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SPD-Parteitag zur GroKo: Die Entscheidung
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Es geht um alles beim SPD-Parteitag: Kann Martin Schulz die kritischen Genossen von der GroKo überzeugen? Oder blamiert die Basis die gesamte Führung?

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Japhyryder 21.01.2018, 10:19
110. Betr.:SPD/HSV

Zitat von volker.simoneit
Beides Dinos mit Tendenz Abstieg. Hochbezahlten Personal, aber schlechte Leistung. Dabei noch alles schönreden. Beide Uhren laufen ab.
Interessanter Vergleich. Kam mir auch schon mal der Gedanke. Aber dann sagte ich mir: "Nun sei mal nicht so deprimiert..."

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Zweihorn 21.01.2018, 10:20
111. Seltsam . .

. . Auf die SPD wird im Moment mit höchstem Augenmerk geschat. Natürlich ist eine solche Showdown Situation auch medial höchst attraktiv. Doch wird dabei leicht die CDU vergessen, die nun ebenfalls keine Glanzrolle spielt, indem sie aus der vermeintlichen alleinigen Legitimation als (etwas) stärkere Fraktion glaubt, nur scheinbar in Augenhöhe verhandeln zu müssen. Bei dieser ganzen Geschichte bleibt leider als EIndruck zurück, dass die SPD sich leichtfertig in den Verhandlungen über den Tisch hat ziehen lassen. Wohlgemerkt sind BEIDE Parteien Wahlverlierer und wären somit als Erstes verpflichtet gewesen, eine sowohl inhaltliche als personelle Fehleranalyse zu betreiben. Das ist trotz etlicher Beteuerungen ausgeblieben und hinterlässt einen ziemlich schlechten Eindruck.

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Schlaukeks 21.01.2018, 10:21
112. das deutsche Volk hat entschieden

Zitat von wolke:sieben
....muss scheitern, denn nochmals vier Jahre A. M. hält die Republik nicht aus, warum die Deutschen ein Weiter So brauchen kann diese Frau ja nicht mal sagen, denn sie hat ja keine Ideen mehr, wenigstens keine deutsch ausgerichteten.
Leider alles falsch was Sie schreiben.
Das deutsche Volk hat die meisten Stimmen auf Frau Dr. Angie Supermerkel verteilt und Sie war klare Siegerin.
Die Wahrheit kann so schmerzhaft sein, nicht wahr ? :)

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Juro vom Koselbruch 21.01.2018, 10:21
113. Ich kann ...

Zitat von premstar_pill
Eine ehrliche Frage; es interessiert mich wirklich. Und es soll auch keine Wertung sein: Warum? Warum haben Sie trotz der absolut bodenlosen Performance der SPD in den letzten zwei Jahrzehnten, dem absolut katastrophalen Spitzenpersonal a la Maas, Stegner, Nahles und dem absurden EU-Bürokraten Schulz dieser Partei mit ihrem absolut unerträglichen Vorsitzenden "noch einmal eine Chance gegeben"? Es war doch vollkommen, absolut und total abzusehen dass das exakt genau so endet wie es jetzt endet. Was hat Sie dazu bewogen, dem Trümmerhaufen SPD noch einmal Ihre Stimme zu geben?
... Ihre Frage, obwohl sie nicht an mich gerichtet ist, sehr gut verstehen.

Ich hatte schon vor vier Jahren im SPD-Mitgliederentscheid die angestrebte GroKo abgelehnt. Aber man hat Mehrheiten zu akzeptieren oder einen Schlusstrich zu ziehen, aus dem jeweiligen Verein auszutreten.

Ich blieb bei der SPD. Man kehrt nicht locker den Rücken, wenn man seit 1974 überzeugt, wenn auch mal zähneknirschend, dabei war.

Was mir in den letzten Jahren wirklich elend übel aufstieß, war etwas, was für viele wohl nebensächlich ist. Ein sozialdemokratischer Außenminister, nämlich Herr Steinmeier, agierte gegen die Armenienresolution der deutschen Parlamentarier. Und als sie da war, bescheinigte er, die Parlamentarier hintan stellend und ihre Resolution relativierend, Herrn Erdogan, dass diese Resolution rechtlich unverbindlich sei. Völlig unnötig, denn dies weiß wirklich jeder Diplomat.

In dieser Resolution haben die deutschen Parölamentarier den Völkermord an den Armeniern klipp und klar Völkermord genannt, wie das die allermeisten Wissenschaftler tun. Herr Steinmeier machte sie zum "Spielball", um Erdogan zu besänftigen. Wie kann man angesichts des Holocaust es ausgerechnet als SPD-Außenminister wagen, eine solche Resolution zu relativieren.
Das ist m.E. keine Diplomatie mehr, sondern aailglatt und opportunistisch. Als ich das in einer Ortsvorstandsitzung der SPD ansprach, wurde geantwortet, darüber wolle man an diesem Abend nicht reden.

Einen Mann wie Steinmeier hat dann die SPD auch noch genussvoll zum Bundespräsidenten mitgemacht.

