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SPD-Parteitag beschließt GroKo-Verhandlungen: Auf Biegen und Brechen
DPA

Die SPD steuert in Richtung Großer Koalition. Aber nach ihrem Parteitag stehen die Sozialdemokraten gespalten da. Wie soll ein Bündnis mit Angela Merkel eigentlich funktionieren?

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Metternich 21.01.2018, 19:42
1. Endlich

Man mag Frau Nahles oder auch nicht, aber sie hat eine knappe eindringliche und endlich mal eine überzeugende Rede gehalten mit Inhalt und ehrlicher Emotion. Endlich mal kein angepaßtes Politikergeschwätz. Dagegen sieht sieht Schulz ziemlich matt aus. Ob das für die SPD gewinnbringend ist, bleibt abzuwarten.

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beautyqueen 21.01.2018, 19:45
2. Der Todeskampf der SPD nimmt an Fahrt auf

Mit dem heutigen Zitterergebnis sind die Schulz , Nahles und Co einen grossen Schritt der Marginalisierung der SPD näher gekommen.Zwar haben Sie nochmal Ihren eigenen Hintern gerettet , aber eine Parteiführung die alles in der Regierung mitverbrochen hat und nun zu neuer Politik aufbrechen will , hat die Glaubwürdigkeit eines Barons von Münchhausen.Machtgeile Apparatschicks , welche wie Schulz nur von Europa fasseln und Deutschland zerstören. Das letzte Aufgebot der SPD sass da auf dem Podium .Endzeitstimmung an Jämmerlichkeit Ist deren Darbietung nicht zu überbieten .

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opinio... 21.01.2018, 19:51
3. Gut so

Trotz allen Schlechtredens, z. B. oben unten Spaltung. Das ist Demokratie: Parteielite stellt sich dem Parteivolk!
Und jetzt weiß Merkel, das es nicht leicht wird für sie zu überleeben, wenn die CSU sich hinter sie stellt um sich ihrer zu entledigen.

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colja_kosel 21.01.2018, 19:52
4. Immerhin trauen sich

44%, bei einer offenen Abstimmung, der Parteiführung zu widersprechen, davon kann die Abnick-Verein-CDU nur träumen.
Wie man allerdings so eine "erfolgreiche" Regierung bilden will, bleibt ein Rätsel, die Mitgliederbefragung wird diese Entscheidung hoffentlich kippen.

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lobro 21.01.2018, 19:53
5. Nicht voreilig austreten

Hallo liebe verärgerte sPD-Mitglieder. Bitte mit dem Parteiaustritt noch warten bis nach den Koalitionsverhandlungen. Vorher erst noch bei der Mitgliederbefragung gegen eine Koalition stimmen. Ich würde gerne mitstimmen, bin allerdings schon 2005 nach Agenda 2010 ausgetreten.

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Freidenker10 21.01.2018, 19:54
6. Nochmal Merkel

Zum einen finde ich die innerparteiliche Demokratie bei der SPD bewundernswert, da kommt bei der CDU/CSU rein gar nichts. ABER mit dem Ergebnis bin ich unzufrieden, da ich auf ein Nein gehofft habe! Die SPD kann sich in einer Regierung Merkel nicht erneuern, da man alle Beschlüsse mitragen muss. Wie will man denn im nächsten Wahlkampf gegen die CDU argumentieren wenn man alles mit ihr entschieden hat? Auch personell wird sich nichts ändern da die Altvorderen sich nun die Posten und Pöstchen zuschanzen, als Beute quasi! Die SPD verschiebt den Absturz mit dieser Entscheidung nur auf die nächste Wahl und verliert damit wertvolle Zeit! Auf eine inhaltliche und personelle Erneuerung kann die SPD aber nicht verzichten. Zum Schluss nehme ich es der SPD persönlich übel nochmals Merkel für 4 Jahre ertragen zu müssen, das ist fast das schlimmste...!

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dirk1962 21.01.2018, 19:56
7. SPD vor dem Abgrund

Mir fehlt einfach die Fantasie daran zu glauben, dass ein Wähler der SPD seine Stimme abgegeben hat um damit der gescheiterten Merkel das Amt zu retten. Vielmehr wollte er eben das nicht, sondern unter Schulz eine Alternative zur Merkel. Wie beim letzten Mal wird es auch dieses Mal nicht gelingen die Partei neu aufzustellen. Bei der nächsten BTW wird dem Wähler nicht zu vermitteln sein, welchen Sinn es noch haben soll die SPD zu wählen. Sollte auch die Basis die GroKo abnicken, fällt die SPD in die Bedeutungslosigkeit.

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jetbundle 21.01.2018, 19:58
8. Kann nicht funktionieren

Wie sollen SPD und Union eine vernünftige, handlungsfähige Regierung bilden, wenn die SPD seit der Wahl die Union eigentlich nur angiftet? Darauf kann doch keine (geschweige denn vertrauensvolle) Arbeitsbasis entstehen. Bleibt nur zu hoffen dass Merkel endlich mal hart bleibt, sie sich nicht doch noch über den Tisch ziehen lässt und es nicht zur Koalition kommt. Fakt ist doch dass die SPD keine Koalition will. Sie hat doch in den Sondierungen deutlich mehr erreicht als das was dem Einfluss eines Juniorpartners entspricht. Das ist das Wahlprogramm der SPD in Lightversion. Von der Union ist darin nicht viel zu erkennen.

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rikerohne 21.01.2018, 20:01
9. weiter so vs. kein weiter so

Eine neue Koalition wird nicht wie die alte. Das zeigt die neue Arbeitsweise, die man sich vorgenommen hat, die Diskussionen innerhalb der SPD sowie die öffentliche Meinungsbildung. In gewisser Weise steht der SPD - Parteitag für diesen Neuanfang. Eben dieses "durchregieren" das für "weiter so" steht wird es nicht mehr geben. Es wird genauer hingeschaut.
Ansonsten stimme ich dem Autor zu.
Dennoch werden sich für die (nahe) Zukunft ein Bundespräsident genauso wie die Öffentlichkeit an Begriffe wie "relativ Mehrheit" und "Minderheitsregierung" gewöhnen müssen

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