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SPD-Neuaufstellung: Nahles trommelt, Schulz taumelt
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Andrea Nahles sagt der Union mit derben Tönen den Kampf an. Aber auch der Start der neuen SPD-Fraktionschefin war nicht optimal, was vor allem Parteichef Schulz angelastet wird. Hat er noch eine Zukunft?

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Klaus100 27.09.2017, 17:44
10. Schade um Hubertus Heil

Ein fähiger Politiker in Mitten von weniger Fähigen in der SPD. Das wird für ihn zum Karriereproblem. Als kurzfristig eingesprungener Generalsekretär ( für die überfordert Vorgängerin) war er gezwungen auf einem toten Pferd zu reiten. Dankbarkeit ist keine Kategorie in der Politik.

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Matttthias 27.09.2017, 17:45
11. Verlorene Zeit

Die SPD sollte umgehend beginnen die Gründe für ihr Schrumpfen zu finden. Nahles ist eher Teil des Problems als Teil der Lösung. Natürlich müssen nach der Wahl Posten vergeben werden. Die Zeit drängt. Aber Taktik darf Strategie nicht verhindern. Nahles ist sehr hartnäckig. Aber sie ist nicht die Intelligenteste in der SPD. Juso-Chefs werden gerne Kanzler. Wie Schröder. Nahles ist kein Grund auszuwandern. Aber wie soll man mit ihr von den 20% wegkommen ? Wagenburgmentalität hilft nicht. Sich einigeln ohne die Veränderungen in der Gesellschaft anzuschauen wird die SPD langsam Richtung 15% rutschen lassen. Die SPD hat immer noch nicht verstanden dass die Fabrikarbeiter nicht mehr existieren, es aber trotzdem einen sozialen Zusammenhalt geben müsste. Nahles hat nicht die Erfahrung aus den neuen sozialen Milieus.

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rolantik 27.09.2017, 17:45
12. Nahles steht nicht für einen Neuanfang

Ich weiss nicht woher der Glaube kommt, Nahles wäre für die Erneuerung der SPD eine gute Wahl. Was hat diese Frau denn überhaupt hinbekommen?, Ja Mindestlohn, eigentlich eine Aufgabe der Gewerkschaften, mit denen die SPD doch immer verbandelt war. Ihre "Rentenreform" mübdete darin, dass sich der Steueranteil erhöhen sollte, um die Beitrage und die Rente stabil zu halten (Taschenspielertrick!). Und singen kann sie auch nicht!
Frau Nahles hat nie in einem Beruf gearbeitet, wo sie ihr Geld durch Leistung verdienen musste, immer nur als Partei-Apparatschik und das ist zu wenig. Die gewöhnliche, sprachliche Ausdrucksweise von ihr ist zudem noch peinlich.
Dann soll der gescheiterte Oppermann auch noch Bundstagsvizepräsident werden, womit hat er denn das verdient? Die alten Gesichter tauchen irgendwo wieder auf, das sieht nicht nach Erneuerung aus.
Arme SPD!

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peterphamburg 27.09.2017, 17:45
13. Nahles = so weiter wie bisher

Dann sind's bals nur noch 10 %. Sicherlich wahr Nahles einmal das aufregenste, was ihr greiser Orts/Landesverband zu bieten hatte. Aber ehrlich gesagt, wird eher die Titanic in New York einlaufen als das Nahles mal BundeskanzlerIN wird. Übrigens : was haben Nahles und die Titanic gemeinsam? Sie haben beide keine Zukunft.

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oloh 27.09.2017, 17:46
14. keine Einsicht

Unglaublich, wie erstarrt die SPD in ihrem Pöstchendenken verharrt. Offenbar sind die Genossen durch die Bank lernresistent. Erst wird der unmögliche Putinknecht Schröder auf dem Parteitag hofiert, und nun wird geschachert, dass die Schwarte kracht. Weder Nahles noch Heil sind Figuren, die in der Wählerschaft Entzücken auszulösen vermögen.
Mir fehlt in der SPD ein Typ wie Lafontaine, der auf dem Mannheimer Parteitag die Sache an sich nahm. Solch ein Typ sollte dann den Kardinalfehler, einen Schröder zum Kanzlerkandidaten zu nominieren, nicht mehr wiederholen. Wer dieser Typ sein könnte, fällt mir angesichts der Misere im spezialdemokratischen Personaltableau beim besten Willen nicht ein. Vielleicht Bodo Ramelow oder Sahra Wagenknecht? Ach Mist, die sind ja gar nicht in der SPD...

