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SPD nach Parteitag: "Massives Grummeln in der Partei"
DPA

Warum bekam Andrea Nahles bei der Wahl zur SPD-Chefin nur 66 Prozent? Marc Herter, der Fraktionschef in NRW werden will, hat eine Erklärung - und sagt: "Wir dürfen es uns nie wieder in einer Koalition bequem machen."

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Radio-Gaga 24.04.2018, 06:42
1. Sozialdemokraten

"Ich gehe davon aus, dass die Vertreter der Union den Vertrag im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte geschlossen haben."

Ich auch. Die Vertreter der Union haben den Vertrag im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte geschlossen und lassen den Vertrag nun im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte ins Leere laufen. Sozialdemokraten lassen sich so behandeln - gestern, heute, morgen...

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Fuxx2000 24.04.2018, 06:44
2. Weiter, weiter, immer weiter

Man merkt doch an allen Ecken und Enden: Man versucht nicht mehr etwas anders zu machen, sondern man versucht einen Weg zu finden, so weiter zu machen wie bisher. Das gleiche wie bisher nur ein wenig anders zu machen ist aber keine Veränderung. Ich sage nur: keine neuen Schulden, keine neuen Steuern, aber ERSTMAL keine Denkverbote...

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romeov 24.04.2018, 06:44
3. Es geht nicht um Opposition etc.

die SPD hat einfach die Richtung verloren, sie kommt mir, als ex-Wähler der Partei, wie eine Beamtenclub vor. Arbeiter und Angestellte finden sich da nicht wieder. Vor Jahren noch wurde mir erzählt, die Partei muss weiblicher werden werden, um wieder erfolgreich zu sein, das ist mittlerweile eingetreten und die Partei ist so erfolglos wie nie. Die Probleme der arbeitenden Bevölkerung liegen ja auf dem Tisch, z. B. die Durchschnittsrente in Deutschland mit beschämenden 800.- Euro. Was macht die SPD: Im letzten Wahlkampf stellt man den Familienzuzug von Flüchtlingen in den Vordergrund und wundert sich, dass es keine Stimmen dafür gibt.

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HAJ 24.04.2018, 06:45
4. Keine Koalition mehr - wozu dann SPD wählen?

Auch wenn die SPD ihren Stimmenanteil verdoppelt muss sie Koalitionen eingehen, um zu regieren. Danach sieht es nicht gerade aus. Wozu soll man eine Partei denn überhaupt noch wählen, wenn sie gar nicht mehr regieren will. Auf der Zuschauerbank zu sitzen und motzen ist keine Politik, das ist institutionalisierter, aus Steuermitteln bezahlter Stammtisch.

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schlauchschelle 24.04.2018, 06:49
5. Aha

Zitat: "Wir dürfen es uns nie wieder in einer Koalition bequem machen. Schon gar nicht in einer Koalition mit CDU und CSU." - Zitat Ende. Macht ihr doch schon, seit Unterzeichnung dieses unseligen Vertrages. Von der SPD habe ich auch bis jetzt nichts Substantielles vernommen, was das Land und die Partei signifikant nach vorne bringen könnte....

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Mike1108 24.04.2018, 06:51
6. nie recht

Man kann es einigen auch nie recht machen. Stellt eine Partei nur eine Person auf, so spricht man von fehlenden Wahlmöglichkeiten und "DDR Wahlergebnissen". Treten zwei an, so sind 66 Prozent ein schlechtes Ergebnis? Das sind zwei Drittel, eine Mehrheit die im Bundestag das Grundgesetz ändern darf.....

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Watschn 24.04.2018, 06:59
7. Man wollte um jeden Preis als Junior in die Klein-GroKo...

Also hat man nun bekommen, was man wollte. Man wird damit grösstwahrscheinlich auf die nächste BTW...folglich...auch weiterhin eine führungsarme, und abgeschmierte 15-9%-SPD bekommen. Die SPD wird mit diesem abgewirtschafteten schröder'schen Altkader von Scholz, über Heil bis Nahles...sich niemals richtig erneuern können. Schon gar nicht als Junior-Anhängsela in einer CDU-geführten Klein-GroKo. Somit also die neue unausweichliche Visiereinstellung mit Zielmarke: 10%-Schwelle o. der Eintritt zur Einstelligkeit. Bei soviel (Entschuldigung?) SPD-Dummheit: Wohl bekomms...oder Glück auf!

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Alias iacta sunt 24.04.2018, 07:00
8. Hat die SPD wirklich keine besseren Kandidaten aufzubieten

dann bitte nicht mehr von Volkpartei, sozial, erneurern,...sprechen.

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graf koks 24.04.2018, 07:00
9. Und täglich grüßt das Murmeltier

"Wir dürfen es uns nie wieder in einer Koalition bequem machen."
Vor jeder Wahl und nach jedem Koalitionsvertrag gehört diese Aussage zum Standardrepertoire der SPD. Aber wenn es drauf ankommt: Rumms - ist die Gravitation des "Schwarzen Lochs" und seiner Ministerposten doch wieder so groß, daß sich die Parteibonzen von der staatsmännischen Verantwortung übermannen lassen.

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