Forum: Politik
SPD orientierungslos: Die Panik-Partei
Maurice Weiss/ Ostkreuz

Im März stehen Wahlen an, die AfD ist im Umfragehoch, und die etablierten Parteien suchen nach dem Gegenmittel. Keine stellt sich dabei so ungeschickt an wie die SPD. Drei Thesen.

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menefregista 03.02.2016, 14:10
350. Es gibt Alternativen zur Spd

Zitat von herbert nau
Die Diskussion ist nachvollziehbar und eigentlich spannend. #7 Waldemar Peschel schreibt dazu: "Die SPD......ist doch nur noch die schlechte Kopie der CDU. (Leider hat der SPD-Vorsitzender nich einmal Entertainment-Charakter.) Beide eigentlich nicht wählbar aber aus Mangel an Alternativen dann eben doch das Original." Nun zeigt die......
Man muss nicht unbedingt als Wahlforscher unterwegs sein, um festzustellen, dass die SPD-Führung vom Wähler verlangt, weiter die Musik zu spielen wie bisher, ohne jeglich Vorteile beim Untergang der Sozialdemokratie zu ergattern. Das ist so ungefähr wie das Orchester der Titanic, wo auf Befehl des Kapitäns optimistisch ein Walzer weitergespielt wurde, bis das Wasser in die Instrumente rein gelaufen war. Werter Mitforist, sie können als Wirt auch einen Vodka der Art verdünnen und ausschenken, bis er noch die Prozente und Wirkungskraft einer Limonade hat.So ungefähr klingt Ihre Theorie.

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kuac 03.02.2016, 14:14
351.

Zitat von cemi
Und die Arbeit fällt vom Himmel? Das ist ja offensichtlich immer ganz schwer zu verstehen: Ohne angemessene Löhne konsumieren die Menschen nunmal nicht (was auch immer), was ......
ich bin auch für ordentliche Löhne (zB. Daimler oder VW). Das hilft aber nicht, wenn nur einige wenige Arbeit haben.

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Claudia_D 03.02.2016, 14:14
352.

Zitat von ldom
Gebetsmühlenartig wird hier bei jeder SPD-Diskussion Schröder und der Agenda 2010 die Schuld an der SPD-misere gegeben. Die Empfehlung dabei immer gleich: Die SPD muss nach links wandern. Wahlen werden in der Mitte gewonnen. Denkt doch mal paar Jahre zurück: Schmidt und Schröder haben ihre Wahlen in der Mitte gewonnen und nicht mit linken Parolen.
Kommt darauf an, was man unter "Links" versteht.

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rakatak 03.02.2016, 14:14
353.

"Die Panik-Partei" ...

Das Foto auf der Startseite vom Parteitag sieht ja Spitze aus.
Es erinnert sehr an einen sacralen Raum, Kirchentag vielleicht, oder einen Altar in einer Kathedrale. Wer steigt hinab um die Gläubigen zu segnen? Der Papst, oder doch nur Siggi Pop oder die heilige Andrea?

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wotander1calv 03.02.2016, 14:16
354.

Letztens war wirklich die Höhe, dass die Hartz-4 Partei über zunehmende Altersarmut und Schere zwischen Arm und Reich jammert. Unglaublich, sind diese Funktionäre so dumm oder tun die nur so ??!! Ich freue mich jedenfalls schon auf die dämlichen Gesicher am Wahlabend, wenn sie bspw. in Anhalt noch hinter der AfD liegen werden. Diesen Führungsfiguren würde ich nicht mal ein Glas Regenwasser leihen. Unglaubwürdig, dreist und dummfrech...

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kuac 03.02.2016, 14:17
355.

Rechts oder links will niemand oder nur einige wenige. Es geht um die Mitte und das ist von der CDUCSU besetzt. Was tun SPD?

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alterspräsident 03.02.2016, 14:21
356. Aufhören mit dem Bla Bla, nachschlagen, nachdenken, dann kommentieren.

Zitat von slartibartfass2
Die CDU ist zurzeit im Verhältnis zur SPD - sagen wir mal - weniger konservativ. Beispiel: Die SPD wünscht sich mehr Polizisten. Das war früher eigentlich ein Stammthema der CDU. Das Problem der CDU ist, dass sie nach außen eigentlich gar keine Meinung mehr vertritt; das Merkelsche Aussitzen ist ......
empfehle hierzu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_Spektrum

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Kurt2.1 03.02.2016, 14:22
357. #254

Zitat von swingsession
Die SPD hat ein ziemlich dickes Problem. Und das heißt Sigmar Gabriel. Wenn der mir guten Morgen sagen würde; ich müsste erst mal auf die Uhr schauen ob es stimmt.
Seien sie doch nicht so argwöhnisch. Bei anderen wäre die Uhr längst weggewesen. :-)

Gabriel hat die SPD gut zusammengehalten, als sie drohte auseinanderzufallen nach all den 5-Tage-Vorsitzenden. Es allen recht machen zu wollen, heißt auch, ein Riesenspagat zu veranstalten. Da war Gabriel genau der richtige.

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jufo 03.02.2016, 14:23
358. Die SPD wird gebraucht

in einem Land in dem die Banken Milliarden verspekulieren und dann die Verluste beim Staat abladen. In einem Europa in dem Solidarität gefragt ist damit es nicht zerbricht. In einer Welt die immer mehr aus den Fugen gerät, wo eine Masse zu prekären Bedingungen arbeitet und eine Minderheit das Vermögen anhäuft. Wenn die SPD sozialdemokratisch wäre könnte sie diese Positionen glaubhaft besetzen. Frau Kraft und Herr Gabriel, manchmal gute Ansätze aber zu wenig Mut. Zu wenig Stolz. Schade

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ericstrip 03.02.2016, 14:23
359. Die SPD hat schon lange...

...ein Zielgruppenproblem. Sie war früher die Partei der Arbeiter und kleinen Angestellten. Diese hat sie spätestens mit der Agenda 2010 schmählich im Stich gelassen. Angestellte des öffentlichen Dienstes und des sozialen Sektors profitieren zwar von der SPD-Politik, können aber auch gleich Grüne oder Linke wählen. Der Versuch, Migranten als Wählerschicht zu gewinnen, ist ebenfalls in die Hose gegangen – ähnlich wie Transfergeldempfänger beteiligen sich diese weit unterdurchschnittlich an Wahlen oder sind erst gar nicht wahlberechtigt. In den letzten Jahren ist die SPD in der Öffentlichkeit nur noch als Merkel-Anhängsel oder als Partei der inkompetenten Minister aufgefallen. Ihre ehemalige Stammwählerschaft bekommt schon lange rein gar nichts mehr von der SPD, sie darf aber die Folgen ihrer Politik brav bezahlen und muß sich von Leuten wie Stegner auch noch dafür beschimpfen lassen. Eigentlich ist es ein Wunder, daß diese einst große Partei immer noch bei über 20% liegt, dies müssen Gewohnheitswähler sein, die schon immer ihr Kreuz an derselben Stelle gemacht haben.

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