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SPD-Programm für Bildung: Schulz-Plan würde Milliarden kosten
DPA

Gebührenfreie Bildung von der Kita bis zum Studium - was Martin Schulz, Kanzlerkandidat der SPD, fordert, ist populär, aber wohl auch teuer. Die Kosten könnten sich nach SPIEGEL-Informationen auf bis zu fünf Milliarden Euro belaufen.

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blitzunddonner 14.04.2017, 14:54
60. die umverteilung von unten nach oben kostet auch jedes jahr viel geld.

die umverteilung von unten nach oben kostet auch jedes jahr viel geld. geld derer, die prekär leben.

und zudem: wieso sollen gutverdienende nichts für kita bezahlen? das wäre ja schon wieder eine umverteilung nach oben! eine diskriminierungsfreie kinderzahlkarte würde da abhilfe schaffen.

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mc_homer 14.04.2017, 14:54
61. Wer keine Wahlversprechen macht, verliert!

Bei einem Haushaltsüberschuss von knapp 7 Milliarden sind zusätzliche Ausgaben von 5 Milliarden wohl drin!

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IMOTEP 14.04.2017, 14:54
62. Seelig

Kostenlose Bildung für die arbeitende Klasse, eine uralt Forderung der Sozen, nie durchgesetzt nicht unter Brandt , Schmidt und schon garnicht von Schröder, jetzt Schulz. Wers glaubt wird seelig.

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treime 14.04.2017, 14:55
63. Ohwei!

Zitat von squashplayer
Gute Idee ist es ja. Kinder haben in Deutschland ist eine finanzielle Katastrophe. Wenn allerdings die KiTa bezahlt wird, wird sie auch für die Bevölkerungsschichten bezahlt, wo man eigentlich nicht will, dass die sich vermehren. Halte ich für problemtisch. Und Studium komplett bezahlen - das könnte Studenten dazu verleiten, ewig zu studieren. Sollte auf eine bestimmte Zeit begrenzt sein. Aber ist schon richtig, Bildung darf in Deutschland kein Luxusgut für reiche Familien sein wie in USA!
Gerade wegen solch eines Gedankenguts hoffe ich, das noch mehr Milliarden genau dort fliessen.
Die, wo sie nicht wollen, das sie sich vermehren, die machen die Mindestlohnjobs (sofern vorhanden!) - fahren ihre Pakete ins Eigenheim, pflegen ihre Großmutter schön billig, weil es nix zu erben gibt, fegen die Straße und befördern sie im ÖPNV für 24T€ / Jahr an Gehalt. Und diese Menschen sollen noch Gebühren für Kita & Co. bezahlen? Was für ein Mensch sind sie?

Jeder hat das gleiche Recht sich nach oben zu arbeiten, mit den GLEICHEN Voraussetzungen wie alle. Meine Vorfahren kommen auch aus dem ach so ekligen Arbeitermilieu, aber meine Eltern haben sich krumm gemacht ihr Leben lang, ein Haus gebaut und abbezahlt (Mietwohnungen nun), damit wir Kinder es mal besser haben. Ich habe Abitur, eine gute Ausblidung genossen und steuere in einem DAX30 Konzern eine Finanz-DB.

Widerlich, Menschen wie sie.

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jollen 14.04.2017, 14:55
64.

Zitat von horstenporst
Einfach dafü sorgen, dass internationale Großkonzerne den gleichen Steuersatz zahlen wie jeder Kleinunternehmer.
Wir sind in der EU.
Der Firmensitz für z.B. amazon in Europa ist Luxemburg. Dort werden die Steuern bezahlt.

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truthseaker 14.04.2017, 14:55
65. Das wäre wohl

eine überfällige Investion! Und könnte auch das Dopplte kosten. Vielleicht sollte man auch eine politische Schulung für Wähler einführen, damit Wahlentscheidungen in Zukunft aus Vernunft und nicht aus einem Gefühl heraus gefällt werden…siehe Trump. So müssten sich Parteien und Herr Schulz ein besseres Wahlmotto einfallen lassen als einfach nur der nächste Kanzler werden zu wollen.

