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SPD nach der Wahl: Und was nun?
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In der SPD herrscht Ratlosigkeit: Das schlechte Wahlergebnis kann sich so recht niemand erklären, mit der Option einer Großen Koalition tun sich die Sozialdemokraten schwer. Wie geht es jetzt weiter und was wird aus Peer Steinbrück?

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kdshp 23.09.2013, 19:14
90.

Zitat von sysop
In der SPD herrscht Ratlosigkeit: Das schlechte Wahlergebnis kann sich so recht niemand erklären, mit der Option einer Großen Koalition tun sich die Sozialdemokraten schwer. Wie geht es jetzt weiter und was wird aus Peer Steinbrück?
DAS würde/wird der SPD noch mehr stimmen/wähler kosten!

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carolane 23.09.2013, 19:14
91. Rot-Blutrot-Grün zerreißt die SPD

Zitat von BorisBombastic
gar nicht. Spätestens bei den kommenden Landtagswahlen wird der Wähler SPD und Grüne dafür abstrafen. Im Bundesrat kippt dann die schnell Mehrheit. Bruch des Koalitionsvertrages. Folge Neuwahlen. Rückkehr der Lindner/Kubicki Partei , absolute Mehrheit für die CDU. Will das jemand?
Rot-Blutrot-Grün wird es nicht geben. Das wird die SPD zerreißen. Es wird sicher die paar (nur 5 reichen) standhafte SPD Abgeordnete geben, die entweder für Kanzler Gabriel unter Rot-Blutrot-Grün nicht stimmen werden, oder gleich zur CDU übertreten. So oder so diese Option gibt es nicht, nicht nach den Versprechen die da gegeben wurden.

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graylion 23.09.2013, 19:15
92. optional

Keine grosse Koalition. Minderheitsregierung und sich die Mehrheit im Parlament suchen.

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Tuolumne Meadows 23.09.2013, 19:15
93. Es gibt keine linke Mehrheit in Deutschland!

Zitat von sysop
In der SPD herrscht Ratlosigkeit: Das schlechte Wahlergebnis kann sich so recht niemand erklären, mit der Option einer Großen Koalition tun sich die Sozialdemokraten schwer. Wie geht es jetzt weiter und was wird aus Peer Steinbrück?
Es gibt keine linke Mehrheit in Deutschland - dafür geht es zu vielen (noch) in diesem Land zu gut. Aufgrund der 5%-Hürde sind die Stimmen von FDP und AfD "unter den Tisch" gefallen - das sind überwiegend konservative Wähler (wahltaktisch also unklug von der CDU, der FDP die Zweitstimme nicht zu "borgen"). Ferner, in der Klientel der Grünen finden sich auch viele Wähler aus der Mittleschicht - zwar mit einer sozialen Einstellung, aber durchaus konservativen Ansichten.

Warum hat die SPD nicht so zulegen können wie gewünscht? Vielleicht weil man einem einem Peer Steinbrück ein zu linkes Profil aufgedrückt hat?! Ich hätte mir eine rot-grüne Regierung gewünscht - aber dazu muss man die Mitte der Wählerschicht mitnehmen.

Ich bin ein Befürworter der sozialen Marktwirtschaft - aber Grundvoraussetzung für eine gerechte Verteilung von Wohlstand ist - dass es zuerst einmal eine Marktwirtschaft überhaupt gibt.

Solange das insbesondere die Linken in der SPD nicht begreifen, werden sie in einem Deutschland im jetzigen Zustand (es geht dem Land an sich gut) nie an die Macht kommen. Schade - denn ich denke, dass die SPD als auch die Grünen Menschen in ihren Reihen hat, die eher aus Überzeugung denn aus Machterhalt handeln. Steinbrück hat mir diesen Eindruck vermittelt - er wäre ein gute Bundeskanzler gewesen.

Die SPD sollte eher in die Opposition gehen, als noch einmal für die CDU die Kohlen aus dem Feuer holen. Die CDU ist eine "Wohlfühlpartei", die sich davor scheut, unpopuläre - aber notwendige Entscheidungen zu treffen - weil sie permanent nur auf die Wählergunst schielt. Aus meiner Sicht sind das schlechte Voraussetzungen für eine gute Regierung.

Ich wünsche der CDU einen Trittin an den Hals, der Merkel mal aus ihrer Lethargie weckt. Die SPD kann dann in der Opposition wieder ihr Profil etwas schärfen - und mit einer besseren Taktik die Wahl das nächste Mal vielleicht gewinnen.

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derinvestigator 23.09.2013, 19:18
94. Das schlechte Wahlergebnis ist leicht zu erklären!

Die sPD braucht jetzt kreative Ruhe, damit sie sich auf die von ihr vergessenen sozialdemokratischen Grundwerte besinnen kann. Sie darf nicht noch einmal zur CDU-light-Partei verkommen, die die Oppositionsrolle nicht angenommen hat, die Agenda 2010 nicht nachbesserte und die idiotischen Bankenrettungspakete Merkels einfach durchgewunken hat. Steinbrück sollte bei den anstehenden Koalitionsgesprächen kein Mitspracherecht mehr haben, wie er das wünscht; seine Zeit ist vorüber und ein gut bezahlter Posten wird sich schon für ihn finden. Darüber hinaus ist ernsthaft daran zu denken, die Führungsspitze der sPD komplett auszutauschen gegen echte Sozialdemokraten (die wird es doch noch geben), die ein sozialdemokratisches Programm glaubwürdig vertreten können. Selbsterneuerung statt GroKo ist das Gebot der Stunde!

