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SPD-Politiker: Ex-Regierungssprecher Klaus Bölling ist tot
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Journalist, Politiker, Regierungssprecher: Der deutsche Publizist Klaus Bölling ist tot. Er war ein enger Vertrauter des früheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt.

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graf.koks 02.11.2014, 22:00
20. In aufrichtiger Trauer!

Klaus Bölling gehörte zu den politischen Menschen, die ihre Integrität, ihr Format und ihre ausgezeichnete Bildung genutzt hatten, einem Land und seiner Gesellschaft zu dienen. Er war somit ein Patriot im besten Sinne!

Davon findet man heute kaum noch etwas in der Politik, und es wird einem wieder einmal schmerzlich bewußt, von welcher rückgratlosen Gurkentruppe Deutschlands Politik zu Zeit gestaltet wird.

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TschiTschi 02.11.2014, 23:05
21. Ein großer ...

... Regierungssprecher für einen großen Kanzler und Staatsmann. Er wird immer in Erinnerung blriben!

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Werder 02.11.2014, 23:39
22. Als Schriftsteller und als - wie SPON ganz richtig

feststellt - "leidenschaftlicher" (und hoch engagierter )Journalist herausragend, als Regierungssprecher der letzte, der diesen Namen verdiente. Über die Papageien von Kohl und Madame deckt man am besten den Mantel des Schweigens. Jedenfalls: Journalisten, die ihr Handwerk die Klaus Bölling verstehen, sind eine aussterbende Spezies. Mein Beileid den Angehörigen.

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Werder 02.11.2014, 23:47
23.

Zitat von shiwo
Schmidt war kein GROSSER Kanzler, sondern ein arroganter Verwalter. Der einizge Bundeskanzler, der vom Parlament mit konstrktiven Misstrauensvotum aus dem Amt gejagt wurde,
Und wie dieses konstruktive Misstrauensvotum zustande kam, wissen Sie sicher auch ..............
Ich habe zwar den Eindruck, dass Sie von keinerlei Sachkenntnis getrübt sind, aber bitte schön: Allemal lieber ein "arroganter" Verwalter, als machtgeile Dilettanten; die seit mindestens einem Vierteljahrhundert dieses Land in Grund und Boden schlittern lassen.

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astralleib 03.11.2014, 00:56
24. Das Problem ist,

dass für viele Menschen Berlin so weit ab ist. Vor allem so weit weg vom Bürger... Das war in Bonn anders. Die Politiker waren näher am Volk, greifbarer. Da konnte man auf dem Drachenfels stehen und sagen: da unten wohnt der Adenauer! Ich erinnere mich auch gerne an ein Gespräch mit dem damaligen Außenminister Schröder, der ja immer etwas kühl wirkte. Er lehnte lässig an seinem Auto -es war der berühmte Adenauer-Mercedes, wie er betonte- und unterhielt sich mit mir ca. 15 Minuten lang. Ich hatte ihn "abgefangen", als er von einer Rede zu seinem Auto ging. Er war völlig unprätentiös, sprach über Gott und die Welt und sagte nach 15 Minuten, dass er losfahren müsse, sein Fahrer warte ... So etwas ist heute unmöglich, die Bodygards würden es verhindern. Die Gefahr für Leib und Leben der Politiker, die angeblich existiert, spiegelt sich in der unnahbaren Regierungsarchitektur Berlins.

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