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Klaus100 27.09.2017, 17:50
15. Cdu/csu

Zitat von sonntagsberg
ist Ihnen schon einmal aufgefallen, daß CDU/CSU die größten Wahlverlierer sind. Und wenn ja, warum schreiben Sie dann nicht, daß auch Frau Merkel zurücktreten sollte? Und 'Schulz hatte recht, Merkel hat während des Wahlkampfes politische Aussagen vermissen lassen. Sie hat den deutschen Wähler in arroganter Weise verhöhnt. Also, wenn schon ein Neustart bei der SPD, dann müßte auch das Verlierer-Duo Merkel/Seehofer die Sessel räumen. Und zwar schleunigst.
Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Angela Merkel im Amt bestätigt worden ist? Der große Verlierer heißt Martin Schulz. Der war vollmundig angetreten. Aber aus einem Ackergaul kann man kein Rennpferd machen.

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marjebrun 27.09.2017, 17:53
16. Ein politisches Überleben des Herrn Schulz wird es nicht geben

Wozu auch, seine Nachfolger beginnen sich schon zu positionieren und Herr Schulz geht zwar mit dem schlechtesten Wahlergebnis der SPD in die Geschichtsbücher ein, hat sich aber dennoch ein Ruhekissen geschaffen, welches andere vor ihm nicht haben. Die Schuld sollte man eher bei Herrn Gabriel suchen, der seinerzeit (fast) alleine entschieden hat, dass M.S Kanzlerkandidat wird.

Kurioserweise wird über ein politische Zukunft von Herrn Gabriel nichts geschrieben. Das der noch als Außenminister tätige Niedersachse sich, wie seinerzeit Helmut Kohl, still und geradezu heimlich in dem Reihen der Parlamentariern einreiht und es sich in der dritten bis zehnten Reihe bequem macht sehe ich m.E als unwahrscheinlich an.

Was noch auffällt ist, dass über andere - geeignete- (Jung) SPDler gar nicht berichtet wird. Niels Annen ist zum Beispiel ein Kandidat.

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dennis x 27.09.2017, 17:53
17.

Nicht Schulz ist schuld an der Wahlniederlage, sondern die SPD. Zu sehr ähneln sich die Themen von SPD und CDU. Schulz hatte zu Anfang mehr Stimmen als Merkel, aber wieder alle an sie und die FDP/AfD verloren, weil die Menschen sahen es wird sich trotz neuem Mann an der Spitze nichts an der SPD ändern. Die SPD hat jetzt die Chance gemeinsam mit den LINKEN (oder auch ohne sie) wieder soziale Politik zu betreiben, die Leiharbeit zu reformieren (sodass sie gerecht wird), oder wird komplett abstürzen, was dann auch nicht tragisch ist. Vielleicht gründet sich dann eine neue, echte Arbeiterpartei aus der alten.

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Bernie74 27.09.2017, 17:55
18.

Welchen Platz bekommt Sigmar Gabriel eigentlich in der oppositions-SPD? Von dem hört man seit der Wahl überhaupt nichts mehr. Der wird doch wohl nicht von Gazprom-Gerd abgeworben sein?

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ohnesorge 27.09.2017, 18:01
19. Herr Gauland wollte die Regierung jagen...

darüber wurde in fast jeden Medium entsetzt berichtet und die aggressive Wortwahl verurteilt. Jetzt will Frau Nahles der CDU eins auf die Fresse geben, und alle scheinen diese Wortwahl akzeptabel zu finden. Da zeigt sich doch deutlich, dass es häufig nicht um den Inhalt einer Ausssage geht, sondern darum, wer sie macht. Also ist man hier parteiisch voreingenommen und nicht neutral in seinen Bewertungen.

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