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SPD nach Wahlniederlagen: Schwere Irritationen über Nahles-Vorstoß
Fabrizio Bensch/ REUTERS

In der SPD-Krise prescht Parteichefin Andrea Nahles vor - und will schon kommende Woche die Machtfrage stellen. In der Bundestagsfraktion löst ihr plötzlicher Schritt Empörung aus.

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Hartmut Schwensen 28.05.2019, 14:04
1. Nahles muss bleiben!

Sie muss unbedingt bleiben, denn sie hat ihr Werk noch nicht verändert. Als Schläferzelle innerhalb der SPD muss sie ihr Zerstörungswerk fortführen mit ihrer vollkommen debilen Art. Nur so wird es die SPD vorschriftsmäßig unter die 5% Hürde schaffen. Andrea, halte durch!

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Newspeak 28.05.2019, 14:05
2. ...

Nahles ist clever. Sie nutzt damit aus, dass die SPD momentan einem Huehnerhaufen gleicht, in den ein Fuchs gesprungen ist. Es ist ein wenig riskant, aber wenn sich kein ueberzeugender Gegenkandidat findet, dann werden sogar ihre Feinde sie waehlen muessen, um die SPD nicht noch weiter zu ruinieren. Am Ende stimmt deren Kritik natuerlich, es waere schon mal wieder gut, wenn es in der SPD um Inhalte ginge, vor allem solche, die den Buerger umtreiben. Aber ich glaube nicht mehr an die Selbsterkenntnis der SPD. Diese Partei muss erst ganz unten ankommen, bevor es, vielleicht, wieder besser werden kann.

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Breakwater-Lodge 28.05.2019, 14:06
3. Das ist die Chance

Nahles abwählen, und die SPD hat ein großes Problem weniger.

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kayakclc 28.05.2019, 14:06
4. Thema verfehlt

Warum kreist die SPD nur um sich selbst? Warum wird Frau Nahles gezwungen, die Machtfrage zu stellen? Wer hat vor der Wahl bereits die Putschgerüchte in Umlaufgebracht? Fragen, über Fragen, die von einer überfälligen Inhaltlichen Debatte ablenkten: wie erreiche ich die Mehrheit der Leute? Was bewegt die Wähler? Es wird an der Zeit, dass die Nahles, Stegners, Scholz und Kühnerts verstehen, dass es nur mittelbar um ihren Posten geht. Es geht darum, den Anschluss an die Menschen nicht zu versäumen, auch weil die SPD sich am liebsten mit Fragen beschäftigt, die keinen außer sie selbst interessiert, oder Antwort auf ungestellte Fragen geben, die keinen nachvollziehen kann. Da wendet sich der Wähler mit Grausen ab.

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mwroer 28.05.2019, 14:07
5.

Ja, das ist genau das was man von einer Partei erwartet die gerade - mal wieder - schwer verloren hat:

Kritik als Putsch betiteln
Machterhalt der Vorsitzenden sichern

Setzt Euch bloß nicht damit auseinander was der Wähler will. Als SPD hat man sowas nicht nötig. Vorwärts und nicht vergessen, worin Eure Stärke besteht!

Pack :(

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Vanagas 28.05.2019, 14:10
6. Polit- Tolpatsche

Es ist doch nicht mehr normal von welch einer "Garde" von Polit- Tolpatschen wir regiert werden. Da ist doch keiner mehr von Format. Armes Deutschland! Wenn wir wenigstens noch einen Trump hätten.

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frank.huebner 28.05.2019, 14:11
7. Schlauer Zug

Andrea Nahles ist sicher in ihrer politischen Position unfähig, aber schlau ist sie. Die SPD ist seit Lafontaines Tagen eine Partei der Heckenschützen, wo immer gerne aus dem Hinterhalt gegen den Partei- bzs Fraktionsführer geschossen wird. Jetzt stellt sich Nahles zur Wahl, wohlwissend, dass kein Konkurrent aus der Deckung kommen wird. Denn die Wahlen im Osten werden zu 99% auch krachend verloren gehen, und kein Amtsneuinhaber wird mit verlorenen Wahlen starte wollen. Nahles wird also wahrscheinlich wiedergewählt, damit nach den Wahlen im Osten die Diskussion wiedr beginnt. Solange kann sie sagen: Ihr habt mich doch gewählt. Die SPD wird weiter untergehen, das ist mit diesem Personal und mangelndem Änderungswollen sicher. Nach jeder verlorenen ahlheißt es, man habe verstanden. Aber geändert wird nichts.

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mccartney11 28.05.2019, 14:12
8. Die Genossen...

zerfetzen sich selbst... Koestlich !

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salomohn 28.05.2019, 14:12
9. Taktieren hilft nicht, Frau Nahles. Ist jetzt mal gut.

Das haben SPD und CDU nicht begriffen: Die Wähler wollen die Personen Nahles und Merkel nicht mehr. Sie wollen auch die Politik nicht mehr. "Wir müssen unsere Position besser deutlich machen" ist eine Beleidigung für die Wähler, wir haben die Parteien sehr wohl verstanden. Wir wollen einen drastischen Wandel zum Thema Klima, ein Ende der Umschichtung von Vermögen nach oben, keine Kriege und keine Waffenexporte. Punkt.

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