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SPD nach Steinmeiers Comeback: Die Möchtegern-Angreifer

Schwarz-Gelb liegt am Boden, aber den Sozialdemokraten geht es nicht besser. Die Rückkehr von Bundestagsfraktions-Chef Frank Walter Steinmeier ändert zunächst einmal wenig: Der SPD-Führung fehlen einfach die Antworten auf die Bedrohung durch die Grünen.

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Spiegeleii 26.10.2010, 17:54
1. .

Zitat von sysop
Bedrohung durch die Grünen.
Ja die Grünen bedrohen die SPD enorm. Vor allem inhaltlich.
Jeder weiss ja das die Grünen eigentlich viel besser sind als das was sie gezeigt haben als sie mit der spd regierten.

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la borsa 26.10.2010, 18:00
2. Bedrohung durch die Grünen

Zitat von sysop
Schwarz-Gelb liegt am Boden, aber den Sozialdemokraten geht es nicht besser. Die Rückkehr von Bundestagsfraktions-Chef Frank Walter Steinmeier ändert zunächst einmal wenig: Der SPD-Führung fehlen einfach die Antworten auf die Bedrohung durch die Grünen.
Die gesellschaftliche Entwicklung trifft auf die Postulate der Grünen. Dadurch ergibt sich Übereinstimmung zwischen Partei und Bürgerschaft. Die beiden großen Parteien arbeiten sich zu stark ab im Kontext mit Umverteilung. Das ist aber nicht populär.

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Höhe 26.10.2010, 18:02
3. Aufbruch nach Nirgendwo

Wenn man eine Partei führen will, muss man (1) wissen, welche Wählergruppen man erreichen will und (2) wo man mit diesen Wählern hin will. Ein bisschen von allem ist keine Strategie. Diese aber vermittelt die SPD gegenwärtig. Mit der Behandlung von Sarrazin wurden zudem Stammwähler der SPD vor den Kopf gestoßen.
Die Grünen haben die gesellschaftlichen Verschiebungen in ihrer Wählergruppe aufgegriffen, und haben ihre Zukunft in einer Multikulti-Gesellschaft deutlich gemacht.
Die SPD blieb stehen oder marschierte zurück, man weiß nicht, wo sie hin will. Der Führung geht es entweder zu gut oder sie ist ratlos. Erinnert mich an Managementbeispiele wie GM, die wissen auch nicht, welche Autos sie für wen bauen sollen.

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Brand-Redner 26.10.2010, 18:13
4. Schicksal der SPD

Zitat von sysop
Schwarz-Gelb liegt am Boden, aber den Sozialdemokraten geht es nicht besser. Die Rückkehr von Bundestagsfraktions-Chef Frank Walter Steinmeier ändert zunächst einmal wenig: Der SPD-Führung fehlen einfach die Antworten auf die Bedrohung durch die Grünen.
Nun, vielleicht hat ja das eine Phänomen mit dem anderen zu tun! Anders formuliert: Wieso sollte es einer SPD besser gehen, solange sie von einem Totalausfall wie Steinmeier, der sich inzwischen sogar in Nestbeschmutzung übt, geführt wird? Das wäre nicht nur unlogisch, das wäre auch ungerecht!

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NormanR 26.10.2010, 18:42
5. Neue Parteingesetze

Die Bürger hätten erst dann wieder Vertrauen in solche Parteien, wenn
1. Die Parteispenden begrenzt würden
2. Die Bürger auch mal Kandidaten direkt wählen können
3. keine Nebeneinkünfte mehr für Politiker

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mullemaus5 26.10.2010, 19:02
6. SPD-traumata

Zitat von Brand-Redner
Nun, vielleicht hat ja das eine Phänomen mit dem anderen zu tun! Anders formuliert: sollte es einer SPD besser gehen, solange sie von einem Totalausfall wie Steinmeier, der sich inzwischen sogar in Nestbeschmutzung übt, geführt wird? Das wäre nicht nur unlogisch, das wäre auch ungerecht!
im radio kamen gerade ausschnitte aus steinmeiers antrittsrede nach seiner auszeit. u.a. sagte er "aus dem traumpaar schwarz-gelb vor einem jahr ist inzwischen ein alptraum geworden".

will herr steinmeier, will die SPD nicht merken, dass sie selber ein alptraum geworden ist? ein unglaubwürdiger, schwangender haufen oller - mh - sozialdemokraten? nein, lügner.

kann herr steinmeier dem wähler, dem volk, sagen, warum es gerade der SPD glauben sollte? wo ist ein glaubwürdiges konzept? wo sind authentische genossen?