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justus65 23.09.2013, 19:19
95. Koalition

Wer sagt, dass dei Deutschen keine große Koalition wollen, alle Meinungsumfragen sagen dass die deutschen genau das wollen.
Dass sich die SPD noch ziert, um den Preis hochzutreiben ist verständlich, aber hoffentlich erfolglos.
Die SPD hat keine andere Option. Mit Rot-Rot-Grün würde sie klar Wählerbetrug begehen und bräuchte bei den nächsten Wahlen in den Ländern oder sonstwo gar nicht mehr anzutreten.
Ich sehe sehr wohl Kompromisslinien, die beid ihr Gesicht und auch ihr Gewicht in Wählerstimmen wahren lassen.
Der Mindestlohn wird kommen, vielleicht nicht für alle per Gesetz, sondern nur für diejenigen, bei denen es keinen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschafte vereinbarte Mindestlohn gibt.
Wenn Seehofer es schafft die Maut ohne zusätzliche Belastung in Übereinstimmung mit der EU hinzukriegen, wird die Maut kommen. Die Steuer für Großverdiener wird erhöht werden, dafür wird der Mittelstandsbauch etwas abgeflacht und der Steuerfreibetrag etwas erhöht. Das Betreuungsgeld bleibt und es werden noch ein paar Kitas gebaut. Bei der Energiewende hat bis jetzt eh keiner eine vernünftige Lösung präsentiert, hier muss man gemeinsam nochmal nachdenken. Ich sehe bei der ganzen Sache keine wirklichen Hindernisse.
Sollte sich die SPD verweigern, wird ihr der Vorwurf der mangelnden Verantwortungsfähigkeit anhängen und sie bei vorgezogenen Neuwahlen hinter die Grünen zurückfallen und die FDP bekommt dann wieder genügend "Leihstimmen" und es reicht für Schwarz-Gelb. Die SPD hat keine Alternative.

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kelukelu 23.09.2013, 19:19
96. Die Mehrheit hat die CDU

Zitat von Europa!
Natürlich erwarten die Wähler eine Große Koalition und sind darüber auch nicht unglücklich. Und natürlich muss Gabriel das vorsichtig angehen. Aber "Abschaffung des Betreuungsgeldes" und "Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft"? Was sind denn das für läppische (und noch dazu unpopuläre) Bedingungen? Die SPD wird gelassen und vernünftig verhandeln, ohne solchen kindischen Festlegungen.
Was für ein Unsinn! Auf dem Stimmzettel stand nirgends "Große Koalition" - dort standen die uns bekannten Parteien. War das bei Ihnen anders? Da geht Ihnen anscheinend die Fantasie durch.

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Krischan01 23.09.2013, 19:20
97. Stinkefinger!

Zitat von herr-g-aus-m
Die SPD kann in einer GroKo nur verlieren. Als Juniorpartner würde sie aufgerieben, das ist schonmal passiert und das hat die SPD nicht nötig. Soll sich Merkel im Parlament doch die nötigen Stimmen von Fall zu Fall besorgen. Niemand hat es nötig, Merkel in den Sattel zu verhelfen. Den Wechsel haben wir nicht geschafft, aber Merkel den Steigbügel zu halten, dazu sollte sich die SPD zu schade sein. Zeigt der Frau den Stinkefinger!
Ja das hat nun eine vollkommen berechtigte Bedeutung bekommen, jene die das bis jetzt noch nicht verstanden haben und gelästert haben könnten nun dazu lernen.

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powerofvoice 23.09.2013, 19:22
98. Was passiert denn, wenn SPD und Linke ...

sprich RRG regieren. Ich fand eine Koa mit den Grünen auch nicht berauschend. Man siehts ja an den berauschenden Ergebnissen dieser Wahl. Wir, Bürger aus RLP, mussten für dieses Bündnis ganz schön Federn lassen. So, liebe Kommentatoren: Ihr habt recht, Schwarz-Rot ist ein NoGo. Wer besitzt von Ihnen, liebe Gegener von Scharz-Rot, die Kenntnis, mir ein schönes Bild einer vorliegenden Legislaturperiode unter RRG zu malen? Ich sehe einfach den Schreckensfaktor noch nicht, jedem die gewünschten Häppchen zuzustecken, auch einer Linken. Denn wenn jede Partei sich neu aufstellen, so muss auch eine Linke sich etwas einschränken, eben ihrem prozentualen Anteil gemäß: SPD die Hälfte und die beiden anderen eben nur ein viertel vom Kuchen, oder sehe ich das zu einfach?

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powerofvoice 23.09.2013, 19:24
99. Was passiert denn, wenn SPD und Linke ...

sprich RRG regieren. Ich fand eine Koa mit den Grünen auch nicht berauschend. Man siehts ja an den berauschenden Ergebnissen dieser Wahl. Wir, Bürger aus RLP, mussten für dieses Bündnis ganz schön Federn lassen. So, liebe Kommentatoren: Ihr habt recht, Schwarz-Rot ist ein NoGo. Wer besitzt von Ihnen, liebe Gegener von Scharz-Rot, die Kenntnis, mir ein schönes Bild einer vorliegenden Legislaturperiode unter RRG zu malen? Ich sehe einfach den Schreckensfaktor noch nicht, jedem die gewünschten Häppchen zuzustecken, auch einer Linken. Denn wenn jede Partei sich neu aufstellen, so muss auch eine Linke sich etwas einschränken, eben ihrem prozentualen Anteil gemäß: SPD die Hälfte und die beiden anderen eben nur ein viertel vom Kuchen, oder sehe ich das zu einfach?

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