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SPD-Parteitag zur GroKo: Die Entscheidung
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Es geht um alles beim SPD-Parteitag: Kann Martin Schulz die kritischen Genossen von der GroKo überzeugen? Oder blamiert die Basis die gesamte Führung?

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dauernörgla 21.01.2018, 08:26
1. Und tschüss

Laut Modell hat ein vom Helfersyndrom Betroffener ein schwaches Selbstwertgefühl und ist auf seine Helferrolle fixiert; das Helfen bzw. Gebraucht-werden-wollen wird zur Sucht. Dabei versucht er ein Ideal zu verkörpern, das er selbst bei seinen Eltern oder generell in seiner Kindheit vermisst hat. Seine Hilfsbereitschaft geht bis zur Selbstschädigung und Vernachlässigung von Familie und Partnerschaft; dabei übersieht oder unterschätzt er die Grenzen des Möglichen und ignoriert auch die Frage, ob seine Hilfe überhaupt erwünscht oder sinnvoll ist.

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noeufmaison 21.01.2018, 08:27
2. Ist doch eigentlich egal...

...denn entweder machen sich die Sozen lächerlich durch den Eintritt in eine GroKo, in der sie immer zweiter Sieger sein werden, und die der Buchhändler aus Würselen ja noch am Wahlabend ausgeschlossen hat, oder sie verweigern sich und geben damit zu erkennen, dass man sie auch künftiog nicht wählen braucht - weil sie nicht regierungsfähig sind. Und dieses Dilemma hat die Ursache, dass die SPD gänzlich überflüssig geworden ist. Alle ihre Positionen werden - mit unterschiedlichen Schwerpunkten - besser, originärer und glaubwürdiger von anderen Parteien vertreten. Das Schicksal der SPD ist damit wie dasjenige der Pferdedroschken nach Aufkommen der Automobile: Sie hat sich überholt, es gibt keinen Markt mehr, die SPD ist überflüssig.

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dschauhara 21.01.2018, 08:28
3. No GroKo!

Als SPD-Linke sage ich, dass die GroKo eine Katastrophe für meine Partei wäre. Soll Fr. Merkel doch das Rückgrat haben, in einer Minderheitsregierung zu regieren. Warum nicht? Nur weil es dann nicht so komfortabel ist? Nur weil man dann plötzlich Parlamentarismus hat, wo man ein Parlament überzeugen muss, anstatt auf sichere Mehrheiten durch Koalitionen zu setzen? Würde unserer Demokratie doch nur gut tun, wenn Bewegung in das politische Geschehen kommt, anstatt immer nur voltgefressene Bonzen (aller Parteien!) zu sehen, die sich auf Fraktionszwängen bei Abstimmungen ausruhen. Den schwarzen Peter der SPD (-Basis) zuzuspielen ist infam. Beschwert euch alle doch mal bei Hr. Lindner, der nicht wollte, dass seine Partei in einer Koalition wieder verhackstückt wird. Kommt dem doch mal mit der "Vaterlandsliebe", die jetzt so oft beschworen wird, damit wir uns in einer GroKo wieder veräppeln lassen als Partei. Und soll wirklich die AfD die größte Oppositionspartei im deutschen Bundestag werden. Schlimm genug, dass Menschen mit solchen Ideologien seit 1933 zum ersten Mal wieder im deutschen Parlament sitzen. Wir als SPD sollten uns erst einmal wieder neu erfinden und insbesondere die "Genossen für die Bosse" an der Spitze absägen und linke Politik ins Parlament und auf die Straße bringen. Am besten gemeinsam mit der Linken und (wenn es dort denn noch Linke gibt) den Grünen. Glück auf!

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Kapustka 21.01.2018, 08:31
4. Dann würde die SPD implodieren

Wenn die Parteitagsdelegierten der SPD-Führung die Gefolgschaft verweigern sollte, bliebe da kein Stein auf dem anderen. Bei Neuwahlen würde die SPD wahrscheinlich hinter die AfD zurückfallen. Nur knapp vor der Linken. Das wäre vielleicht das Ende der Sozialdemokratie, wie es ja auch in anderen europäischen Ländern keine relevante Sozialdemokratie mehr .

Zu diesem Suizidversuch wird es nicht kommen. Weil die Deligierten mehrheitlich darauf keine Lust haben.

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jjcamera 21.01.2018, 08:33
5. Merkwürdig

Wieso wählt die Parteibasis einen Vorstand, wenn in wirklich wichtigen Fragen die Basis entscheiden soll? Ist das gelebte Demokratie oder gelebtes Misstrauen? Man stelle sich vor, das geht beim Mitregieren so weiter!
Es wird immer gesagt, dass eine Vorstandswahl auch eine "Richtungsentscheidung" ist...

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micromiller 21.01.2018, 08:35
6. Ein schreckliches Theater

die DREI grossen Verlierer... der Wahl wollen *weiter so* machen, aber etwas anders...
Es ist eine Schande, dass die Elite der SPD nicht begreift, dass eine weitere Koalition.. das Ende
der Sozialdemokratischen Partei sein wird, ähnlich wie es damals der FDP ergangen ist.
Wir gebrauchen einen RESET der beiden Volksparteien, mit frischen Köpfen an der Führung, die uns politisch
in die Zukunft führen können. Es besteht die einmalige Chance, die Parteiprogramme bürgerfreundlich, zukunftsorientiert, klar, messbar und für alle verständlich aufzurüsten. Europa sollte für alles das Dach unserer Zukunft sein und wichtiger Teil der Programme.... Es ist an der Zeit, dass die jungen, frischen, intelligenten nun endlich die Führung übernehmen und nicht darauf warten... das die Alten.. lahmen... weiter so .. sie bitten... das wird nie passieren...

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stedaros 21.01.2018, 08:36
7. Todeszone

Die Wähler werden es honorieren, dass die SPD für weitere 4 Jahre den Steigbügel für die alte und neue Kanzlerin hält. Das haben sie schon vor vier Jahren getan. Die SPD hat nichts gelernt. Mit der jetzigen Neuauflage werden sie sich in die Todeszone begeben und 2021 bei max 15 prozent rauskommen. Aber das war es sicher wert für Nahles und Schulz. Nur für die Menschen nicht.

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mirage122 21.01.2018, 08:39
8. Alle geraten "unter Druck"!

Nicht nur die SPD-Führung, sondern auch Herr Lindner. Alle sind Schuld, wenn keine mehrheitsfähige Regierung auf die Beine gestellt werden kann. Nur Frau Merkel hat scheinbar keinen "Druck"! Dabei ist sie doch die Ursache des Übels - weil eben keiner mit ihr regieren will. Nur sie selbst merkt es scheinbar nicht!

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volker.simoneit 21.01.2018, 08:40
9. Die SPD ähnelt dem HSV

Beides Dinos mit Tendenz Abstieg. Hochbezahlten Personal, aber schlechte Leistung. Dabei noch alles schönreden. Beide Uhren laufen ab.

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