Auch deshalb habe ich bei der Wahl 2018 der SPD keine Stimme mehr gegeben. Wenn die SPD einen Koalitionsvertrag unterschreibt, setze ich endgültig meinen Unterschrift unter meinen Austrittsbrief.

Es wird die SPD nicht jucken, was Einzelne machen. Kann schon sein, das ich im Ort Spott zu spüren bekomme. Aber ich werde nicht der Einzige sein und die nächsten Koalitionsjahre werden zu Recht insbesondere für die SPD grauenhaft werden. Man wird ihr konsequent den Spiegel vorhalten. Und dann die nächste Wahl ...!

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Mittelalter 21.01.2018, 10:21
114. Wer bestimmt den, wer wählen darf?

Zitat von SuperWeidi
Ebenfalls ein vollkommener Quatsch. Hat Ihnen das Herr Lindner gesagt? Wie bilden Sie sich Ihre Meinung? Die meisten Wähler haben der CDU/CSU ihre Stimme gegeben. Leute wie Sie gehören nicht dazu, und Sie sollten besser gar nicht wählen.
Die, die Merkel wählen, wie Sie? Und diejenigen, die Merkel nicht wählen dürfen am besten gar nicht mitwählen?
Das illustriert ganz gut, wie die politische Elite heute tickt. „Wir“ haben zu regieren. Wahlen stören da eher nur.

Und Sie liegen falsch. Die „meisten Wähler“ haben sich gegen A.Merkel entschieden. Eine Bundeskanzlerin mit nur 33% eigener Zustimmung hat es in der BRD noch nie gegeben.
Ist das ein mediales Thema? Nein! Warum? Darüber kann man nur spekulieren.

Im Moment wird die SPD in den Fokus gerückt. Vorher war es die FDP. Das alles konnte nur passieren, weil es die CDU zu so einem katastrophalen Ergebnis gebracht hat.

Die SPD und die FDP Ringen wenigstens mit sich.
Die CDU steht unbeweglich in der Ecke und wartet dröge darauf, wer A.Merkel zur Kanzlerin macht. Innerparteiliche Auseinandersetzung? Fehlanzeige! Aufarbeitung der Wahlklatsche? Brauchen die nicht.
Programmatische Auseinandersetzung - gibt es unter Merkel nicht.

Dagegen ist die SPD geradezu vorbildlich demokratisch unterwegs.

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keine-#-ahnung 21.01.2018, 10:22
115. Wer im Fussball drei Bilderbuchtore macht ...

Zitat von forky
...aber mit 26% einen auf dicke Hose machen, und die Richtlinienkompetenz beanspruchen?
... aber das Spiel verliert, weil der Gegner viermal mit dem Ball am Fuss ins Tor gestolpert ist, kann sich dafür ja nun mal gar nix kaufen. Insofern ist in der Politik das Dingens mit der Richtlinienkompetenz ja eher ein moderates Urteil für den Loser :-)

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wulfengang 21.01.2018, 10:22
116. Selbstbetrug

Die Revolution frisst ihre Kinder gilt in veränderter Form immer noch. Die SPD muß sich opfern damit eine Kanzlerin im Amt bleiben kann weil dann Deutschland stabil weiter regieren kann. Deutschland erkennt die Lügen schon nicht mehr wenn man sie daran schreibt.Die Medien haben das Denken für die Bürger übernommen.

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Leser161 21.01.2018, 10:23
117. Demokratie?

Demokratie ist für mich wenn zwei Lager streiten und sich dann auf den richtigen Weg einigen. Demokratie ist für mich nicht wenn die Führung einen Weg vorgibt der dann von der Basis abgenickt werden muss, weil sonst die Welt untergeht.

Kurz man hätte das vorher klären sollen. Oder man hätte wenigstens Rahmenbedingungen festlegen sollen, wann eine GroKo für die Basis okay ist. Wenn die Führung hart spielt muss sie sich nicht wundern wenn die basis das auch tut.

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ftraven 21.01.2018, 10:23
118. "Jetzt gibt es nur eins in die Fresse"

hatte nicht "Pippi" Nahles gesagt?
Naja, die Posten sind halt wichtiger!
Die SPD kennt nur Verrat. Die Revolution von 1918 wurde von Sozialdemokraten verraten.
Die Kriegskredite1914 wurden von der SPD bewilligt "Wir lassen das Vaterland in der Stunde der Gefahr
nicht im Stich"
Die Folge war die Spaltung Der SPD.
Jetzt soll wieder die Staatsräson Frau Merkel zur Macht verhelfen?

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frank57 21.01.2018, 10:24
119. Natürlich wird zugestimmt

weil es alternativlos ist! Die Postenjäger dieses Vereins haben keine andere Chance noch mal Regierungsluft zu schnuppern bevor es an die 5-Prozentmarke geht!
Auflösen oder Zusammensvhluss mit den Pseudochristen! Pseudosozial und Pseudochristlich passt gut zusammen!

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