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Hubert Rudnick 26.10.2010, 19:07
7. Eine Frage der Glaubwürdigkeit

Zitat von sysop
Schwarz-Gelb liegt am Boden, aber den Sozialdemokraten geht es nicht besser. Die Rückkehr von Bundestagsfraktions-Chef Frank Walter Steinmeier ändert zunächst einmal wenig: Der SPD-Führung fehlen einfach die Antworten auf die Bedrohung durch die Grünen.
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Die schlechte Werte bei den Umfragen sind doch eindeutig der Ausdruck der Glaubwürdigkeit dieser Parteien, oder der gesamten politischen Klasse.

Da die Regierung wieder einmal ins schlingern gekommen, aber welche Regierung kommt denn mal nicht ins schlingern und wobei die SPD keine positive Werte daraus ziehen kann, so sollten diese sogenannten Genossen, die doch nur die Verräter der arbeitenden Bürger sind am liebsten gleich ihren Laden zumachen.

Wer von den deutschen Bürgern kann eigentlich ein Vertrauen zu den SPD Politikern haben, waren denn nicht sie es, die das arbeitende Volk verraten hatten und waren sie es nicht, die als erste mit ihren grünen Frerunden deutsche Flugzeuge und Soldaten in fremde Länder schickten, sie haben nach 1945 als erste gewagt, wieder die Bundeswehr als ein Hilfsmittel der Politik und Wirtschaft einzusetzen.

Solange auch nur einer von diesen Politikern noch mit an der politischern Macht, oder in irgendein Parlament sitzt, solange werden viele deutsche Wähler sie keine Stimme mehr geben.
HR

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michaelmellenthin 26.10.2010, 19:35
8. Steinmeiers Comeback

na da haben wir ja alle darauf gewartet, Steini is back, toll. Aber der herr gabriel der sich immer aufbläst wie ein allwissender wird nun hoffentlich etwas in den Hintergrund treten. Steini ist da diplomaitsicher denke ich. Aber was sols,die SPD liegt hinten, was nun, wie will die SPD das schaffen.

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sic tacuisses 26.10.2010, 20:06
9. Die Grünen werden recht schnell merken,

Zitat von Höhe
Wenn man eine Partei führen will, muss man (1) wissen, welche Wählergruppen man erreichen will und (2) wo man mit diesen Wählern hin will. Ein bisschen von allem ist keine Strategie. Diese aber vermittelt die SPD gegenwärtig. Mit der Behandlung von Sarrazin wurden zudem Stammwähler der SPD vor den Kopf gestoßen. Die Grünen haben die gesellschaftlichen Verschiebungen in ihrer Wählergruppe aufgegriffen, und haben ihre Zukunft in einer Multikulti-Gesellschaft deutlich gemacht. Die SPD blieb stehen oder marschierte zurück, man weiß nicht, wo sie hin will. Der Führung geht es entweder zu gut oder sie ist ratlos. Erinnert mich an Managementbeispiele wie GM, die wissen auch nicht, welche Autos sie für wen bauen sollen.
dass eine Multi-Kulti-Gesellschaft in D nicht nach ihren
Plänen funktioniert.
Sollten sie in BW den Chef stellen, werden sie das machbare
schnell erkennen und sich nicht wie die SPD selbt am Fenster-
kreuz aufhängen und den Stuhl wegtreten.
Steinmeier ist verbrannt als willfähriger Schröder-
Steigbügelhalter der Agenda 2010.
Mit ihm die SPD wenn sie nicht klare Ziele formuliert, die
vor allem glaubwürdig sein müssen.

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