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SPD-Parteitag: Die Herausforderung
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In Kürze beginnt in Wiesbaden der SPD-Parteitag. Im Zentrum steht der Kampf um den Vorsitz - Simone Lange gegen Andrea Nahles. Kann die Außenseiterin die Favoritin beschädigen?

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womo88 22.04.2018, 07:40
1. Nahles ist ein Kader

Nahles ist ein Kader und Apparatschik! Da passiert nix. Das ist zwar schade, aber nicht zu ändern. Die Nomenklatura ist gesetzt und wird jeglichen Neustart erfolgreich zu verhindern wissen. Frau Lange hätte vielleicht neuen Schwung in die alte SPD gebracht, aber das wollen die Kader nicht.

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hausfeen 22.04.2018, 07:44
2. Ist Simone Lange überhaupt mehr als eine Alilibigegenkandidatin?

Ich habe zu diesem Thema noch nichts gehört und gelesen von den anderen Strömungen in der SPD, wie den Jusos um Kevin Kühnert, der sozialen Plattform oder der parlamentarischen Linken.

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womo88 22.04.2018, 07:46
3. Kühnert spricht sich für Nahles aus

Erst gegen die GroKo sein, sich dann für Nahles aussprechen, die die GroKo propagiert hat. Warum, Kevin Kühnert? Was lese ich da? "Juso-Chef Kühnert hat bereits Anspruch auf eine führende Rolle im Bereich Arbeit und Soziales erhoben." Ah ... alles klar! Kühnert bastelt an seiner Karriere. Arme SPD!

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DJ Doena 22.04.2018, 07:47
4.

Es kann doch net sein, dass wir allen Ernstes immer noch auf dem Trip sind, dass wenn eine Person auf dem Zettel steht, es eine "Wahl" sein soll und wenn es zwei sind, dann ist es eine "Kampfkandidatur"?!?

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rudolfo.karl.von.wetterst 22.04.2018, 07:54
5.

Bätschi Nahles wird schon jegliche innerparteiliche Konkurrenz wegräumen. Eine Alternative wurde doch nur aufgestellt, um Demokratie zu simulieren. 100 % Ergebnisse wie bei Schulz sind halt doch irgendwie schräg. Dem ordnet sich halt auch Kevin Kühnert unter.

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dirk1962 22.04.2018, 08:00
6. Nahles ist schon beschädigt

Sicher sie wird die Wahl gewinnen - aber ist das gut für die Partei? Ich denke eher nicht. Nahles steht für Mauschelei im Parteivorstand, für das Scheitern mit Schulz und für die GroKo. Nahles steht aber nur für die Wenigsten für die dringend notwendige Erneuerung der SPD. Somit könnte dieser Schuss bei den nächsten Wahlen nach hinten losgehen. Nahles hätte ebenso wie Schulz zumindest für einige Jahre ins Glied zurücktreten sollen.

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Raphael II 22.04.2018, 08:09
7. Weiter so . . .

Die Art, wie die SPD - Führung mit der Kanditatur von Frau Lange umgeht zeigt, das die SPD auch künftig von oben nach unten regiert wird. Und die SPD - Basis gefälligst als Stimmvieh die wechselnden Ideen des Parteivorstandes absegnen soll.

Der Widerstand der Basis gegen die GroKo hat gezeigt, daß sie Stimmvieh nicht mehr sein will. Sondern sich die SPD in ihrem inneren demokratisch(-er) organisieren soll. Das fürchten die alten Granden Nahles und Scholz wie der Teufel das Weihwasser. Denn auch wenn sie zu der nächsten Generation des SPD - Führungspersonals gehört, so sind sie allesamt von der alten Garde. Und haben mit nichts gezeigt, daß sie die SPD DEMOKRATISCHER erneuern würden.

Mit diesem "weiter so" im Inneren wird es eine echte Erneuerung nicht geben. Da reichen irgendwelche neuen Köpfe oder Politziele allein nicht. Ohne echte Erneuerung der demokratischen Struktur im inneren werden die Wahlergebnisse weiter zurückgehen.

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omanolika 22.04.2018, 08:12
8. Wer ändert den Verlauf?

Eigentlich klingt es wie ein Witz:
Man streitet gar um den Vorsitz,
in ner Partei, nahe am Abgrund,
und dabei geht`s ja richtig rund,
da die chancenlose Frau Lange,
Nahles noch schaden möcht - da wird einem ganz Bange.

Sicherlich bringt Andrea Nahles,
auch nicht nur richtig Optimales,
aber liebe SPD, wenn ihr schon unten seid,
wird es gar mal Zeit für Einigkeit,
dann kommt ihr bald wieder rauf,
und ändert den drohenden Verlauf...

Hoffentlich ist klar wohin der Verlauf sonst geht,
nämlich an einen Ort, an dem man weit, weit hinten steht...

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jujo 22.04.2018, 08:26
9. ....

Bei vorhergehenden Wahlen hat Nahles um die 70% erreicht, das ist doch keine Abstrafung, das ist eine demokratisches Ergebnis mit dem man zufrieden sein muß.
Jetzt tritt eine Gegenkandidatin an, mit der gleichen Legitimation wie Frau Nahles. Das Wahlergebnis wird akzeptiert werden müssen, von allen. So ist das (demokratische) Leben.

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