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vonschnitzler 14.04.2017, 14:57
66. Klar wäre das gut investiert...

JEDE Staatsausgabe ist gut investiert oder sollte es zumindest sein. Das Blöde ist nur, dass die meisten es wohl als Selbstverständlichkeit sehen, dass ein Staat immer weiter Schulden macht bzw. nicht mal in guten Zeiten wie jetzt zurückzahlt. Unsere Kinder dürfen es ja irgendwann zurückzahlen oder den finanziellen Kollaps erleben wenn wir hier keinen Kurswechsel vollziehen. Es sind alles so schöne wie alte Ideen, die der Kollege Schulz verbreitet aber er muss schon sagen woher er das Geld nehmen möchte oder wo er es einsparen möchte ansonsten hake ich es unter "Wahlkampfblabla" ab. Was auch immer die nächste Regierung tun möchte. Die schwarze Null sollte zum Schutz unserer Kinder stehen.

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jollen 14.04.2017, 14:58
67.

Zitat von mantoine
Aber wieso damit Sozialarbeiter an Schulen finanziert werden sollen, erschließt sich mir nicht. Gibt es da keine Lehrer mehr? Oder ist Schule als Institution und Sozialraum schon so marode, das man dort therapieren muss?
Lehrer sind zum unterrichten da.

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Joeho 14.04.2017, 14:59
68. Ist das auch gerecht?

Auch hier stellt sich natürlich sofort wieder die Gerechtigkeitsfrage;
Als ehemaliger Richter konnte ich die Ausbildung meiner drei Kinder, einschließlich des Lernmaterials, aus eigener Kraft finanzieren. Mit welcher Begründung sollte mich eigentlich der gering verdienende Einkommensbezieher von meiner natürlichen Elternpflicht entlasten?
Damit ich mir noch eine Fernreise leisten kann? Diese sozialistischen Schnellschüsse sind nur noch schwer zu ertragen.

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nordschaf 14.04.2017, 15:00
69.

Zitat von k.j.
Bin immer skeptisch, wenn Politiker, die nur Geld ausgeben, welches sie nicht verdienen müssen, mit Ausgabenvorschlägen daher kommen. Im Falle kostenloser Bildung ist das Geld aber perfekt investiert. [...] Mehr Sozialarbeiter an den Schulen ist aber wieder ein typischer Politikervorschlag. Mehr und besser qualifizierte Lehrer heißt die Lösung. Damit kleinere Klassen, bessere Betreuung und effizienterer Unterricht und somit automatisch ein Beitrag zur Reduzierung der sozialen Probleme.
Vom Prinzip her will ich Ihnen gar nicht widersprechen, sondern eher ergänzen: Sozialarbeiter sind ja eigentlich immer dann so eine Art Feuerwehr, wenn es vorher schon schief gelaufen ist. Wir haben nun schlapp 25 Jahre lang unsere Kinder gelehrt, dass man ein Gewinner sein muss, dass man sich mit Ellenbogen durchsetzen muss, dass es egal ist, wen man dabei umwalzt usw. usw. Rücksichtslosigkeit war sozusagen Solidarität 2.0. Wenn Menschen wieder mehr Zeit für die Erziehung ihrer Kinder haben, anstatt dauermobil für den Job unterwegs und/oder erreichbar zu sein UND wenn sich die Wertevorstellungen evlt. wieder etwas vom Neoliberalismus wegbewegen, brauchts vermutlich auch nicht mehr so dringend mehr Sozialarbeiter. Ich glaube, dass kleinere Klassen und mehr Lehrer nicht zwangsweise das Problem lösen. Es kommt auch darauf an, was in der zur Verfügung stehenden Zeit vermittelt wird. Dass es nicht mehr darum geht, dass ein Kind "beschulbar" ist und gefälligst mithält, sondern dass man mit der Einstellung daran geht, das Kind mit dem Unterricht und mit der Gruppe "mitzunehmen". Das ist ein beträchtlicher Unterschied im Konzept von "Schule", denke ich.

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