

hat rot rot gruen gewaehlt...aber das ist ja egal...gut dass ich nicht waehle sonst wuerde ich zum terroristen mutieren...

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katerramus 23.09.2013, 17:43
4. die SPD steht nicht unter Druck - im Gegenteil

Merkel will regieren - dann soll sie doch !!

Wer die SPD in der Regierung sehen will, hätte sie wählen müssen ;)

Die Dortmunder SPD hat sich klar positioniert- sie will eine Mitgliederbefragung zur Koalition - das ist demokratisch.....

Dortmunder SPD ist gegen Große Koalition

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zynik 23.09.2013, 17:44
5.

Zitat von sysop
In der SPD herrscht Ratlosigkeit: Das schlechte Wahlergebnis kann sich so recht niemand erklären, mit der Option einer Großen Koalition tun sich die Sozialdemokraten schwer. Wie geht es jetzt weiter und was wird aus Peer Steinbrück?
Das bekommt die sPD doch gerade von allen Medien vergekaut: Mehr Mitte, GroKo, der böse linke Flügel war Schuld usw. Gleichzeitig werden Forderungen nach einem Mindestlohn von 10 Euro in Deutschland heute als "radikal" eingestuft. Und die SeeheimerPD ist mal wieder ratlos. Da kann der Wähler noch so sehr mit dem Zaunpfahl winken.

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Monsterkuh 23.09.2013, 17:46
6. Wie.....

Das kann sich niemand erklären? Wenn man sich Steinbrueck während des Wahlkampfes angeschaut hat, bzw. Ihm zugehört hat, dann sollte sich niemand wundern, dass die "Sozies" so schlecht abgeschnitten haben. Jemanden mit dem Stinkefinger kann man sich sich nur sehr schwer in einem Gespräch mit Putin, Obama, Hollande und weiteren vorstellen. Und wenn er den Mund aufmacht hört man den arroganten Schmock raus. Da muss man schon beinharter Sozi seit 40 Jahren sein, um den zu wählen.

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dadanchali 23.09.2013, 17:48
7. nee

Zitat von sysop
In der SPD herrscht Ratlosigkeit: Das schlechte Wahlergebnis kann sich so recht niemand erklären, mit der Option einer Großen Koalition tun sich die Sozialdemokraten schwer. Wie geht es jetzt weiter und was wird aus Peer Steinbrück?
Was ist am SPD_Wahlergebnis denn wirklich schlecht?
Es sind gut 10% mehr als vor 4 Jahren. Es ist im erwartbaren, realistischen Bereich. Es wird bei der Konkurrenz links der Mitte auch nicht wesentlich mehr zu holen sein!
Auf der Regierungsseite ist es auch nicht soooo großartig. Insgesamt hat die Regierung Stimmen verloren. Die CDU/CSU hat vor allem bei der FDP zurückgeholt was eigentlich ihre Klientel ist.
Die Stimmen links und rechts, falls sich das überhaupt noch so einfach trennen läßt, halten sich die Waage. Der Ausschlag diesmal war nicht eine tolle Arbeit der Regierung, denn das war irgendwo zwischen Unfähigkeitund Nichtstun, sondern die gute Wirschaftslage. Die spürt zwar nicht jeder, aber Merkel hat es geschafft es so darzustellen als ob es ihr Erfolg ist. Das hat sie clever hingekriegt.
Also hat sich so viel nicht getan bis auf den Rauswurf der FDP. Die können sich jetzt überlegen was liberal denn bedeutet oder sie bleiben da wo sie jetzt sind, in der Bedeutungslosigkeit.
Ob die SPD als Junior mitregieren will sollte man wirklich gut überlegen. Merkel entsorgt nicht nur Minister in rauen Mengen. Sie entsorgt ganze Parteien.

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Proggy 23.09.2013, 17:49
8.

Mit dem Anspruch Kanzler von Deutschland zu werden, ist er angetreten, nun hat es nur zum Gegenpart des Mittelfingers gereicht.

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WernerS 23.09.2013, 17:50
9. das Wahlergebnis ist noch immer viel zu gut

Wozu wähl ich SPD, wenn die SPD nachher Merkel zum Kanzler wählt?

Wer hat denn da lauthals rumgetönt von einer Mehrheit links von der CDU?

Wollt ihr euch erst noch einen passenden Koalitionspartner backen? Der so handzahm brav folgsam und kuschend ausfallen sollte, wie der Partner der CDU in der grossen Koalition?

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