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SPD-Parteitag: Schröder macht Mut, Gabriel versucht's
AP/dpa

Der Alte ist zurück: Gerhard Schröder schlüpft auf dem SPD-Parteitag in die Rolle des Mutmachers. Schnell zeigt sich, wie nötig die Genossen das haben - vor allem Parteichef Gabriel.

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Minster 10.12.2015, 19:41
1.

Sigi ist am Ende. Er ist es doch, der sich von der SPD entfernt, indem er zu sehr mit Merkel auf einer Linie steht. Das muss nicht mal was mit der Flüchtling Problematik zu tun gehabt haben. Er ist es, der die SPD ihre Identität Schaden zufügt und damit jegliches Recht ein ernsthafter Kanzler Kandidat zu sein, schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt ist.

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Knackeule 10.12.2015, 19:43
2. Der Mutmacher

Der Totengräber der SPD, Gerhard Schröder, der die SPD mit seiner "Agenda2010"-Kamikaze-Politik wider die Interessen der Stammwähler dauerhaft auf 25 % Zustimmung brachte, will der Zombie-Partei SPD "mutmachen". Das macht Sinn, das paßt. Blöd ist nur, dass keine Sau die SPD mehr braucht. Aber egal, Hauptsache, die Stimmung beim Parteitag ist gut.

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stacheldraht07 10.12.2015, 19:49
3. Schröder, ernsthaft?

Der Mann der Hartz IV eingeführt hat, die Rentenformel zugunsten der Versicherungsindustrie änderte (und dafür 1 Million Euro für die "Buchrechte" von Markus Maschmeier bekam), der die Heuschrecken ins Land ließ und Jugoslawien überfallen hat um dort einzumarschieren?

Der Schröder?

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Eugenius4 10.12.2015, 19:52
4. It's not the economy, stupid!

Was auch immer die Sozialdemokratie versucht, um wirtschaftlich kompetenter zu erscheinen als ihre Widersacher, kann nur scheitern. Gegen entsprechende Vorurteile bei den Wählern wird sich die SPD niemals durchsetzen. Nach langer Zeit sollte sie sich auf ihre eigentliche Kernkompetenz zurückbesinnen: soziale Gerechtigkeit! Aber dazu fehlen sowohl Mut wie Köpfe. Und es ist ein langer Weg, denn Glaubwürdigkeit wird nur sehr mühsam zurückgewonnen. Ein Rat: Gerade zu Parteitagen sollte man Gerhard Schröder lieber verstecken, anstatt ihn auch noch über echte Sozialdemokraten wie Egon Bahr schwadronieren zu lassen. Wer der "Genosse der Bosse" war (ist), ist bei der ehemaligen Kernklientel bis heute nicht vergessen und nicht vergeben.

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bikerrolf 10.12.2015, 19:53
5. Einfache Rechnung

Gabriel plus Schröder gleich Totengräber der SPD plus aktuelles Elend oder in Ziffern 18 Prozent. Wetten dass? Demnächst in Baden-Württemberg die trostlose Generalprobe.

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it--fachmann 10.12.2015, 19:58
6. Der Genosse der Bosse ...

.. wird gehasst, von allen die nicht so auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Er hat Hartz IV eingeführt und zwar überaus heuschlerisch. Ich erinnere mich noch, als er im Bundestag sagte : Man darf das nicht am Zustand ihrer Zähne ablesen können. Aber Dank seiner Politik haben viele Hartz IV -Empfänger kaum noch Zähne!. Schröder ist ein Heuchler, ein Lugenbeutel, wie wir in Süddeutschland sagen. Schröder ist verantwortlich für den Niedergang der SPD und solange Schröders Lehrling Gabriel die Partei führt, wird sich an deren Zeitklassigkeit kaum etwas ändern.

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zeichenkette 10.12.2015, 19:58
7. Wenn die schon wieder Schröder brauchen...

um sich Mut zu machen, dann gute Nacht.

Mal im Ernst: Die SPD (und alle anderen) sollten kapieren, dass die derzeitigen Probleme keine deutschen Probleme sind. Das Flüchtlingsproblem lässt sich mittelfristig nur lösen, wenn die 80%, die gerne wieder zurückwollten, wenn sie dort nur leben könnten, auch zurück können. DAS sollte der Schwerpunkt der Politik sein. Da ist Einfallsreichtum und weltpolitischer Durchblick gefragt und leider muss man sagen, dass die SPD-"Elite" ausgerechnet das völlig vermissen lässt, weil man sich schon viel zu lange (mindestens seit Schröder) nur auf Demagogen verlassen hat, die kurzfristig Prozentpunkte bringen, egal wohin das führt. Die SPD verdient alles, was ihr widerfahren wird. Der Rest Deutschlands allerdings verdient es nicht, und das ist das Problem.

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monolithos 10.12.2015, 20:04
8. Der Gazgerd mal wieder

Es sagt doch schon einiges über die Schwäche des SPD-Personals aus, wenn sie sich einen von Putins Gasoligarchenfreunden als "Mutmacher" holen müssen. Wofür steht eigentlich das "S" in "SPD"?

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Attila2009 10.12.2015, 20:06
9.

Das ist nicht mehr meine SPD in die ich vor 25 jahren eingetreten bin.Ich habs satt, raus hier !

Die Delegierten die ausgerechnet den Schröder noch feiern sind das eigentliche Problem weil jeder sich nach oben bückdienern möchte auf der nächsten Wahliste.
Ein politisch korrupter Haufen ohne Anstand und Ehrgefühl.

Ich hätte nie gedacht dass ich den Wähler auffordern muss jetzt bitte nicht noch SPD zu wählen.

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