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SPD: Scholz empfiehlt sich als Kanzlerkandidat
OMER MESSINGER/EPA-EFE/REX

Laut einem Medienbericht hält sich Finanzminister Olaf Scholz geeignet für das Amt des Regierungschefs. In Umfragen sei er schließlich beliebt, so Scholz. Ob seine Partei ihn auch als geeigneten Kandidaten sieht, sagt er nicht.

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Andreas-Schindler 06.01.2019, 00:17
1. Scholz ist 2 mal aus Hamburg nach Berlin geflohen

Als die CDU mal in Hamburg ein Wahl gewonnen hat und die SPD in die Opposition nach Jahrzehnten gehen musste. Ist Herr Scholz das erste mal nach Berlin geflohen. Als der G20 Gipfel in Hamburg nicht so toll lief und er dafür Verantwortlich gemacht wurde. Ist Herr Scholz zum 2. mal aus Hamburg nach Berlin geflohen. Also so Beliebt ist der Mann nicht wirklich.

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mirage122 06.01.2019, 04:30
2. Lieber Olaf,

klar, man kann sich bereits in Stellung bringen, macht AKK ja auch. Und die will mit ihren Erfahrungen im Saarland punkten, die ja so dolle nun wirklich nicht waren. Da hat man als Ex-Bürgermeister von Hamburg ganz andere Trümpfe in der Hand - zumal sich die Bilanz ja wirklich sehen lassen kann ganz abgesehen von der unumstrittenen Beliebtheit. Aber mal ehrlich: Wie soll eine SPD im jetzigen Zustand die Möglichkeit haben, einen Kanzler zu stellen? Irgendwie sind alle schon im Wahlkampf-Modus. Warum eigentlich? Seitdem unsere Angela verkündet hat, dass sie nicht noch einmal kandidieren will, schießen die wildesten Blüten aus dem Boden. Nach der "Frauen-Power" der Vergangenheit wäre die Alternative Merz und Scholz zumindest ein Hoffnungsschimmer für dieses Land.

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ingen79 06.01.2019, 07:13
3. Die Frage wenn die SpD

als Kanzlerkandidat aufstellt ist doch müßig, er oder sie wird es doch sowie so nicht. Aktuell liegt die SPD an 4. Stelle hinter den Grünen und AFD. Wenn dann in der SDP über einen Kanzlerkandidaten diskutiert wird kann man nur von Realitätsverlust sprechen.

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dasfred 06.01.2019, 07:24
4. Rente und Mindestlohn

Zumindest mal zwei Themen, die die ursprüngliche Wählerschaft ansprechen. Teilhabe für alle am wirtschaftlichen Aufschwung sollte endlich wieder der Markenkern der SPD werden. Es wird Zeit, Schröders Agenda endlich zu vergessen. Die SPD darf nicht länger den Banken und Konzernen hinterherlaufen, die wählen sie sowieso nicht.

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miklerk 06.01.2019, 08:01
5. Viel Erfolg!

Schon Schröder hatte Scholz seiner Zeit als kanzlerabel gehalten. Sinngemäß sagte er, er traue Scholz alles zu.
Aber wie Scholz selbst sagt, es reicht nicht, seine Arbeit gut zu machen.

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doppelnass 06.01.2019, 08:39
6. Sinnbild

Scholz ist ein Sinnbild für den Zustand der meisten deutschen Politiker. Als Innensenator in HH hat er es vergeigt und den Brechmittel-Einsatz zu verantworten, dem schließlich ein Todesfall folgte. Der EUGh stufte das übrigens als "menschenwidrig" ein. Danach tauchte er dann in der Bundespolitik auf, weil er ein Schrödianer und Agendapolitiker war, nicht etwa, weil er besondere Leistungen vollbracht. Als Bürgermeister in HH war er eine Katastrophe: Zunächst der "Lufthoheit über die Kinderbetten" Skandal, danach millionenverluste durch die Beteiligung an der Hapag Reederei. Schließlich der Eklat mit G20. Wie dieser Mann da oben ankommen konnte, ist ein Rätsel und peinlich. Gibt's keine anderen?

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Meconopsis 06.01.2019, 09:06
7. komplette Realitätsverweigerung

"Die SPD will den nächsten Kanzler stellen"

Alleine dieser vermessene Satz genügt, um der SPD noch ein paar weitere Wähler abspenstig zu machen. Da kann man sich nur noch an den Kopf langen. Als Angehöriger einer Partei, die in Umfragen regelmäßig nur noch auf Werte knapp über 15% kommt, ist so ein Anspruch nicht nur komplette Realitätsverweigerung, sondern im Grunde genommen sogar eine Frechheit gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, die der SPD bei Wahlen eine Watschn nach der anderen erteilt haben. Möglicherweise fällt die SPD bei den nächsten (vermutlich vorgezogenen) Bundestagswahlen hinter Grüne und AfD zurück. Das ist die Realität, Herr Scholz ! Ein bischen mehr Demut täte Ihnen nur gut.

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malanda 06.01.2019, 09:15
8. Mal abgesehen davon ...

.. dass die SPD aufgrund der horrenden Wählerzustimmung wohl kaum einen Kanzlerkandidaten aufzustellen braucht, sollten frische Kräfte nach vorne.

Personen, die sich ernsthaft für die Belange der "kleinen Bürger" einsetzen. Für eine anständige Besteuerung der Internet-Konzerne in Deutschland, für eine anständige Rente (die ist mit den angestrebten 48 % im europäischen Vergleich prozentual betrachtet lächerlich niedrig - eine Ohrfeige für die Arbeiter und Angestellten), Leute, die sich lautstark gegen die Lobbypolitik - ich erinnere an TTIP & Co - der Industrie, Dienstleister und Banken stellen.

Wir brauchen Leute, die sehen, welche die Gefahr durch Robot- und Automatisierungstechnik auch im Dienstleistungsbereich erkennen, die sich mit den entsprechenden Studien beschäftigen und die erkennen, dass in zwanzig Jahren 30 %, vielleicht sogar mehr, der Arbeitsplätze entfallen können. Politiker, die verstehen, dass jede neue Technologie noch rationalisierungswirksamer sein wird als die bestehende. Leute, die verstehen, dass dann bei mangelndem Einkommen auch die Kaufkraft zurückgeht und die Betriebe weniger in Deutschland verkaufen können. Ein Wegducken á la Nahles mit "jeder hat ein Recht auf Arbeit" zeigt mangelndes Problembewusstsein.

Scholz gehört in die gleiche Kategorie - in meinen Augen fällt er nicht durch mutige Konzepte auf.

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salomohn 06.01.2019, 09:21
9. Geht doch!

Einigkeit zeigen, hohe Präsenz in den Medien (jeder Kreisverband muss täglich etwas posten!!), nur Scholz hält sich bedeckt. Dann könnte es klappen.

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